Die Dirne und der Bischof - Buch von Ulrike Schweikert

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In ihrem neusten Werk beschreibt Ulrike Schweikert die Geschichte einer jungen Frau, die mehr tot als lebendig in einem Wassergraben von zwei Angetrunkenen gefunden und geborgen wird. Die beiden Herren bringen das Mädchen zur Eselswirtin - der Betreiberin eines Frauenhauses. Diese nimmt das Mädchen unter ihre Fittiche und pflegt sie gesund. Als die junge Frau allerdings wieder erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Sie kennt weder ihren Namen noch ihre Herkunft. Da sie nicht weiß, wo sie hinsoll, bleibt sie bei der Eselswirtin, die ihr schon bald darauf die Rechnung aufmacht...

Das Buch ist leicht zu lesen. Der Spannungsbogen zieht sich durch das Buch hindurch und auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit zur "Wanderhure" da ist, so ist der Hintergrund der Geschichte ein anderer. So muss sich die junge Elisabeth als Dirne verdingen, wobei sie immer wieder ihren eigenen Kopf durchsetzt und dabei ständig auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist. Das politische Geschehen unterstützt dabei unbewußt ihre Suche.

Die Geschichte wird durch einen Personenrigister und einen Glossar ergänzt. Leider fehlte hier eine Stadtkarte von Würzburg. Denn so manches Mal habe ich mir beim Lesen gewünscht, die Wege anhand einer Karte nachvollziehen zu können.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch. Für Fans von Ulrike Schweikert ist es auf alle Fälle eine Fortführung ihrer Romane (aus amazon)
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