Die Alternative zum Hauskauf: Das bietet Ihnen ein Mobilheim

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Die Alternative zum Hauskauf: Das bietet Ihnen ein Mobilheim

Ein Mobilheim bietet Ihnen in erster Linie Mobilität nach Ihren Vorstellungen. Zum Begriff Mobilheim zählen alle Wohnunterkünfte, die über Räder verfügen und damit transportabel sind. Mobilheime, also Wohnmobile, Caravans und Wohnwagen, können eine Alternative zum Hauskauf sein. Diese Mobilheime sind heutzutage mit vielen modernen Einrichtungen ausgestattet, die denen in Wohnungen oder Eigentumshäusern in nichts nachzustehen brauchen. Für den Kauf eines Mobilheims stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die in Abhängigkeit von den persönlichen Vorlieben gewählt werden können. Darüber hinaus können Sie Ihren jeweiligen Aufenthaltsort frei wählen, egal ob für einen Urlaub oder nur ein verlängertes Wochenende. Im Gegensatz dazu legt ein Hauskauf den Käufer für einen längeren Zeitraum am Standort der Immobilie fest. Für Menschen, die aufgeschlossen und gerne unterwegs sind, Länder und Menschen kennenlernen möchten, ist eine mobile Behausung vielleicht eine geeignete Alternative zum Eigenheim. In diesem Fall genügt eine praktische Wohnung in der Stadt mit allen ihren Vorteilen, Urlaub und Wochenenden finden dann auf Campingplätzen im Grünen und in der Natur statt.

Mobilheime ohne eigenen Antrieb benötigen ein Zugfahrzeug

Die einfachste Variante für die Nutzung eines Mobilheims ist ein für den Straßenverkehr zugelassener Wohnwagen oder ein Wohnmobil. Wohnwagen, wie auch Wohnmobile, haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Welches Gefährt für Sie besser geeignet ist, hängt weitgehend von dem Einsatzzweck ab. Ein Wohnwagen benötigt immer ein Zugfahrzeug. Für richtig große Wohnwagen muss es schon ein kräftiger Van oder ein gleichwertiges Fahrzeug mit hoher PS-Zahl sein. Andererseits fallen für einen Wohnwagen, egal wie groß er ist, keine Kfz-Steuern an. Eine Haftpflichtversicherung muss aber abgeschlossen werden. Beim Rangieren, vor allem mit großen Wohnwagen, besteht immer die Gefahr, einen Schaden zu verursachen, sei es auch nur ein eingebeulter Zaun auf dem Campingplatz. Auch Wohnwagen ohne eigenen Antrieb müssen für den Straßenverkehr zugelassen, regelmäßig auf ihre Sicherheit überprüft werden und deshalb auch alle zwei Jahre zum TÜV.

Im Urlaub zuhause: Wohnwagen in groß und klein

Wohnwagen, auch Caravan genannt, gibt es in vielen Größen und Varianten, sodass für jeden Anspruch etwas dabei sein wird. Die meisten Mobilheime sind Wohnwagen mit einer Achse. Neben den kleineren einachsigen Wohnwagen werden auch sehr große Exemplare mit viel Komfort angeboten. Auch die großen Wohnwagen können mit dem entsprechenden, leistungsfähigen Zugfahrzeug transportiert werden, sie eignen sich jedoch eher für einen zeitweise festen Stellplatz. Wenn Sie Ihren Urlaub mobil verbringen möchten und jeden Tag ein anderes Ziel ansteuern, eignet sich eher ein kleinerer Wohnwagen. Beide Varianten sind ihrer Größe entsprechend komfortabel ausgestattet.

Eine Propangas-Heizung gehört zur Grundausstattung, meistens eine Umluftheizung, die den Wagen an kalten Tagen auch an den Außenwänden erwärmt. Weiterhin sind die Caravans in der Regel mit Gasherd und Kühlschrank ausgestattet, der mit 12 Volt oder mit 220 V betrieben werden kann. Ist am Stellplatz kein Stromanschluss vorhanden, können der Kühlschrank und die Beleuchtung mit der Batterie des Zugfahrzeugs betrieben werden. Je größer der Wohnwagen ausfällt, desto variabler kann der zur Verfügung stehende Raum ausgestattet werden. Dazu gehören ein großzügig eingerichteter Wohnbereich, eine praktische Küche, eine geräumige Sanitärzelle und oft noch ein separates Schlafzimmer. Die Größe solcher Caravans liegt bei etwa 10 x 3 Metern. Zur Vervollständigung des Komforts in einem Wohnwagen oder Wohnmobil kommen Klimaanlagen oder Klimageräte zum Einsatz.

Moderne Mobilheime sind zwar gut gegen Kälte und Wärme isoliert, trotzdem können sie sich auf einem Sonnenplatz im Sommer unangenehm aufheizen. In diesen Fällen leisten die Klimaanlagen oder auch kleinere Klimageräte gute Dienste. Besonders effektiv ist eine Klimaanlage, die auf das Dach des Wohnwagens montiert wird und die kühle Luft durch die in fast jedem Wohnwagen vorhandene Dachbelüftung bläst. Neben der Wohnlichkeit eines Mobilheims sollte auch auf die Verkehrssicherheit geachtet werden. Deshalb sind Wohnwagen mit Auflaufbremse zu bevorzugen, das bringt zusätzliche Sicherheit bei unvorhergesehenen Bremsmanövern.

Mit Wohnmobilen sind Sie unabhängig von einem Zugfahrzeug

Mobilheime in Form eines Wohnmobils sind Fahrzeuge, die mit einem Motor ausgestattet sind und auch als Kraftfahrzeuge im Sinne des Gesetzes gelten. Das heißt, es sind Kfz-Steuern zu entrichten und eine Haftpflichtversicherung ist abzuschließen. Zum Führen eines Wohnmobils genügt in der Regel der Pkw-Führerschein. Nur die ganz großen Fahrzeuge benötigen eine andere Führerscheinklasse. In den meisten Fällen wird das Wohnmobil als Zweitwagen geführt, weil es einen normalen Pkw nicht ersetzen kann. Die kleineren Wohnmobile sind für Menschen gedacht, die wirklich mobil damit unterwegs sein wollen und weniger für feste Standorte. Diese Mobilheime sind mit dem nötigen Komfort für unterwegs ausgerüstet und eigenen sich in der Regel für ein bis zwei Personen. Größere und komfortablere Wohnmobile verfügen über einen Alkoven, der sich meistens über der Fahrerkabine befindet und zusätzliche Schlafplätze für ein bis zwei Kinder bietet. Neben den kleinen und mittleren Wohnmobilen sind auch richtig große Exemplare auf dem Markt. Diese verfügen dann über mehr Wohnfläche und damit auch über mehr Komfort. Da das Angebot an verschiedenen Wohnmobil- und Wohnwagentypen sehr umfangreich ist, können Sie sich das für Sie passende Gefährt leicht aussuchen.

Mobilheime stationär auf einem Campingplatz oder im Garten

Große Wohnwagen, die mit allem Komfort einer Wohnung ausgestattet sind, werden oft einfach als Ferienwohnung auf Campingplätzen oder auch im Garten aufgestellt. Dafür trifft dann zwar der Begriff Mobilheim nicht mehr vollständig zu, aber mit Straßenzulassung kann das Gefährt trotzdem immer auf einen anderen Standplatz transportiert werden. Wer seinen Caravan-Wohnwagen endgültig an einem festen Standort abstellen möchte, kann ihn abmelden und muss dann auch nicht mehr zur technischen Untersuchung. Solche großen und feststehenden Mobilheime können dann als komfortable Ferienwohnungen genutzt werden. Wasser- und Stromanschlüsse sind auf den meisten Campingplätzen vorhanden, ebenso Duschen, Waschräume und oft auch Waschmaschinen. Die meisten neueren Wohnwagen oder Wohnmobile verfügen ohnehin über eingebaute Sanitärzellen mit Chemietoilette, Waschbecken und Dusche.

Mobilheime als Kombination von festem Standort und Mobilität

Während Wohnmobile besser für das regelmäßige Unterwegssein geeignet sind, eignen sich Wohnwagen mehr für zeitweise feste Standorte, zum Beispiel in den Sommerferien oder für lange Wochenenden. Der Wohnwagen wird einfach abgestellt und mit dem Auto die Gegend erkundet. Das ist praktischer, als für jede Fahrt die Einrichtung eines Wohnmobils sichern zu müssen. Im Wohnwagen kann alles stehen und liegen bleiben, wo es sich gerade befindet. Wenn Sie von Ihren Ausflügen mit dem Auto zurückkommen, muss nichts aus- oder umgeräumt werden.

Wenn Sie sich zeitweilig mit Ihrem Wohnwagen auf einem Campingplatz oder anderweitigem Stellplatz einmieten, dann ist auch ein Vorzelt nützlich. Vorzelte erweitern den Wohnbereich des Wohnwagens oder eines Wohnmobils erheblich, und sie sind für viele verschiedene Wohnwagentypen standardisiert. Beim Neuwagenkauf ist ein Vorzelt in den wenigsten Fällen dabei. Erwerben Sie einen gebrauchten Wohnwagen, wird oft das passende Vorzelt mit angeboten. Vorzelte eignen sich jedoch nur für einen etwas längeren Aufenthalt auf dem Stellplatz. Wenn Sie Ihren Stellplatz jeden Tag wechseln und dann weiterfahren möchten, lohnt sich die Arbeit nicht, das Vorzelt jedes Mal auf- und abzubauen. Für diesen Fall eignet sich dann ein kleines Überdach besser, das beim Ein- und Aussteigen auch Schutz vor Regen bietet.

Worauf ist beim Kauf eines Mobilheims zu achten?

In erster Linie sollten Sie sich Gedanken dazu machen, für welchen Zweck Sie ein Mobilheim erwerben möchten, zu welchem Reisetyp Sie gehören und wie hoch Ihre Ansprüche an das mobile Zuhause sind. Weiterhin spielt die Familiengröße eine maßgebliche Rolle. Eine Familie mit mehreren und auch kleineren Kindern stellt ganz andere Anforderungen als allein reisende Singles oder Pärchen. Abgesehen vom Platz für eine größere Familie sind auch die Ansprüche von Familien mit Kindern andere. Singles oder junge Pärchen sind oft mit einfachen Bedingungen zufrieden und passen sich schnell an unterschiedliche örtliche Gegebenheiten an. Familien mit mehreren Kindern müssen einfach andere Maßstäbe anlegen, damit auch die Kinder von der gemeinsamen Ferienfahrt profitieren. Kinder brauchen Beschäftigung, Platz zum Spielen, ihre regelmäßigen Mahlzeiten, abendliche Ruhe vor dem Zubettgehen und anderes mehr.

Ist also geklärt, was von dem Mobilheim erwartet wird, dann geht es an die große Auswahl aus dem Angebot der unterschiedlichsten Mobilheime. Die nächste Entscheidung bezieht sich auf die Wahl zwischen Wohnwagen und Wohnmobil. Beim Erwerb eines Wohnwagens spielen nur die Größe, der Komfort und das Zugfahrzeug eine wichtige Rolle. Soll ein Wohnmobil erworben werden, sind andere Kriterien maßgebend. Im Wohnmobil müssen so viele Sitzplätze vorhanden sein, wie Personen mitfahren sollen - Kinder eingeschlossen. Alle Mitfahrer müssen während der Fahrt angeschnallt sein, Kinder dürfen dann nicht frei herumtollen. Weiterhin ist die Führerscheinklasse des Fahrers ausschlaggebend. Das betrifft vor allem auch die zweiachsigen Wohnwagen. Mit einem Führerschein, der vor 1999 erworben wurde, dürfen Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis zu 7,49 t gesteuert werden. Wurde der Führerschein nach 1999 (Klasse B) ausgestellt, gilt er nur für das Führen eines Fahrzeuges bis 3,5 t. Die meisten kleineren und mittleren Wohnmobile können aber mit Führerschein Klasse B gesteuert werden. Beim Kauf sollten Sie jedoch auf diesen Unterschied achten, um später keine böse Überraschung zu erleben.

Welche Einrichtung ist für ein Mobilheim wichtig?

Die Einrichtung des Mobilheims spielt für einen längeren Familienurlaub oder eine längere Reise eine durchaus wichtige Rolle. Schließlich sollen sich alle Familienmitglieder wohlfühlen. Der Wohnwagen oder das Wohnmobil sollte so möbliert sein, dass in der Mitte genügend Platz für notwendige Tätigkeiten und mehrere Personen bleiben. Der Raum für Toilette, Dusche und Handwaschbecken muss geräumig genug sein, sodass auch Kinder problemlos zurechtkommen. Die Schlafplätze für Kinder sollten abgeteilt werden, damit diese abends ruhig schlafen können, wenn die Eltern noch wach bleiben wollen. Das gilt vor allem für Wohnwagen ohne Alkoven. Kleine und mittlere Wohnwagen und Wohnmobile sind so eingerichtet, dass die Schlafplätze tagsüber in Sitzbänke und Tische umgewandelt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Umbau morgens und abends praktisch zu bewerkstelligen ist und relativ schnell vor sich gehen kann.

Ein weiteres Kriterium ist der zur Verfügung stehende Stauraum. Größere, aber auch kleinere Familien benötigen für längere Reisen nicht nur Betten und Kleidung für alle Wetterlagen, sondern auch Geschirr und eine Menge anderer Utensilien. Betten und Decken sollten praktisch in den Sitzbänken verstaut werden können. Ein Kleiderschrank muss vorhanden sein und ein der Familiengröße angepasstes Fassungsvermögen aufweisen. In den Oberschränken sollte genügend Platz vorhanden sein, um Kleidung, Wäsche und auch Lebensmittel, die nicht in den Kühlschrank gehören, sicher unterzubringen. Sind alle genannten Gesichtspunkte beim Erwerb eines Mobilheims berücksichtigt worden, dann steht den Wochenendausflügen oder Urlaubsreisen nichts mehr im Weg.

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