Die 3 beliebtesten Chaps für Westernreiter

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Die 3 beliebtesten Chaps für Westernreiter 

Westernreiter kennen und schätzen Chaps, Lederhosen ohne Schritt oder Besatz am Gesäß, die nur oben am Bund geschlossen sind und als Überhosen getragen werden. Cowboys haben Chaps entwickelt, um die Beine und Hosen vor Gestrüpp, Dornen und den Hörnern der Rinder zu schützen. Auch bei Hufarbeiten mit einem Hufmesser schützen sie das Bein. Die Form von Chaps hängt dabei vom Einsatzzweck ab.

  

Für den Alltag: die Arbeitschaps

Die am häufigsten vertretenen Chaps dürften die Arbeitschaps sein, die nah am Bein anliegen und deshalb für die tägliche Arbeit auf der Koppel oder dem Reitplatz geeignet sind. Diese Form der Western-Chaps kennt man auch als Longchaps oder Shotgun.

Arbeitschaps sind nicht nur in vielen Größen und Längen erhältlich bis hin zu Überlängen oder Überweiten. Es gibt sie auch in vielen Materialien, angefangen bei robustem Rauleder oder geschmeidigem Glattleder bis hin zu edlem Nubukleder. Ebenso unterschiedlich können die Reißverschlüsse am Bein und die Schließen am Bund sein. Neben einfarbigen Modellen gibt es zudem viele Chaps mit Applikationen, Fransen oder Taschen. Einige Hersteller bieten auch an, die Chaps mit den Initialen des Kunden zu verzieren.

  

Für den Auftritt: die Showchaps

Westernreiter, die an Turnieren oder anderen Veranstaltungen teilnehmen, setzen sich gern mit Showchaps in Szene. Diese Showchaps sind aufgrund der Verzierungen für die tägliche Arbeit eher hinderlich, aber bei einer Show kommen sie richtig gut zur Geltung.

Die meisten Showchaps sind mit eher schlichten Fransen verziert. Einige Hersteller bieten aber auch ausgefallene Modelle mit einer Punzierung am Bund oder mit einem Logo oder Initialen. Andere Showchaps sind mit Conchos, Schnallen, Schmucksteinen oder anderen Applikationen verziert.

 

Für heiße Tage: Batwings oder Chinks

In den extrem heißen Regionen der USA haben Cowboys luftigere Chaps-Varianten entwickelt. In Kalifornien entstanden die Chinks, die nur bis knapp unter das Knie reichen. Aus Texas kommen die Batwings. Diese decken zwar die ganze Beinlänge ab, sind aber sehr weit geschnitten. So kommt leichter Luft an das Bein. Auch diese Chaps bieten einige Hersteller mit ansprechenden Verzierungen und Applikationen an.

  

Weitere Chaps: Woolies

Es gibt noch speziellere Chaps: In den USA tragen Cowboys an kalten Wintertagen sogenannte Woolies. Diese Chaps aus Ziegenhaar sind oft zusätzlich gefüttert und schützen vor Kälte. Der Nachteil der Woolies ist aber, dass sie sich mit Wasser vollsaugen und daher an Regentagen schnell schwer und unkomfortabel werden.

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