Deutsche Kursmünzensätze vor der Euro-Einführung

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Deutsche Kursmünzensätze vor der Euro-Einführung

Der Euro wurde im Januar 2002 als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Damit wurde einer der weltweit größten Währungsräume geschaffen, von dem mehrere hundert Millionen Menschen betroffen waren und sind. Davor nahm diese Funktion in der Bundesrepublik für über 50 Jahre die Deutsche Mark ein. Während dieser Zeit wurde vom deutschen Staat eine Vielzahl von Kursmünzensätzen herausgebracht.

  

Was sind eigentlich Kursmünzensätze?

Münzen bilden zusammen mit Banknoten das Bargeld einer Währung. Dabei sind in Kursmünzensätzen alle Münzen eines Jahrgangs enthalten. Diese werden speziell für Sammler hergestellt und ansehnlich in einer Schachtel dargeboten. Liebhaber erhoffen sich eine Steigerung des Wertes der Sammlung und sehen darin eine Form der Geldanlage. Dabei gilt die Faustformel, dass der Wert einer Auflage umso höher ist, je seltener sie ist.

  

Welche verschiedenen Arten von Münzen gab es in Deutschland?

Die Münzen in der Bundesrepublik Deutschland waren aufgeteilt in acht verschiedene Varianten: Es gab Fünf-, Zwei- und Eine-Mark-Stücke. Dazu kamen die Münzen im Wert von 50, 10, 5, 2 und einem Pfennig. Als Sonderprägung war auch eine Zehn-Mark-Münze erhältlich, die aber im täglichen Zahlungsverkehr keine Rolle spielte und für aktive Sammler bestimmt war. Für die Herausgabe des Bargelds in der BRD war die Deutsche Bundesbank zuständig.

  

Wie oft und wann wurden die deutschen Kursmünzensätze aktualisiert?

Ab 1964 gab es in jedem Jahr bis zum letzten des Bestehens der Deutschen Mark 2001 einen neuen Kursmünzensatz, auf den sich die Sammler stürzten. So existieren mehrere Dutzend verschiedene Versionen der Sätze.

Im Laufe der Zeit gab es Änderungen in der Ausarbeitung der Münzsätze: Ab 1964 erhielten die Münzen einen Spiegelglanz. Zehn Jahre später wurde zum Stempelglanz gewechselt, das auch als Normalprägung bezeichnet wird.

  

Gab es Unterschiede zwischen BRD und DDR?

Da Deutschland von 1949 und 1990 ein geteiltes Land war, gab es dementsprechend auch zwei Währungen. Die obigen Ausführungen beschränkten sich dabei auf den westlichen Teil Deutschlands, die Bundesrepublik. Im Osten gab es spezielle DDR-Münzen und DDR-Banknoten.

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