Diamantringe – für Menschen, die Ihnen lieb und teuer sind

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Diamantringe – für Menschen, die Ihnen lieb und teuer sind

Bereits Marilyn Monroe konnte von der Faszination exklusiver Diamanten ein Lied singen: „Diamonds are a girls best friend“ ist der Titel ihres weltberühmten Songs aus dem Film „Blondinen bevorzugt“. Bis heute steht echter Diamantschmuck für Exklusivität und Stil. Zu den beliebtesten Schmuckstücken mit Diamanten gehören Ringe aus Edelmetallen wie Gold und Silber, die einen luxuriösen Diamanten perfekt zur Geltung bringen. Mit echten Diamanten besetzte Ringe gehören zu den beliebtesten Trauringen und stehen mit ihrer zeitlosen Eleganz für Beständigkeit und Wertigkeit. Hochwertige Diamanten sind nicht nur ein Schmuckklassiker, sondern stellen auch eine viel gewählte Kapitalanlage dar. Luxuriöser Schmuck mit echten Diamanten ist immer etwas Besonderes, auch wenn modische Schmucksteine heute Diamanten nachempfunden werden und auf den ersten Blick einem echten Brillanten gleichen.
Nicht nur Schmuckkenner schwören auf die zeitlose Eleganz von Diamanten: Jeder Schmuck-Liebhaber, der ein ganz besonderes Schmuckstück sucht, zeigt sich fasziniert von der Schönheit eines echten Diamanten. Exklusive Diamantringe überzeugen mit ihrem zeitlosen Design und fallen mit ihrer klassischen Schönheit immer ins Auge. Erfahren Sie jetzt mehr über die Eigenschaften von Diamanten und lesen Sie, was Sie bei der Auswahl eines Diamantringes beachten sollten. Lesen Sie mehr über die Einteilung von Diamanten in die Gewichtseinheit Karat und ihre Schliffformen, die die Optik des Ringes maßgeblich mitgestalten.

Ein Edelstein für die Ewigkeit: Diamanten in der Geschichte

Die Faszination für Diamanten ist fast so alt wie die Menschheit selbst: Erste Diamantenfunde vermutet man bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. in Indien. In früheren Jahrtausenden wurden Diamanten oft als Talismane genutzt und gehörten auch bei den alten Römern zu den beliebtesten Schmucksteinen. Bereits im 13. Jahrhundert war bekannt, dass sich Diamanten bearbeiten lassen, wobei der Brillantschliff aber erst seit 1910 angewendet wird. Diamanten wurden lange Zeit in Indonesien und Indien gefördert. Als sich diese Vorkommen im 18. Jahrhundert langsam erschöpften, entfachten neue Diamantenfunde in Brasilien einen regelrechten „Diamantrausch“. Wenig später wurde Südafrika nach dem Fund eines Diamanten in Kimberley zum Hauptlieferanten des exklusiven Edelsteins. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten professionellen mit Diamanten besetzten Werkzeuge vorgestellt. In den 1920er Jahren entdeckte man Diamanten auch an der Atlantikküste und 1961 erstmals auf dem Meeresgrund. Im Jahr 1955 glückte erstmals die Herstellung eines künstlichen Diamanten auf Basis von Grafit.
Bis heute sind rund 500 Fundorte von Diamanten auf der ganzen Welt bekannt, wobei Länder wie Australien und Südafrika zu den Hauptlieferanten gehören. Die Förderung von Diamanten erfolgt überwiegend aus erloschenen Kimberlitvulkanen, die senkrecht in die Erde reichen. Kimberlit gilt als Muttergestein von Rohdiamanten und wird über Pipes an die Oberfläche befördert. Tatsächlich wird der Bedarf an Diamanten heute aber nur noch zu rund 20 Prozent mit Natursteinen gedeckt: Bei der überwiegenden Anzahl von Diamanten handelt es sich also um synthetische Edelsteine, deren Eigenschaften jedoch Naturdiamanten entsprechen.

Diamanten als Schmucksteine: was Diamanten so besonders macht

Echter Diamantschmuck wie ein eleganter Fingerring zeichnet sich durch eine hochwertige Brillanz aus. Diese Brillanz wird durch den Schliff des Diamanten mit einer Vielzahl von Facetten hervorgerufen. Diamanten brechen das einfallende Licht, wobei ihr Schliff so angelegt ist, dass das einfallende Licht durch Reflexionen wieder zum Betrachter abgegeben wird. Diese Lichtbrechung gepaart mit einem starken Glanz-Effekt zählt zu den Besonderheiten echter Diamanten. Der Diamant selbst besteht aus kubisch kristallisiertem Kohlenstoff mit symmetrischen Bindungen zum benachbarten Atom, wodurch der Diamant seine enorme Härte erhält. Die Einteilung von Diamanten erfolgt anhand von Kriterien wie Dichte, Wärmeleitfähigkeit, Härte und Glanz.

Diamanten-Begriffe: Darauf sollten Sie beim Kauf eines Diamantringes achten

Zu den bekanntesten Begriffen aus der Welt der Diamanten gehört die Gewichtseinheit Karat. Bei der Auswahl eines Ringes mit einem Diamanten als Schmuckstein können Sie zudem zwischen verschiedenen Farben, Schliffen und Edelsteinen in unterschiedlicher Reinheit wählen.

Karat, die Maßeinheit für Edelsteine

Karat ist die Maßeinheit für die Edelstein-Masse. In Deutschland kürzt man die Maßeinheit meistens mit den Buchstaben „Kt“ ab. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Für Diamanten gilt: Je größer ein Diamant ist, desto mehr Karat hat er. Größere Diamanten sind seltener und haben mehr Karat als kleine Edelsteine.

Reinheit von Diamanten

Die Reinheit von Diamanten wird davon bestimmt, ob der Edelstein frei von Einschlüssen wie kleinen Kristallen ist. Zur Bestimmung der Reinheit werden Diamanten in bis zu zehnfacher Vergrößerung betrachtet. Ist der Edelstein frei von Einschlüssen, spricht man von einem lupenreinen Diamanten. Die ermittelte Reinheit eines Diamanten wird mithilfe von Kurzbezeichnungen angegeben. Dazu zählen unter anderem:

  • „fl“ flawless = lupenreiner Diamant ohne Einschlüsse
  • „vs2“ very small inclusions = bei zehnfacher Vergrößerung sind Einschlüsse zu erkennen
  • „pi2“ Piquée II – Einschlüsse erkennbar, die die Brillanz mindern

Farben von Diamanten

Als Inbegriff exklusiver Diamanten gelten Edelsteine mit farbloser Brillanz. Die farbliche Einteilung von Diamanten erfolgt anhand von Farbstufen, die danach eingeteilt werden, wie nahe sie der lupenreinen, transparenten Brillanz kommen. Tatsächlich haben die meisten Naturdiamanten eher eine gelbliche bis bräunliche Farbe. Intensive Farben wie Blau sind sehr selten und werden hochpreisiger gehandelt als transparente Diamanten. Bei farbigen Diamanten spricht man auch von „Fancy Diamonds“. Mithilfe von Bestrahlungsmethoden können Diamanten ihre Farbe verändern, wobei die Farbbehandlung im Zertifikat angegeben werden muss. Zur Einteilung von Diamanten werden zum Beispiel Farbstufen wie die folgenden genutzt:

  • D, E = höchste Farbstufe, farbloser Diamant
  • F, G = transparente Diamanten mit minimalen Verfärbungen
  • K, L = getöntes Weiß
  • M bis Z = getönte Diamanten

Schliffformen von Diamanten

Zu den bekanntesten Schliffformen von Diamanten gehört der Brillant mit 32 oberen und 24 unteren Facetten. Neben diesem bekannten Brillantschliff gibt es eine Reihe weiterer Schliffformen, wie zum Beispiel:

  • Ovalschliff
  • Marquiseschliff
  • Tropfenschliff
  • Smaragdschliff
  • Karréeschliff
  • Baguetteschliff

Fingerringe sind meistens mit einem Diamanten in der populären Brillant-Schliffform besetzt. Dieser reflektiert das einfallende Licht im richtigen Winkel und verleiht dem Diamanten sein charismatisches Funkeln. Neben den vier Cs (Carat, Clarity, Color, Cut) gilt das Zertifikat als wichtigstes Merkmal des Edelsteines.

Echtheit erkennen: Zertifikate für Diamanten

Ein Zertifikat belegt die Echtheit von Diamanten. Zu den international renommiertesten Zertifikaten gehört die Expertise des Gemological Institute of America (GIA). Alle Zertifikate des Institutes haben eine eigene Nummer und sind mit dem jeweiligen Ausstellungsdatum versehen. Weiterhin werden die Einteilungskriterien wie Karat und Schliff mit den jeweils für den Stein ermittelten Werten aufgeführt.

Die beliebtesten Diamantringe aus den aktuellen Schmuckkollektionen

Ein Diamantring ist ein Schmuckstück für die Ewigkeit. Luxuriöse Ringe mit echten Diamanten beeindrucken mit ihrer zeitlosen Eleganz und ihrer makellosen Schönheit. Erfüllen Sie sich Ihren Traum von einem echten Diamantring und entdecken Sie diese Schmuckklassiker.

Klassische Damenringe mit Diamanten

Klassische Ringe für Damen werden überwiegend in Gold, Platin und Silber angeboten. Beide Edelmetalle überzeugen mit hochwertigen Qualitäten und einem Feingehalt wie 585er-Gold und 925er-Sterlingsilber. Viele kleine Diamanten bilden ein stilvolles Arrangement und lassen den Ring magisch funkeln. Neben klassischem 585er Gelbgold sind die eleganten Damenringe auch in Weiß- und Rotgold erhältlich. Zu Ringen mit echten Diamanten finden Sie immer eine Angabe zur Karat-Zahl des Schmuckstücks, wobei Goldschmuck ebenfalls in Karat eingeteilt wird. Oft bezieht sich die Karat-Angabe dann auf das gesamte Schmuckstück.

Maskuline Herrenringe mit Diamanten

Mit Herrenschmuck als neuen Trend gewinnt der Diamant auch als Edelstein für Herrenringe an Bedeutung. Dabei präsentieren sich Herrenringe mit Diamanten in maskuliner Optik in matt gebürstetem Silber oder in der Form klassischer Siegelringe.

Trauringe mit Diamanten

Beliebt sind Diamanten auch als Schmucksteine für Trauringe. Ein Diamant verkörpert Beständigkeit und steht damit symbolisch für das Eheversprechen. Ein hochwertiges Trauring-Duo besteht aus einem Damenring für die Braut und einem Herrenring für den Bräutigam. Dabei sind die Designs der beiden Ringe aufeinander abgestimmt. Der Damenring hat meistens eine kleinere Ringgröße als der Herrenring und zeichnet sich durch eine schmalere Form aus. Bei vielen Trauringen ist auch nur der goldene Damenring mit einem Diamanten besetzt, während sich der Bräutigam eher für einen klassischen Gold- oder Platinring ohne Schmuckstein entscheidet. Eine Sonderform des Traurings stellt der Verlobungsring dar: Auch Damenringe zur Verlobung sind mit edlen Diamanten erhältlich. Der Verlobungsring ist in der Regel preisgünstiger als der Trauring, gewinnt mit einem dezenten Mini-Diamanten aber nicht nur mit seinem Kaufpreis an Wert. Vielmehr verschenken Sie mit einem Diamantring zur Verlobung auch ein Schmuckstück für die Ewigkeit.

Ein unvergängliches Schmuckstück: Pflege von Diamantringen

Charakteristisch für Diamanten ist ihre enorme Härte. Mit einem Diamantring erwerben Sie ein Schmuckstück für die Ewigkeit. Auch wenn Diamanten sich aufgrund ihrer enormen Härte theoretisch nur gegenseitig beschädigen können, trägt eine regelmäßige Pflege zum Werterhalt des Diamantringes bei. Zur Reinigung eines Diamantringes aus Materialien wie Gelbgold genügt in der Regel ein kurzes Bad in einer Seifenlösung. Kleine Schmutzpartikel lassen sich einfach mit einer Zahnbürste entfernen. Im Fachhandel sind außerdem spezielle Reinigungsmittel für Schmuck erhältlich. Ein Diamantring bleibt für immer makellos, wenn Sie das Schmuckstück nicht täglich und insbesondere nicht beim Arbeiten tragen. Für den Alltag eignen sich Fingerringe aus Materialien wie 925er-Sterlingsilber, die auch mit preisgünstigen Schmucksteinen wie Zirkonias mit Brillantschliff erhältlich sind. Behandeln Sie Ihren Diamantring am besten als das, was er ist – ein ganz besonderes Schmuckstück, das besonderen Anlässen vorbehalten ist.

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