Die Bandgeschichte der Rolling Stones

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Die Bandgeschichte der Rolling Stones

Die Rolling Stones sind nicht nur die älteste Band der Welt, sondern auch eine der einflussreichsten. Mehr als 50 Jahre stehen die Stones auf den Bühnen dieser Welt und ein Ende ist nicht abzusehen. Doch die Bandgeschichte ist nicht nur von Erfolg gekrönt, immer wieder kommt es zu Tiefschlägen. Bei einer Band wie dieser lohnt es sich, einen Blick auf den Werdegang zu werfen.

  

Die Anfänge der Rolling Stones

Alles beginnt damit, dass sich Keith Richards und Mick Jagger durch Zufall am Dartforder Bahnsteig treffen. Die beiden kennen sich von früher und kommen ins Gespräch. Dabei stellen sie fest, dass sie dieselbe Musik mögen und verabreden ein Treffen. Kurze Zeit später gesellt sich Bassist Dick Taylor dazu. Über den Bluesmusiker Alexis Korner lernen Jagger und Richards den späteren Stones-Gitarristen Brian Jones kennen. Dieser hat bereits seine eigene Band, zu der Jagger, Richards und Taylor stoßen. Tony Chapman als Schlagzeuger komplettiert die Band. Beim Namen Rolling Stone haben sich die Stones angeblich von einem Muddy-Waters-Song inspirieren lassen. Im Juli 1962 haben sie ihr erstes Konzert.

  

Umstrukturierungen und erste Erfolge

Dick Taylor verlässt die Stones Ende 1962, Tony Chapman springt kurze Zeit später ab. Daraufhin übernimmt Bill Wyman den Bass und Charlie Watts das Schlagzeug. Es folgen zahlreiche Auftritte und schließlich der erste Plattenvertrag – ironischerweise bei dem Plattenlabel, das den Beatles kurz zuvor eine Abfuhrt erteilt hat. Mit „Come On”, einem Buddy-Holly-Cover, erscheint im Juni 1963 die erste Single der Stones. 1965 haben sie mit „The Last Time” ihren ersten Charterfolg. Nur kurz darauf wird „Satisfaction” zur weltweiten Nummer 1. Die folgenden Jahre sind die Rolling Stones fast durchgehend auf Tournee. Sind sie einmal nicht unterwegs, finden Pressetermine und Plattenaufnahmen statt. Die Konzerte der Stones in den 1960ern sind legendär: Kreischende Fans, die in Ohnmacht fallen, obszöne Gesten und Schlägereien gehören dazu.

  

Tiefschläge und die späten Jahre

Nachdem Ermittler bei einer Hausdurchsuchung Drogen bei Mick Jagger, Keith Richards und Brian Jones finden, werden sie zu Bewährungsstrafen verurteilt. Bei Jones hilft dieser Warnschuss nichts, er wird im Juni 1969 tot in seinem Swimmingpool gefunden. Für die Stones geht es weiter, ab Ende des Jahres spielen sie Konzert um Konzert und mit Mick Taylor kommt ein neuer Gitarrist hinzu. Es folgen Streitereien mit der Plattenfirma und dem Management, der Bankrott der Band droht. Die Stones treten die Flucht nach Frankreich an und nehmen mit „Exile On Main St.” ein Album auf, das viele für das beste der Band halten. 1974 kehrt Mick Taylor den Stones den Rücken und Ronnie Wood kommt dazu. Die 1980er fallen eher ruhig aus, 1993 wird Bill Wyman durch Darryl Jones ersetzt. Mit ihrer „A Bigger Bang”-Tour sichern sich die Stones mit über 4 Millionen Besuchern und über 500 Millionen Dollar Einnahmen einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Zum 50-jährigen Jubiläum erscheint 2012 ein Dokumentarfilm und, wen wundert das noch großartig, die Rolling Stones sind auch 2013 und 2014 wieder auf Tour.

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