Der richtige Babyschlafsack: ein Rundum-Sorglos-Paket

Aufrufe 1 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Schlaf, Kindchen, schlaf - am besten im Babyschlafsack: kein Freistrampeln und trotzdem Bewegungsfreiheit. Gemütlich eingekuschelt und dennoch nicht überhitzt. Und beim Rausheben aus dem Babybett bleibt das Kind auch warm eingepackt. Die Vorteile des Babyschlafsacks liegen auf der Hand. Aber welcher eignet sich am besten?

 

Achten Sie auf die Tog-Werte

 

Tog-was? Mit Tog wird die Maßeinheit bezeichnet, die den Wärmewiederstand von Textilien angibt. Anhand des Tog-Wertes können Sie deshalb gut beurteilen, wann welcher Babyschlafsack geeignet ist.

Hat der Schlafsack einen Wert von 0,5 Tog, ist er leicht und dünn und für Raumtemperaturen von mehr als 24 Grad gedacht. 1,0 Tog liegen im mittleren Bereich - diese Schlafsäcke können bei 18 bis 24 Grad benutzt werden.

Im Winter und in kühlen Räumen unter 16 Grad sind dicke Schlafsäcke mit Tog- Werten bis 2,5 die richtige Wahl.


Schön kuschelig: Winterschlafsäcke für Babys


Wenn draußen eiskalter Wind um die Ecken pfeift, möchte man es drinnen warm und kuschelig haben. Entscheidend für die Auswahl des Babyschlafsacks für den Winter ist aber die Raumtemperatur. Wichtig ist, ob das Zimmer nachts auskühlt. Zum Beispiel, weil die Heizung herunter gedreht wird oder wenn Ihnen auch in Winternächten Frischluftzufuhr wichtig ist.

In eher kühlen Räumen unter 16 Grad sollten Sie einen Winterschlafsack wählen, der gut gefüttert ist: mit Daunen, Baumwolle oder Baumwoll-Plüsch. Von Vorteil sind abnehmbare Ärmel. Woher Sie wissen, ob es dem Baby zu warm ist? Fühlen Sie zwischen den Schulterblättern - hier sollte die Haut warm aber nicht verschwitzt sein.
Tipp: Bei einem wärmenden Schlafsack einen Schlafanzug oder Strampler aus dünner Baumwolle wählen.


Nicht nur bei Kälte: Babyschlafsäcke mit Daunen-Füllung


Die Babyschlafsäcke mit Daunenfüllung werden in erster Linie als Winterschlafsäcke angeboten. Doch gibt es hier auch Modelle, die - ähnlich wie bei Federbetten - nur eine leichte Füllung haben. Sie eignet sich besonders für die Übergangszeit. Achten Sie hier besonders auf die angegebenen Tog-Werte.

Tipp: Ein dünner Daunenschlafsack ist das perfekte Baby-Zuhause, wenn Sie zusammen auswärts übernachten.


Leicht umhüllt bei Armfreiheit: Sommerschlafsäcke

 

Sommerschlafsäcke für Babys sind fürs Einkuscheln in warmer Umgebung gefertigt: aus leichten Baumwollstoffen ohne extra wärmendes Futter. Statt Ärmeln haben sie meist nur Träger. Mit einem leichten Body ist das Baby darin zum Schlafen optimal angezogen.
Tipp: Sogenannte Schlupfsäcke oder Strampelnester ohne Träger lassen sich prima mitnehmen und eignen sich in jeder Jahreszeit fürs schnelle Aufwärmen zwischendurch.


Gut kombiniert! Der Ganzjahresschlafsack

 

Besonders praktisch: Der Ganzjahres- oder Kombischlafsack, der sich für alle Temperaturen eignet. Hier gibt es grundsätzlich zwei Varianten: Das atmungsaktive Material passt sich je nach Temperatur dem Körperklima an und der Schlafsack ist immer genau richtig. Oder Innenfutter und Ärmel lassen sich abtrennen. Mit oder ohne entscheiden Sie dann je nach Temperatur.


Bloß nicht zu eng und niemals zu weit


Ein Rundum-Sorglos-Paket: der richtige Babyschlafsacka

Die goldene Regel bei Babyschlafsäcken: Das Baby wächst raus, nicht rein. Der Schlafsack muss deshalb genau passend gekauft werden. Und das aus einem wichtigen Grund: Ist der Halsausschnitt zu groß, kann das Baby mit dem Köpfchen in den Schlafsack rutschen und Atemprobleme bekommen. Generell rechnet man die Größe des Kindes plus 10 bis 15 Zentimeter - so bleibt unten genug Platz zum Strampeln.


Checkliste Babyschlafsack: Was ist wichtig?

 

Das Material: Es sollte atmungsaktiv und frei von Schadstoffen sein. Aus hygienischen Gründen sollte man einen Babyschlafsack bei 60° Grad waschen können. Praktisch ist, wenn er trocknergeeignet ist.
Die Sicherheit: Aufnäher oder Applikationen, die sich lösen könnten, gehören nicht auf einen Babyschlafsack. Auch Kordeln oder Schnüre haben wegen der Verwicklungsgefahr hier nicht zu suchen!

Die Bequemlichkeit: Achten Sie auf dicke Nähte, Knöpfe und Verzierungen - sie können beim Schlafen drücken. Ein Reißverschluss sollte nicht am Kinn enden, dort kann er die Haut einklemmen.
Vorsicht auch bei Klettverschlüssen im Halsbereich: Sie haben fast immer Kanten, die pieken oder an denen sich die Haut wund reibt.

Die Verwendung: Wie und wo ist der Schlafsack zu öffnen - bekommen Sie das Baby auch schlafend einfach rein und raus?


Puck doch mal! Die Alternative zum Babyschlafsack


Pucken ist eine besondere Wickeltechnik, bei der das Baby mit einem Tuch oder mithilfe eines Pucksacks relativ fest eingewickelt wird. Die so herbeigeführte Enge kennt das Baby aus dem Mutterleib. Dieses vertraute Gefühl wirkt beruhigend und vermittelt dem Kind das Gefühl von Geborgenheit.


Tipp: Pucken zeigt sich oft als erstaunlich effektives Mittel für Schrei-Babys und Babys mit Einschlafproblemen.

Ein Rundum-Sorglos-Paket: der richtige Babyschlafsacka
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden