Der perfekte Bikini: das passende Oberteil für jede Größe finden

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Kaufratgeber Bikini-Oberteile: Tipps zur Auswahl der Schnittform für jede Oberweite

Der Kauf eines modernen und vor allem gut sitzenden Bikinis kann sich für Frauen manchmal etwas schwierig gestalten. Wenn die Hose perfekt sitzt, findet man einfach nicht das passende Oberteil – oder der Slip ist zu knapp und das Oberteil gibt optimalen Halt. Die Modewelt hat diese Schwierigkeit erkannt. Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, sich einen Bikini individuell zusammenzustellen. Sie können also ein passendes Bikini-Oberteil aussuchen, das für Ihre Oberweite ideal ist, und haben hinsichtlich des Bikini-Höschens die freie Wahl. Wer auf der Suche nach einem neuen Bikini-Oberteil ist, darf sich auf unzählige verschiedene Formen und Schnitte freuen. Für eine kleine Oberweite sind hier ebenso vorteilhafte Modelle dabei wie für einen großen Busen, und Sie wählen unkompliziert aus, was Ihnen gefällt. Darüber hinaus kommen Bikinis und Bademoden zu jeder neuen Saison in frischen Farben und aufregenden Mustern daher. Deshalb dürfen Sie sich ebenfalls ganz nach Ihrem persönlichen Modegeschmack richten und sich ein tolles Outfit für den Sommer zusammenstellen.

Ein passendes Bikini-Oberteil finden – Vorauswahl anhand des BHs

Jede Oberweite ist anders, und deshalb gibt es nicht den einen Bikini, der für alle Damen die richtige Wahl ist. Wer sich bei der Auswahl eines passenden Bikini-Oberteils etwas unsicher ist, kann sich einen gut sitzenden BH zu Hilfe nehmen. Hier gilt es, in erster Linie nach der Größe zu schauen. Viele Bikini-Oberteile sind mit den gleichen Cup-Angaben versehen wie BHs, und so haben Sie bereits eine erste Orientierungshilfe. Achten Sie auch bei einem Bikini darauf, dass der Cup für Sie ideal ist. Bei einem zu kleinen Körbchen bilden sich schnell unschöne Druckstellen, und man fühlt sich in seiner Bademode einfach nicht wohl. Ein zu großes Oberteil ist ebenfalls wenig komfortabel, denn hier besteht die Gefahr, dass es sehr leicht verrutschen kann.
Wenn Sie die geeignete Körbchengröße ermittelt haben, sollten Sie sich mit dem Umfang beschäftigen. Viele Frauen wissen nicht genau, welchen Unterbrustumfang sie haben, und dies führt dann zu schlecht sitzenden BHs oder Bikinis. Wenn auch Sie sich hier nicht sicher sind und keinen BH zur Hand haben, der so richtig gut sitzt, können Sie ganz einfach selbst Maß nehmen. Legen Sie hierfür einfach ein Maßband direkt unter der Brust an und führen Sie es eng am Körper anliegend einmal herum. Die ablesbare Zentimeterzahl entspricht dann dem Brustumfang und Sie wissen, ob Sie ein geeignetes Bikini-Oberteil in 80 oder 85 oder doch vielleicht eher in 90 benötigen. Des Weiteren ist es sehr empfehlenswert, sich für einen neuen Bikini an der eigenen Konfektionsgröße zu orientieren. Diese Angaben sind jedoch oft nicht so genau, denn viele Frauen benötigen bei der Oberbekleidung eine andere Größe als bei Hosen. Sollten Sie aber bei der Swimwear die Möglichkeit haben, Bikini-Oberteile und Hosen in verschiedenen Größen zu wählen, sind die Angaben von Kleidergrößen eine gute Alternative.

Bikini-Oberteile für kleine Körbchengrößen

Bei einer kleineren Oberweite kommt es darauf an, das Dekolleté gekonnt in Szene zu setzen.

Triangel-Bikinis

Triangeloberteile sind seit vielen Jahren sehr beliebt, da sie häufig mit bunten Farben und tollen Drucken punkten. Wer die Körbchengröße B hat, ist mit einem solchen Bikini-Oberteil gut beraten. Großflächige Muster und Drucke sind bei einer kleinen Oberweite ebenfalls sehr zu empfehlen. Die modischen Motive schummeln ein wenig Volumen herbei, wodurch die eigene Brust etwas voller wirkt. Da die meisten Triangel-Bikinis nicht unterfüttert sind und auch keine Bügel haben, ist dies eine hervorragende Möglichkeit, für eine optisch vollere Brust zu sorgen.

Schalen- oder Bügelbikinis

Außerdem erfreuen sich sogenannte Schalen-Bikinis bei Damen mit kleiner Körbchengröße großer Beliebtheit. Hier gibt es viele unterschiedliche Modelle in zahlreichen Farbtönen, und für beinahe jeden Geschmack findet sich ein hübsches Modell. Zudem haben Schalen- und Bügel-Bikinis noch einen weiteren Vorteil – denn die Cups sind häufig vorgeformt. In diesem Fall passt sich die eigene Brust dem Cup sehr gut an, wodurch das Dekolleté eine schöne und weibliche Form bekommt. Darüber hinaus bieten diese Bikini-Oberteile ausreichend Halt, und auch eine Partie Beachvolleyball oder Wasserball stellt kein Problem dar. Zudem gibt es die vorgeformten Cups auch mit einer speziellen Unterfütterung: Damen, die ein AA- oder A-Körbchen haben, sind mit einem solchen Bikini bestens beraten. Die Cups haben entweder eine Füllung aus einer leichten Mikrofaser und sind mit einem Kunstfasergemisch gepolstert. Diese Materialien saugen sich im nassen Zustand nicht mit Wasser voll, sodass die Swimwear ihren Tragekomfort behält.

Formbare Bikini-Oberteile

Aktuell sind außerdem Bikinis besonders begehrt, bei denen Damen die Füllung der Cups selbst bestimmen können. Wer sich eine etwas üppigere Oberweite wünscht, kann die Cups über ein kleines Ventil mit etwas mehr Luft oder Wasser befüllen und sich so ein passendes Dekolleté formen. An einem anderen Tag soll es vielleicht etwas weniger Oberweite sein und dann wird einfach wieder etwas Füllung herausgenommen. Auch, wenn dieser Trend vielleicht noch ein wenig befremdlich klingt – in den USA sind diese Bikini-Oberteile bereits sehr beliebt und liegen absolut im Trend.

Sportive Bikinioberteile für eine kleine Oberweite

Manche Frauen empfinden eine kleinere Oberweite als Nachteil, doch dies muss keinesfalls so sein – denn viele moderne Bikini-Oberteile sehen bei einer vergleichsweise kleinen Brust toll aus. Bandeau-Bikinis wirken beispielsweise bei einer kleinen Brust ausgesprochen attraktiv und stehen für einen sportiven Style, der Lust auf den Sommer macht. Diese Oberteile und andere trägerlose Oberteile haben keine besondere Stützkraft und eignen sich deshalb nicht für Damen, die eine große Oberweite haben. Es gibt einige wenige Varianten, die mit schmalen Silikonbändern gearbeitet sind und so auch für ein C-Körbchen infrage kommen können. Eigentlich sind diese Oberteile aber doch eher für einen kleinen Busen ausgelegt und versprechen Bräune ohne lästige Streifen an den Schultern. Des Weiteren können Sie bei einem solchen Bikini sehr schön mit den Hosen spielen: Für einen sportlichen Gesamtlook greifen Sie einfach zu längeren Schwimmshorts, wohingegen Bikini-Höschen mit Bindebändern für eine verspielte Optik sorgen.

Schnittformen für jede Oberweite – Bikini-Oberteile für große Cups

Wer eine große Oberweite hat, muss bei der Bademode für ausreichend Halt sorgen. Zu diesem Zweck sind vor allem Bikinis oder Monokinis mit eingearbeiteten Bügeln sehr zu empfehlen. Diese Modelle stützen den Busen und geben ihm eine schöne und vor allem weibliche Form. Zudem gilt es beim Kauf einer geeigneten Bademode, auf möglichst breite Träger zu achten. Vergleichsweise breite Träger bieten einen höheren Tragekomfort, denn sie können nicht so schnell einschneiden und es bilden sich keine schmerzhaften Druckstellen. Bei großen Körbchengrößen sind die Träger außerdem meistens individuell verstellbar. So haben Sie die Möglichkeit, den Bikini exakt ihren Bedürfnissen anzupassen und fühlen sich am Strand oder im Schwimmbad so richtig wohl. Darüber hinaus sind auch Bikini-Oberteile mit Neckholder ideal. Diese Bikini-Oberteile setzen eine größere Oberweite optimal in Szene und geben viel Halt. Besonders gut geeignet sind hier Modelle, die sich mit regulierbaren Bindebändern verschließen lassen. So bestimmen Sie, wie stramm der Neckholder sitzen soll und müssen nicht mit Nacken- oder Schulterschmerzen rechnen.
Wenn Sie eine Oberweite haben, die größer als DD ist, finden Sie zudem Bikini-Oberteile, die mit einem Unterbrustgummi, Bügeln und Neckholder punkten. Dank dieser stützenden Helfer genießen Sie so besten Schutz, und Ihre Brust behält auch bei sportlichen Aktivitäten ihre Form. Bei der Wahl eines Designs gilt folgende Regel: Große Muster lassen die Oberweite optisch noch größer wirken, kleinere Drucke können schnell unruhig aussehen – Bikinis in Unifarben sind am besten geeignet. Bei der Wahl eines passenden Farbtons dürfen Sie ganz nach persönlichem Geschmack auswählen und sich auch gerne an den neuen Trends orientieren. Außerdem ist es natürlich möglich, sich für gemusterte Modelle zu entscheiden und beispielsweise mit einem gepunkteten Modell am Strand attraktive Akzente zu setzen.

Schnittformen für jede Oberweite – raffinierte Details als stylishe Hingucker

Viele Bikinis haben eine klassische Passform und sind sowohl bei einer großen als auch einer kleinen Oberweite zu empfehlen. Gerade der klassische Bügelbikini ist sehr weit verbreitet und gilt als zeitloser Klassiker – für kleine Oberweite mit vorgeformten Cups und für eine große Brust mit zusätzlichem Unterbrustgummi. Es gibt aber auch kleine Unterschiede, die einzelne Modelle optisch vorteilhafter machen können.
Bikini-Oberteile im klassischen Schnitt mit Schleifen oder Rüschen eignen sich zum Beispiel für Damen, die eine eher kleine Brust haben. Durch die Verzierungen an den Cups wird optisch mehr Volumen erzeugt und dadurch erscheint der Busen etwas größer. Auffällige Glitzersteinchen oder Pailletten haben den gleichen Effekt, denn hier spiegelt sich das Licht der Sonne und die Brust sieht praller aus. Grafische Muster und diagonal verlaufende Linien schmeicheln hingegen eher einer großen Brust. Dank der geometrischen Formen und der exakten Linienführung tritt die Brust nämlich optisch etwas in den Hintergrund. Der gekonnte Einsatz von farbigen Rauten hat den gleichen Effekt. Hier ist beispielsweise ein schwarzes Bikini-Oberteil mit farbigen Rauten gut geeignet. Die Flächen der Cups werden durch die bunten Einsätze aufgelockert und sehen deshalb nicht mehr so groß aus.
Wer sich ein wenig umsieht und seine eigene Brustform richtig einzuschätzen weiß, wird dank der großen Auswahl sicherlich bald ein passendes Bikini-Oberteil finden. Nicht zuletzt muss es auch nicht immer nur ein Bikini sein, denn dank der vielen verschiedenen Farben und Formen dürfen gerne mehrere Modelle im Sommer eingesetzt werden. So findet sich unter Umständen für den einen oder anderen Badeanzug vielleicht noch ein Plätzchen im Kleiderschrank.

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