Die 5 wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Sony Ebook-Reader

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Die 5 wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Sony Ebook-Reader bei eBay

Worauf Sie beim Kauf eines E-Book-Readers achten sollten

Der Marktanteil von E-Book-Readern nimmt auch in Europa ständig zu. Während das Lesen elektronischer Bücher in den USA bereits zum gewohnten Bild in Parks, Bussen und U-Bahnen gehört, werden manche Leser in Deutschland mitunter noch argwöhnisch beäugt. Die Verkaufszahlen von E-Books und E-Book-Readern deuten jedoch ein starkes Wachstum an. Kein Wunder: Schließlich sinken die Preise für die Lesegeräte stetig, während die Auswahl verschiedener Geräte inzwischen stark zugenommen hat. Somit ist für jede Zielgruppe der passende Reader dabei. Doch welche Kriterien sind bei der Wahl des Lesegeräts wichtig? Die fünf wichtigsten Aspekte erfahren Sie hier anhand des Beispiels eines Sony E-Book-Readers.

Was ist ein E-Book-Reader und wie funktioniert er?

E-Books gibt es im Grunde genommen bereits seit vielen Jahren. So ist ein PDF durchaus ein E-Book, also ein elektronisches Buch, das am Monitor gelesen wird. Einzig der E-Book-Reader ist neu. Seine Besonderheit liegt im Display: Im Gegensatz zu LCD-Displays, die in den meisten Handys und Tablets verbaut sind, sind E-Book-Reader mit einem sogenannten Eink-Display ausgestattet. Eink steht für Electronic-Ink, also elektronische Tinte. Die Besonderheit eines Eink-Displays sind der starke Kontrast, der dem Leser einen besonders hohen Lesekomfort bereitet. Denn während das Lesen auf LCD-Displays aufgrund des starken Leuchtens sehr ermüdend ist, können E-Books auf einem E-Book-Reader problemlos mehrere Stunden lang gelesen werden. Das Bild kommt einer echten Buchseite dabei erstaunlich nahe. E-Book-Reader wurden also ausschließlich zum Lesen von Textdokumenten entworfen. Dementsprechend verfügen die meisten Reader über ein Schwarz-Weiß-Display.

Der große Vorteil eines E-Book-Readers ist sein Format: Auf einem weniger als einem halben Zentimenter dicken Gerät können bis zu 1.000 Bücher gespeichert werden. Dies ist nicht nur für Leser von Romanen interessant, die so ihre ganze Sammlung mit in den Urlaub nehmen können, sondern eröffnet auch für Studenten und Schüler interessante Möglichkeiten: Statt 1.000 Seiten dicke Lehrbücher mit sich herumzutragen, können diese einfach auf den E-Reader geladen werden und wiegen nun weniger als 100 Gramm.

Welche 5 Aspekte Sie beim Kauf eines E-Book-Readers beachten sollten

Wenn Sie sich für den Kauf eines E-Book-Readers interessieren, dann stellt sich die Frage nach dem passenden Gerät. Wie bereits angedeutet, gibt es inzwischen eine große und vielseitige Auswahl unterschiedlicher E-Reader. Sony zählt dabei zu den dienstältesten Herstellern von E-Book-Readern und bietet bereits seit 2006 eigene Modelle an. Gemeinhin zählen Sony E-Book-Reader zu den besten Geräten am Markt. Am Beispiel der Reader von Sony sollen die wichtigen Aspekte beim Kauf eines Lesegeräts erläutert werden.

1. Das Display

Der Begriff E-Book-Reader ist nicht geschützt, was die Abgrenzung zwischen Tablet-PC und E-Reader recht schwammig macht. Allerdings eignet sich ein LCD-Display, wie es bei Tablets zum Einsatz kommt, nicht zum längeren Lesen von Textdokumenten. Aus diesem Grund verfügen echte Reader über das weiter oben beschriebene Eink-Display – so auch die Reader von Sony.

Vor der Kaufentscheidung ist die Betrachtung der Qualität des Displays nötig. So gibt es auch hier große Unterschiede. Vor allem der Kontrast ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Die neueste Generation der Sony-Reader, die PRS-Modelle, haben eine Auflösung von 600x800 Pixeln, was auch bei anderen Herstellern wie Amazon Kindle oder Kobo Standard ist. Dennoch bieten einige Modelle eine höhere Auflösung, die für den Komfort beim Lesen jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Grund: E-Book-Reader werden zum Darstellen von Text genutzt; hohe Auflösungen sind im Prinzip nur nötig, wenn mit den Geräten auch Videos oder Bilder betrachtet werden sollen. Wer mit seinem Reader auch Multimedia-Anwendungen nutzen möchte, der sollte lieber zu einem Tablet greifen. Der große Nachteil hierbei sind jedoch die deutlich kürzere Akkulaufzeit sowie der geringere Lesekomfort.

Deutlich wichtiger im Hinblick auf die Qualität des Displays ist die Verzögerung. Diese lässt sich nach dem aktuellen Stand der Technik bei Eink-Bildschirmen nicht verhindern. So zeigen die Displays nach einem Seitenwechsel noch ganz leichte Schattierungen der vorherigen Seite. Darüber hinaus dauert der Seitenwechsel einen Moment. Der Vorteil hierbei ist jedoch, dass das Display nur dann Energie verbraucht, wenn eine Seite gewechselt wird. Gerade der Sony PRS-T2 erweist sich hierbei als eines der besten Geräte, da die Verzögerungen beim Seitenwechsel nur noch sehr gering ausfallen. Selbst kleinere Animationen sind einigermaßen flüssig möglich. Für Filme ist jedoch auch dieser E-Reader nicht geeignet.

2. Die Bedienung eines E-Book-Readers

Aktuelle E-Book-Reader werden auf unterschiedliche Weise bedient. Manche Modelle sind lediglich mit einem Touchscreen ausgestattet und werden somit durch Antippen und Wischen gesteuert, während andere gar keinen Touchscreen besitzen und wiederum andere sowohl mit physischen Tasten als auch mit einem Touch-Display ausgestattet sind. Die Sony-Reader sind klassischerweise sowohl mit echten Tasten als auch mit einem Touchscreen versehen, was die Bedienung besonders bequem und flexibel macht.

Gerade beim Kindle-Touch, dessen Seiten ausschließlich durch Wischen über das Display gewechselt werden, werden die Nachteile eines Touchscreens deutlich. So können Seiten nur beidhängig gewechselt werden, da das Gerät mit einer Hand gehalten und mit der anderen Hand gewischt werden muss. Der Sony PRS-T1 und der Sony PRS-T2 sind stattdessen mit zusätzlichen Knöpfen zum Seitenwechsel und zum Navigieren durch die verschiedenen Menüs ausgestattet, dank derer diese Reader auch einhändig bequem bedient werden können.

3. Besonders wichtig: Die unterstützten Formate

E-Book-Reader unterstützen unterschiedliche Formate. Bei den meisten Geräten gehört zumindest PDF zum Standard, wenngleich es eigentlich nicht für den Gebrauch mit E-Book-Readern konzipierte wurde. Denn im Gegensatz zum PDF wird der Text bei echten E-Book-Formaten eingelesen und kann so individuell formatiert werden. Möglich ist so zum Beispiel die Einstellung der Schriftgröße und der Schriftart.

Das am meisten verbreitete Format für E-Books ist epub. Hierbei handelt es sich um ein offenes Format, das unter anderem von vielen Büchern aus dem Project Gutenberg, einer kostenlosen Online-Bücherei, genutzt wird. Sowohl die E-Book-Reader von Sony als auch die Modelle anderer Marken wie Kobo oder Bookeen unterstützen epub. Anders verhält sich das bei Amazon, das mit dem Format mobi seinen eigenen Standard eingeführt hat. Einige E-Reader aus der Serie von Amazon Kindle unterstützen epub daher nicht. Dies ist ein großer Nachteil, da dies die Leser an die von Amazon selbst vertriebenen E-Books bindet; sie können mit dem Kindle lediglich Bücher im mobi-Format lesen und müssen andere Bücher zunächst mit einem Programm wie Calibre konvertieren.

4. Besonderheiten beim Lesen von PDF

Viele Interessierte an E-Book-Readern möchten mit ihren Geräten auch PDF lesen. Gerade Studierende erhoffen sich davon eine Entlastung von schweren Ausdrucken langer Dokumente. Zudem ist das Lesen eines PDF auf einem E-Book-Reader deutlich angenehmer als auf dem hellen Display eines Notebooks. Hier sei jedoch ausdrücklich gesagt, dass E-Reader nicht für PDF konzipiert wurden. Denn im Gegensatz zu PDF funktionieren echte Formate für E-Books wie epub oder mobi wie eine klassische Website: Es gibt einen HTML-Code und die Software des Lesegeräts passt den Text und seine Formatierung genau dem Bildschirm des E-Book-Readers an. Dies funktioniert bei PDF nicht. Diese liegen stattdessen in DIN-A4 vor und werden vom Reader auf die Größe des Displays skaliert. Hierdurch erscheinen sie deutlich kleiner und praktisch unlesbar. Dennoch ist das Lesen von PDF nicht gänzlich unmöglich. So gibt es einige Modelle, die mit Dokumenten in diesem Format besonders gut zurechtkommen.

Wer PDF auf seinem E-Reader lesen möchte, der sollte bei der Wahl des richtigen Geräts besonders genau sein. Auch hier liegen Sony E-Book-Reader ganz weit vorne, da die Darstellung auf ihren Displays mit zahlreichen Funktionen individuell angepasst werden kann. So können Sie die Ansicht zum Beispiel auf horizontal wechseln oder dank des gut reagierenden Touchscreens relativ bequem in ein PDF hineinzoomen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass dies selbst beim Sony PRS-T2 nicht gänzlich flüssig geschieht, da es auch hier noch eine kleine Verzögerung beim Seitenwechsel und -aufbau gibt. Eine ebenfalls gute Lösung ist der Kindle DX. Er ist mit seinem besonders großen Display deutlich unpraktischer beim Transport als herkömmliche Geräte im Format eines Taschenbuchs.

5. Akkulaufzeit und Schnittstellen von E-Book-Readern

Über eines müssen sich Kunden bei einem E-Book-Reader so gut wie keine Gedanken machen: die Akkulaufzeit. Denn die Geräte verbrauchen nur dann Strom, wenn das Eink-Display neu geladen wird oder Sie durch die Menüs navigieren. Auf diese Weise halten die Batterien mancher Geräte länger als einen Monat. Verlängert werden kann dies bei vielen Modellen zudem durch das Einstellen der Anzahl der Seitenwechsel, nach denen das Display neu geladen wird. Dies kann entweder nach jedem Umblättern geschehen, was die leichten Schattierungen der vorigen Seite verringert, oder auch nach mehrmaligem Blättern. In diesem Falle könnte jedoch ein kleiner Rückstand der vorigen Seiten beim Lesen stören.

Intensiver zu berücksichtigen als die Akkulaufzeit sind die verfügbaren Schnittstellen. Jedes Gerät verfügt über einen USB-Anschluss, mit dem Bücher vom Computer auf den Reader übertragen werden können. Alternativ gibt es Modelle, die sich via WLAN mit Online-Buchshops verbinden können. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, die neuesten Bücher bequem online zu kaufen und direkt auf Ihren Reader zu laden. Wer dies gerne noch mobiler tun möchte, für den gibt es zusätzlich Lesegeräte mit eingebautem UMTS-Modul und Simkarten-Slot.

Fazit

E-Book-Reader von Sony und anderen erfahrenen Herstellern wie Kobo oder Amazon Kindle sind nicht nur für Fans von Romanen eine tolle Erfindung. Auch Schüler und Studenten können hierauf ihre Lehrmaterialien lesen. Je nach Gerät ist auch das Lesen von PDF einigermaßen bequem. Ein Ersatz für einen Tablet-PC sind E-Book-Reader jedoch nicht.

 
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