Deutsche Schienen in osmanischem Boden, Jgnaz Civelli

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'Deutsche Schienen in osmanischem Boden' lädt ein zu einer virtuellen Eisenbahn-Reise mit der Anatolischen und Bagdadbahn durch Geschichte, Empfindungen und Wahrnehmungen, Raum und Zeit.  

Zeitlich beginnt die Reise im Osmanischen Reich und endet in der Gegenwart, räumlich  führt die virtuelle Fahrt von der Stadt der tausend Lichter – Konstantinopel - in die Stadt aus Tausend und einer Nacht – Bagdad.

Der Leser wird zum "Armchair-Traveller" und erlebt durch das imaginäre Wagenfenster den Zerfall des Osmanischen Reiches, wird stiller Zeuge der Armenierdeportationen, sieht die Wirren um die Entstehung der Türkischen Republik und verfolgt die Bildung neuer Staaten. Unterwegs erhascht er einen Blick auf osmanische Sultane, Kaiser Wilhelm II., Eisenbahnpionier Meißner-Pascha, den Archäologen und Abenteurer Lawrence von Arabien, Staatsgründer Atatürk, Premierminister Churchill, Ernst Reuter, den späteren Bürgermeister von Westberlin, den Gründer der PKK, Çürükkaya; die Krimiautorin Agatha Christie und den Tyrannen Saddam Hussein.

Auf dieser virtuellen Reise begegnen wir aber auch Steine werfenden Kindern, stolzen arabischen Nomaden, finster erscheinenden kaukasischen Tscherkessen, mittellosen kurdischen Wanderarbeitern, verhungernden armenischen Flüchtlingen, von Entdeckungsdrang beseelten Archäologen, vermeintlichen und tatsächlichen Spionen, übereifrigen türkischen Soldaten und britischen und indischen Zwangsarbeitern. Alle diese Menschen haben irgend etwas mit der Bagdadbahn zu tun.

Erstmalig in der Bagdadbahn-Literatur überhaupt werden hier überdies alle über die Jahrzehnte hinweg üblichen Stationsnamen und Schreibweisen zusammengetragen.

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