Die 10 wichtigsten Punkte beim Kauf von Radiofernbedienungen

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Die 10 wichtigsten Punkte beim Kauf von Radiofernbedienungen

Auch unterwegs ist für viele klar – perfekter Klang, komfortable Bedienung und vielseitige Abspielmöglichkeiten sind wichtig bei einem guten Autoradio. Für manche ist es das Herzstück des Wagens, wird täglich benutzt und soll vielfältig anwendbar sein. Längst haben sich die Geräte dabei von den übersichtlichen Funktionsweisen der früheren Tage verabschiedet. Moderne Autoradios bieten wesentlich mehr als nur Radioempfang und Kassettendecks. Vor allem bekommen Sie modernere Bedienmöglichkeiten, unter anderem in Form von speziellen Fernbedienungen. Neben der direkten Steuerung am Autoradio funktionieren diese Varianten auch direkt im Lenkrad. Letzteres ist speziell für die Handhabung während der Fahrt von Vorteil und bewahrt vor einer zu starken Fokussierung auf die Radiokonsole, was im Gegenzug auch vom Straßenverkehr ablenken kann. Die folgenden zehn Punkte sollen Ihnen helfen, einen guten Überblick über das Thema Autoradio und Fernbedienungen zu bekommen.

Punkt 1: Das Radio ist das zentrale Element einer modernen Car-Hi-Fi-Anlage

Ohne Zweifel bildet das Autoradio das Herzstück der mobilen Unterhaltung im eigenen Pkw. Da die Geräte inzwischen dazu übergegangen sind, mehr als nur ein handelsübliches Radioempfangsgerät zu sein, werden dabei auch gern die Begriffe Head-Unit oder CD-Receiver genutzt. Letztendlich können diese als komfortable Schaltzentrale zwischen allen angeschlossenen Geräten und Zubehörteilen betrachtet und definiert werden. Die eingebauten Radiotuner verfügen dabei über einen automatischen Sendersuchlauf.

Auf einer von Modell zu Modell unterschiedlichen Anzahl von Speicherplätzen lassen sich alle gefundenen Radiosender bequem ablegen und jederzeit abrufen. Heutzutage sind die meisten Radios auch mit einem speziellen Radio Data System ausgestattet, kurz RDS, ausgestattet. So lassen sich im Display alle aktuell gespielten Titel anzeigen, sowie der Name des momentanen Radiosenders. Zusätzliche Funktionen sind abhängig vom RDS-Angebot des jeweiligen Senders.

Punkt 2: die Größe der Anlage als ein entscheidendes Kriterium vor dem Einbau

Eine leistungsstarke und vielseitige Radioanlage für das eigene Auto ist meist etwas größer ausgelegt. Glücklicherweise sind die Fahrzeuge weltweit mit einem speziellen Schacht nach DIN-Norm ausgestattet. Autoradios besitzen alle die gleiche Breite, variieren jedoch in der Höhe entscheidend. Für das einfache Kassettenradio im klassischen Stil reicht ein Schacht aus, ein komplettes Multimediasystem benötigt die Höhe von zwei normalen Radios. Sollten Sie also nur die Hälfte des Platzes benötigen, besteht die Möglichkeit, den Rest des freien Schachtes mit einer Blende zu verkleiden. Zu den aktuell bekanntesten und populärsten Herstellern dieser Radiosysteme zählen:

  • Sony
  • Blaupunkt
  • JVC
  • Kenwood
  • Pioneer

Punkt 3: Was ein modernes Autoradio alles kann und welche Optionen vorhanden sind

Neben den Klassikern ‚Radio‘ und ‚Kassettendeck‘ haben moderne Autoradios auch eine Vielzahl anderer Funktionen. So sind CD-Spieler inzwischen auch Standard. Achten Sie darauf, dass die Player auch gebrannte und wiederbeschreibbare CDs genauso abspielen wie mp3-CDs. Letztere haben den Vorteil, dass sich darauf gleich mehrere Stunden Musik problemlos speichern können. Auch ein USB-Port ist inzwischen keine Seltenheit mehr. Hier können Sie die Musik direkt vom Datenspeicher abspielen. Prüfen Sie allerdings im Vorfeld, welche Audioformate das Gerät unterstützt. Sogar DVD-Player sind inzwischen keine Seltenheit mehr.

Viele neuere Geräte passen die Lautstärke der aktuellen Fahrsituation an und stellen sich somit auch auf den Umgebungslärm ein. Dies ist auch nützlich, wenn Sie bei schneller Fahrt auf der Autobahn noch problemlos alle gespielten Titel oder Nachrichten verstehen möchten. Auch sind die Systeme heutzutage standardisiert auch mit einer Equalizer-Funktion ausgestattet. Höhen, Mitten und Bässe können auf diese Weise manuell angepasst werden und speziell für Raumklang und Auto-Lautsprecher ausgerichtet werden. Auch Kopfhörerausgänge sind keine Seltenheit, speziell mehrere für Ihre Mitfahrer.

Nur recht luxuriöse Modelle können bereits WLAN-Fähigkeit aufweisen, die es unter anderem ermöglicht, Internetradios zum empfangen. Eine Bluetooth-Funktion ist allerdings keine Seltenheit mehr. Mit dieser lässt sich beispielsweise ihr Mobiltelefon problem- und kabellos mit dem Radio verknüpfen. So können Sie Musik vom Handy abspielen, aber auch – in Kombination mit einer Freisprechanlage – während der Fahrt telefonieren.

Punkt 4: Ein entsprechend großes Display hilft bei besserer Bedienung und Übersicht

Ein großes Display spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn es Ihnen um flexible Bedienbarkeit geht. Vor allem während der Fahrt ist es wichtig, eine schnelle und umfassende Übersicht zu bekommen, ohne allzu lang den Blick von der Straße abzuwenden. Je größer das Display, desto übersichtlicher lassen sich lange Listen oder Funktionen anzeigen. Einige Modelle besitzen bereits eine Bedienmöglichkeit mittels Display, allerdings ist diese noch nicht stark genug verbreitet.

Die Sichtbarkeit sollte darüber hinaus auch bei unterschiedlicher Sonnenstrahlung möglich sein. Hier empfiehlt sich ein entspiegeltes Display, auf welchem die Anzeige bei jedem Lichteinfall gut erkennbar ist. Es gibt unterschiedliche Display-Farben und Hintergrundbeleuchtung, die sich häufig auch wechseln lassen. Die gute Sicht ist ebenfalls für angeschlossene beziehungsweise integrierte Navigationsgeräte von Relevanz.

Punkt 5: Aus- und -Umbauten des Radios sind keinesfalls eine einfache Angelegenheit.

Trotz der genormten Schächte und verbesserten Technik sind Um-, Ein- und  Ausbauten bei Autoradios keine sehr einfache Sache. Viele Hersteller haben diesen Prozess in den letzten Jahren zusätzlich erschwert, indem sie eigene Steckverbindungen und Kabel an ihre Geräte gebaut haben. Die europäischen beziehungsweise globalen Richtlinien werden dabei gern einmal ignoriert. Nicht immer ist der Umbau daher sinnvoll. Gerade bei den moderneren Fahrzeugen mit ihren komplexen Hi-Fi-Systemen empfiehlt es sich, ohne driftigen Grund auf den Ausbau zu verzichten. Die Geräte sind auf den Wagen geeicht, das Entfernen einzelner Komponenten kann zu teils erheblichen Störungen führen.

Unabhängig davon lässt sich die Problematik der unterschiedlichen Kabel inzwischen relativ problemlos mittels spezieller Adapter lösen. Dennoch bleibt Kompatibilität ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der einzubauenden Elemente. Funktioniert die Stromversorgung lückenlos? Wird die Lenkradfernbedienung problemlos angesteuert? Wie wird das Display angeschlossen? All diese Fragen müssen vor dem Einbau geklärt werden. Moderne Autos werden zunehmend von empfindlicher Feinelektronik gesteuert, von der Sie die Finger lassen sollten, insofern Sie nicht geschult sind. Lesen Sie in jedem Fall die Bedienungsanleitung genau und holen Sie sich optional fachliche Hilfe.

Punkt 6: Es gibt viele verschiedene Formen von Bedienungsfunktionen für Ihr Radio

Wenn es um die Bedienung Ihrer mobilen Auto-Hi-Fi-Anlage geht, dann ist gute Handhabung sicher entscheidend. In der Regel sollten Sie einfach auf die einzelnen Elemente zugreifen können, um auf diese Weise unnötige Ablenkung vom Straßenverkehr zu vermeiden. Daher sind die Fernbedienungen auf schnelles Zugreifen ausgelegt.

  • Klassische Stationstasten stellen einen heutzutage leicht veralteten Standard da, welcher bei zusehends weniger Geräten Anklang findet.
  • Rotary Commander fungieren als drehbare Wahlschalter. Vorteil dieser immer noch sehr geläufigen Variante ist die alleinige Steuerung aller Funktionen mittels eines bequemen Drehknopfes. Egal ob Sendersuche im Radio, Kanalwechsel oder das Überspringen eines Musiktitels – alles geschieht über dieses Rad.
  • Die modernen und ebenfalls komfortablen Touchscreens halten immer stärker Einzug in die Anlagen. Vor allem die vielfältigen multimedialen Möglichkeiten der neuen Konsolen können nicht mehr ausschließlich über einen Drehschalter bedient werden. Touchscreens sind taktil ansprechender und auf diese Weise wesentlich genauer zu bedienen. Es ist anzunehmen, dass diese Form in den nächsten Jahren verstärkter in den Fahrzeugen installiert sein wird.

Punkt 7: die Lenkradfernbedienung als für den Fahrer bequemste Standardvariante

Die Lenkradfernbedienung stellt sicher die bequemste Form für den Fahrer dar. Hier kann er die einzelnen Funktionen direkt mittels Lenkrad anwählen, ohne sich allzu leicht ablenken zu lassen. Verbunden werden die Radios mittels speziellem Adapter mit ISO-Steckern. Der Anschluss erfolgt wahlweise über Klinken- oder Kabelausgängen. So können Sie auch neuere Geräte problemlos an ihre bestehende Fernbedienung koppeln. Achten Sie aber, dass die Steckplätze kompatibel sind und sie entsprechend Platz zum Verstecken von Kabeln und Adaptern besitzen.

Punkt 8: Ziehen Sie auch Ihr Handy als mögliche Fernbedienung in Betracht

Komplizierte und kabelgebundene Bedienungslösungen müssen nicht zwangsläufig Ihre erste Wahl sein, da moderne Varianten inzwischen eine wesentlich komfortablere Lösung darstellen. Ein Bluetooth-Adapter ist schnell an das bestehende Gerät installiert, sollte er nicht gar schon in diesem eingebaut sein. Auf diese Weise können sie alle elektronischen Geräte, die diesen Service unterstützen, mit der Hi-Fi-Anlage koppeln. Das eigene Smartphone kann so als Quelle für Musik und Telefongespräche dienen, aber auch als Fernbedienung. Auch Tablet-PCs können auf diese Weise angeschlossen werden.

Achten Sie aber darauf, dass die aktive Bedienung hier während der Fahrt verhältnismäßig schwierig ist und eventuell eher vom Beifahrer übernommen werden muss. Diese Variante ist insgesamt preisgünstiger und erfordert verhältnismäßig wenig Installationsaufwand.

Punkt 9: Beziehen Sie Freisprechanlagen in die Planung ihres Autoradiosystems mit ein

Da das Telefonieren während der Fahrt untersagt ist, sind Freisprecheinrichtungen eine sehr wichtige Alternative, die Sie bei der Planung Ihrer Autotechnik stets berücksichtigen sollten. Das Autoradio nimmt auf diese Weise Verbindung zum Telefon auf, Anrufe werden direkt über das Display angenommen oder können auf diese Weise gewählt werden. Bluetooth ist auch hier die Standardtechnik. Wichtig ist auch ein zusätzliches Mikrofon im Lieferumfang. Die meisten einfachen Radios mit Freisprechfunktion besitzen lediglich ein Mikrofon in der Frontblende. Das mindert die Audioqualität deutlich, weshalb ein zweites Mikrofon, beispielsweise in der Nähe des Lenkrads, durchaus in Betracht zu ziehen ist.

Punkt 10: Die Entscheidung für Ihr Radio hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab

Die grundsätzliche Wahl Ihres Autoradios koppelt sich auch sehr an Ihr Nutzungsverhalten. Fragen Sie sich, wie viel Wert Sie auf auditive Beschallung im Auto legen. Wenn Ihnen das lokale Radioangebot reicht, benötigen Sie keine komplexe Hi-Fi-Anlage. Wenn Sie primär Ihre eigene Musiksammlung wiedergeben möchte, fragen Sie sich, von welchen Medien aus dies geschehen soll. Sind sie hingegen jemand, der das Auto auch als wichtigen Ort für Telefonate nutzt, dann sind Freisprecheinrichtungen ein wichtiger Faktor und das Radio sollte dafür ausgestattet sein. 

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