Der richtige Spaten

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Ein Spaten sollte dem Gärtner bis zur Brust reichen. Für leichte Gartenarbeiten in lockeren Böden reicht ein leichter Spaten mit einem Blatt von circa 24 mal 16 Zentimetern aus. Damit das Blatt gut in den Boden eindringen kann, sollte es poliert sein und nach unten hin etwas schmaler werden. Gekrümmte Blätter aus ölgehärtetem Chrom-Nickel-Stahl sind zwar teurer, aber dafür brechen sie nicht, bleiben rostfrei und glattrandig. Ein Spatentritt schont die Schuhe und erleichtert das Einstechen.Am Schaft treten die größten Hebelkräfte auf, und bei schlechter Verarbeitung reißt die Schweißnaht zwischen Blatt und Schaft. Noch häufiger aber bricht der Stiel oberhalb des Schaftes, wenn er abrupt endet. Bei einer Doppelfedertülle dagegen verteilen sich die Kräfte, die auf den Stiel einwirken. Es gibt leichte Stiele aus Metall oder Verbundmaterialien. Bewährt hat sich aber ebenmäßig gemasertes Eschen- oder Buchenholz. Gute Holzstiele klingen beim Daraufklopfen solide, das Holz ist geölt und poliert – nicht lackiert. Die Form ist vom Schaft ausgehend nach hinten gebogen und läuft dann nach einem Viertel der Länge geradeaus. Der Griff sollte gerundet sein und gut in der Hand liegen, wobei man zwischen T-Griffen und D-Griffen unterscheidet. Viele können mit einem T-Griff den Spaten besser führen. Dabei auf die Befestigung des Griffes achten, denn wenn sich der T-Griff mit der Zeit lockert, entsteht ein Spalt, in dem man sich die Finger einklemmen kann.Den Spaten nach getaner Arbeit mit klarem Wasser säubern und nach dem Trocknen einölen. Regelmäßig geölte Stiele bleiben elastisch und brechen nicht so leicht. Geeignete Pflegeprodukte für Holzstiele und Stahlblätter gibt es im Fachhandel.

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Spaten

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