Der perfekte Runningschuh: Auf diese 7 Dinge kommt es an

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Mit den richtigen Schuhen läufst Du besser, um einiges schneller und völlig blasenfrei. Wie Du den richtigen Laufschuh findest, was Runningschuhe von anderen Sportschuhen unterscheidet und welche Trends 2016 angesagt sind, erfährst Du hier.
Schneller, höher, weiter: Der richtige Sportschuh kann Deine Leistung deutlich verbessern. (© Thinkstock / The Digitale)
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Schneller, höher, weiter: Der richtige Sportschuh kann Deine Leistung deutlich verbessern. (© Thinkstock / The Digitale)
Sportschuhe - alles andere als Einheitsbrei. (© Thinkstock über The Digitale)
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Sportschuhe - alles andere als Einheitsbrei. (© Thinkstock über The Digitale)

Sportschuhe – alles das gleiche?

Wer draußen läuft, braucht einen fest sitzenden Schuh mit guter Dämpfung, der das Abrollen nach vorne erleichtert. Nicht jeder Sportschuh wird diesen Ansprüchen gerecht – und das aus gutem Grund. So sind Turnschuhe für die Halle zwar bequem und robust. Sie haben aber einen deutlich stärkeren Grip als Laufschuhe und bremsen das Abrollverhalten. Denn beim Handball oder im Fitnessstudio beispielsweise wäre das eher hinderlich. Zudem federn Hallenschuhe nicht so gut, die Sohle ist oft weicher und sie sitzen weniger fest. Vor allem Waldläufer brauchen aber auf den unebenen Strecken einen extrem guten Halt, um sich vor Verletzungen zu schützen.
Fazit 1: Sportschuh ist nicht gleich Sportschuh. Zum Laufen muss ein Laufschuh her, der genau für diesen Zweck konzipiert wurde.
Lauf- oder Hallenschuh? Die Sohle macht den entscheidenden Unterschied. (© Thinkstock über The Digitale)
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Lauf- oder Hallenschuh? Die Sohle macht den entscheidenden Unterschied. (© Thinkstock über The Digitale)
Wer Laufschuhe in der Größe seiner Alltags-Sneaker kauft, wird das schnell spüren. (© Thinkstock über The Digitale)
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Wer Laufschuhe in der Größe seiner Alltags-Sneaker kauft, wird das schnell spüren. (© Thinkstock über The Digitale)

Zur eigenen Schuhgröße greifen? Großer Fehler!

Bei der Laufbewegung drückt sich Dein Fuß vom Boden ab und rutscht im Schuh nach vorne, deshalb brauchst Du im Runningschuh mehr Platz. Als Faustregel sollte vorne einen Fingerbreit Platz zwischen Zehen und Schuh sein. Gleichzeitig solltest Du darauf achten, dass Deine Ferse beim Laufen nicht aus dem Schuh rutscht. Sonst kann es zu Problemen mit der Achillessehne kommen.
Fazit 2: Laufschuhe immer eine Nummer größer kaufen.
Frauen und Männer sollten besser in unterschiedlichen Abteilungen stöbern. (© Thinkstock über The Digitale)
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Frauen und Männer sollten besser in unterschiedlichen Abteilungen stöbern. (© Thinkstock über The Digitale)

Ladies: Auf keinen Fall Männerschuhe kaufen!

Frauen sind anders als Männer – und das wirkt sich auch auf die Schuhwahl aus. Sie haben eine geringere Muskelmasse, eine durch das breitere Becken bedingt andere Beinstellung, schmalere Füße und ein schwächeres Bindegewebe. All das muss bei der Wahl des Laufschuhs berücksichtigt werden. So sind Laufschuhe für Frauen in der Regel deutlich stärker gedämpft, leichter, schmaler und flexibler. Viele Hersteller passen außerdem die Außensohle und die Schuhproportionen den speziellen Anforderungen von Frauen an. Aus all diesen Gründen sollten Frauen niemals einen Herrenlaufschuh kaufen, nur weil ihnen die Farbe so gut gefällt.
Fazit 3: Frauen und Männer sollten nur in den eigenen Schuhabteilungen stöbern.
Frauen sind flexibler, gelenkiger und leichter – die Schuhe sollten da mithalten können. (© Thinkstock / The Digitale)
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Frauen sind flexibler, gelenkiger und leichter – die Schuhe sollten da mithalten können. (© Thinkstock / The Digitale)
Auch wenn Du gerne morgens läufst, solltest Du Deine Schuhe besser abends kaufen. (© Thinkstock über The Digitale)
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Auch wenn Du gerne morgens läufst, solltest Du Deine Schuhe besser abends kaufen. (© Thinkstock über The Digitale)

Kaufe niemals morgens Schuhe

Füße dehnen sich bei Beanspruchung, sie schwellen an und werden breiter. Am Morgen, frisch nach dem Aufstehen, sind sie deshalb am schmalsten. Am Abend und unter sportlicher Belastung am breitesten. Daher ist es ratsam, stets abends Laufschuhe kaufen zu gehen.
Fazit 4: Laufschuhe kaufst Du am besten am Ende einer langen Shoppingtour.

Die Marke macht’s

Es muss nicht immer ein Markenschuh sein. Auch No-Name-Produkte können qualitativ hochwertig sein. Wichtig ist allein, dass der Schuh passt. Jede Firma stellt ihre Schuhe mit unterschiedlichen Leisten her. Damit ist bereits die Grundpassform bei jeder Marke anders. Deswegen solltest Du immer Schuhe von verschiedenen Marken ausprobieren, um zu sehen, welcher Schuh am besten zu Deinem Fuß passt.
Fazit 5: Nicht nur unterschiedliche Größen, sondern unbedingt auch unterschiedliche Marken ausprobieren.
Nike oder Adidas: Welche Marke passt zu Dir? (© Thinkstock / Montage: The Digitale)
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Nike oder Adidas: Welche Marke passt zu Dir? (© Thinkstock / Montage: The Digitale)
Auch ausgelatscht sind Deine Sportschuhe noch viel wert. (© Thinkstock über The Digitale)
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Auch ausgelatscht sind Deine Sportschuhe noch viel wert. (© Thinkstock über The Digitale)

Behalte die alten Schuhe

Sportschuhe verlieren nach 600-1000 Kilometern 50 Prozent ihrer Dämpfung. Deshalb sollten rechtzeitig neue her – die alten solltest Du aber nicht so schnell entsorgen. Nimm sie stattdessen mit zum Neukauf. Denn gut ausgebildete Verkäufer können direkt am Verschleiß der alten Schuhe erkennen, wo eventuelle Problemzonen liegen und was für Schuhe zu Dir passen könnten. Zudem solltest Du Laufsocken – oder andere Socken, die Du üblicherweise beim Sport trägst – mitnehmen, um möglichst reale Testbedingungen zu schaffen. Gleiches gilt für orthopädische Einlegesohlen – auch die müssen mit ins Geschäft.
Fazit 6: Nutze alte Schuhe zu Analysezwecken und wechsele auch die neuen spätestens nach 1000 Kilometern.

Springe durch das Sportgeschäft

Hüpfe, springe, laufe! Der Runningschuh muss beim Laufen passen und nicht im Stehen oder gar Sitzen. Also teste die Schuhe so aktiv wie du kannst, um möglichst reale Bedingungen zu schaffen.
Fazit 7: Ignoriere die Blicke der anderen Kunde und renne mit den neuen Schuhen durch den Laden. Viele spezialisierte Sportgeschäfte haben für solche Zwecke auch Laufbänder zur Verfügung. Nicht zögern, sondern unbedingt nutzen!
Beim Laufschuhkauf heißt es testen, was das Zeug hält. (© Thinkstock über The Digitale)
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Beim Laufschuhkauf heißt es testen, was das Zeug hält. (© Thinkstock über The Digitale)
Knallige Neonfarben, schmale Formen: Das sind die Trends 2016. (© Thinkstock über The Digitale)
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Knallige Neonfarben, schmale Formen: Das sind die Trends 2016. (© Thinkstock über The Digitale)

Und das sind die Laufschuh-Trends 2016

Aktuelle Laufschuh-Trends richten sich nicht nur nach dem Aussehen, sondern auch nach der Funktionalität. 2016 tragen Läufer, wie im Jahr zuvor, eher leichte und filigrane Schuhe. Also keine klobigen Riesentreter mehr, sondern vielmehr dünne, aber dennoch stabile Sohlen, die die natürliche, schmale Form des Fußes unterstützen.
Ansonsten gilt beim Trainingsschuh: je bunter desto besser. Neonstyles sind derzeit bei allen großen Marken zu sehen, wilde Farbkombinationen sind gefragt und alles ist erlaubt. Schließlich soll nicht nur der Sport, sondern auch der Schuh Spaß machen.
Noch ein Tipp: Viele Marken verkaufen Modelle der letzten Saison deutlich günstiger. Schnäppchenjäger sollten sich also zu Saisonwechsel nach neuen Laufbegleitern umsehen. Es lohnt sich!
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