Die 6 besten Gesellschaftsspiele / Brettspiele 2007

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Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Um im warmen Wohnzimmer der Langeweile zu trotzen, wäre es doch eine tolle Idee, sich mit einem ausgezeichneten Gesellschaftsspiel die Zeit zu vertreiben und jede Menge Spaß zu haben.
Hier stelle ich Ihnen die TOP 6 der Empfehlungsliste des Jahres 2007 vor.
Empfehlungsliste "Spiel des Jahres" 2007

The Kaleidoscope Classic (ab 6 Jahre) Spieldauer 15 min. Preis: ca. 25


Beschreibung: Denksportaufgaben für einen Solitärspieler
„The Kaleidoscope Classic“ ist eine reizvolle Sammlung von. Die Beschäftigung mit den geometrischen Teilen, die aus mehrfarbigen Quadraten bestehen, ist eine echte Herausforderung. Es gilt, auf einem schachbrettartigen Plan in verschiedenen Schwierigkeitsstufen Bildvorlagen – vom Elefanten bis zum Flugzeug – nachzulegen. Mit den 100 Aufgaben kann man sich tagelang auf interessante Weise unterhalten. Die Schachtel enthält aber auch das abstrakte Taktikspiel „enKounter“, bei dem man gegen ein oder zwei Gegner spielt. Jeder versucht, seine Spielsteine auf dem beschränkten Platz des Bretts unterzubringen und zugleich die Gegner möglichst zu behindern. Wer zum Schluss noch überzählige Steine hat, erhält Minuspunkte.

Burg Appenzell    (ab 7 Jahre) Spieldauer 30 min. Preis: ca. 29 €

Beschreibung: Burg Appenzell ist eine Herausforderung – und zwar in doppeltem Sinne. Vor dem Spiel muss nämlich erst mal die Burg aufwändig zusammen gebaut werden. Sieben leckere Käsesorten sind gleich mehrfach darin versteckt. Ein gefundenes Fressen für die putzigen Mäuse, die immer dann mit einem Sammelplättchen belohnt werden, wenn zwei von ihnen die gleiche Käsesorte entdeckt haben. Wer am Zug ist, darf verschiedene Aktionen ausführen: Dächer aufdecken, mit den Mäusen herum laufen oder Käse verschieben. Das wäre alles kein Problem, gäbe es nicht Fallen, die man unter eine Maus schieben kann. Der kleine Nager landet dann im Verlies. Es erfordert einiges an Konzentration, um den anderen immer einen Schritt voraus zu sein. Die gefällige Ausstattung und die witzigen Figuren runden den Spielspaß ab.

Jetzt schlägt`s 13 (ab 8 Jahre) Spieldauer: 30 min. Preis 9 €

Beschreibung: Im Spiel: 110 Karten mit Zahlen zwischen null und fünf und mit Pluspunkten. Wer an der Reihe ist, deckt eine Karte auf und entscheidet, welchem Mitspieler er sie zuteilt. Jeder legt alle erhaltenen Karten offen vor sich ab. Die Runde ist vorbei und wird ausgewertet, sobald einer Zahlenwerte von 13 oder mehr vor sich liegen hat: Er verliert seine komplette Auslage. Die anderen dürfen ihre Pluspunkte behalten. Es gewinnt natürlich, wer davon zum Schluss die meisten hat. Das ist sehr einfach, sehr schnell und sehr spannend. Der besondere Reiz des Spiels liegt darin, dass der Kartengeber immer rasch entscheiden muss, ob er eine Karte behalten möchte oder doch lieber einem anderen zuschiebt. Und wenn ja, wem, ohne dass er sich damit selbst schadet. Das ist schon alles. Aber es macht so viel Spaß!

Skybridge (ab 8 Jahre) Spieldauer 20 min Preis 30 €

Beschreibung: Bei „Skybridge“ geht es ganz einfach hoch hinaus. Die Spieler bauen nämlich Türme – mit wenigen Regeln, aber vielen Holzklötzchen. Stets erhöhen sie den niedrigsten Turm. Man beginnt auf einem soliden Fundament. Blöcke gleicher Farbe dürfen nicht aufeinander gesetzt werden. Einmal im Spielverlauf darf ein Spieler zwei Türme mit einer Brücke verbinden. Bei der Abrechnung am Schluss bringt das zusätzliche Punkte ein. Wer einen Turm mit dem Dach seiner Farbe krönt, erobert ihn. Gewertet werden die Stockwerke unter der eroberten Turmspitze, und bei einer Brückenverbindung auch die Etagen im Nachbarturm. „Skybridge“ besticht durch solides Material, das sich auch gut anfühlt, durch spielend leichten Einstieg und der Möglichkeit, mit taktischen Finessen zu spielen.

Die Säulen von Venedig (ab 10 Jahre) Spieldauer 45-60 min. Preis 30 €

Beschreibung: Die Lagunenstadt Venedig soll gebaut werden. Als Fundament dienen dicke Pfähle, die die Spieler mit ihren Spielsteinen kennzeichnen. Darauf können Gebäude und Plätze – die Stadtteile – gebaut werden. Das bringt Siegpunkte. Wer auf fremde Pfähle baut, zahlt an den Besitzer Siegpunkte. Die Spieler wählen pro Runde verdeckt eine von fünf Karten aus. Die Aktionen werden reihum ausgeführt und die Karten dann an den linken Nachbarn weitergereicht. Damit schlüpfen die Spieler in die Rollen von Akteuren, die in den Aufbau der Stadt eingreifen. Baumeister errichten neue Stadtteile, Händler und Spekulanten profitieren von den Aktionen der Mitspieler und zwielichtige Gestalten wie Spione sehen sich die Karten der Mitspieler an. Die einfachen Regeln runden das gelungene Spiel ab.

Imperial (ab 12 Jahre) Spieldauer 120 – 180 min Preis 38 €

Beschreibung: Das Zeitalter des Imperialismus. Die Spieler sind Investoren, die die Politik von sechs Großmächten steuern. Auch wenn es Armeen und Flotten auf der großen Landkarte gibt: „Imperial“ ist kein Kriegs-, sondern ein Wirtschaftsspiel. Die Auswahl der Aktionen für den nächsten Zug ist stark begrenzt, und so wird flott gespielt. Fabriken werden gebaut, Einheiten bewegt, Steuern erhoben und vor allem: investiert. Die Spieler geben den Nationen immer wieder Kredite. Nur der größte Investor darf den nächsten Zug der Großmacht ausführen. So wechselt die Zugreihenfolge ständig. Wichtig ist, den optimalen Zeitpunkt zu erkennen, um Geld aus der Staatskasse wieder in die eigene Tasche umzuleiten. „Imperial“ ist historisch passend eingekleidet und eine herausfordernde Aufgabe für erfahrene Brettspieler.

Viel Spaß bei der Qual der Wahl.

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