Der passende Pflanzkübel für jede Pflanze

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Balkonpflanzen kommen erst im passenden Topf richtig zur Geltung. (LichtmalerSAD/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Pflanzen brauchen nicht nur Wasser und Nährstoffe, um zu gedeihen. Damit sie in vollem Glanz erblühen, ist auch der passende Pflanzkübel wichtig. Genug Platz sollte er den Pflanzen lassen und auch optisch sollte er mit dem Gewächs harmonieren. So kommen Zimmer- und Balkonpflanzen besonders gut zur Geltung.

Der klassische Pflanzkübel ist hoch und zylindrisch und besteht meist aus Terrakotta. Daneben haben sich jedoch viele weitere Formen und Materialien etabliert – der Auswahl an Pflanzgefäßen sind heute kaum Grenzen gesetzt. Moderne Stoffe wieFiberglas, Polyrattan und Kunststoff sind in zahlreichen Farben und Formen erhältlich. So können die Kübel die besondere Optik der Pflanze unterstreichen – etwa, wenn ein schlichter schwarzer Fiberglaskübel mit dem satten Grün von Buchsbaum oder anderen immergrünen Pflanzen kombiniert wird. Das schafft einen starken Kontrast, der die Pflanze noch mehr zum Leuchten bringt. Buchsbaum eignet sich im Übrigen auch deshalb als dekorative Kübelpflanze, weil der Schnitt des Gewächses mit der Kübelform abgestimmt werden kann.

Kunststoffkübel sind leicht und robust

Doch nicht nur die Farbvielfalt ist ein Vorteil moderner Pflanzbehälter. Kübel aus Fiberglas und Kunststoff sind sehr leicht und das Gewächs darin kann somit flexibel platziert und umgestellt werden. Außerdem rosten die Materialen im Gegensatz zu Zinktöpfen nicht, sind stabil und wetterbeständig. Allerdings isolieren sie weniger gut als andere Gefäße und sind daher vor allem für robuste, winterharte Pflanzen wie Zwergkonifere, Buchs und Winterjasmin oder für Zimmerpflanzen geeignet.

Terrakotta ist der Klassiker und den Pflanzkübeln. (Lawrence Karn/ Copyright: Thinkstock)

Kunststoffkübel sind leichter zu transportieren. (Diana Taliun/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Form und Höhe des Topfes muss zur Pflanze passen. (compuinfoto/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Hart gebrannte Terrakottakübel hingegen sind frostsicher und sorgen für eine gute Durchlüftung der Pflanzenerde. Sie eigenen sich auch für Garten- und Balkonpflanzen und können aufgrund ihres schlichten, traditionellen Designs mit beliebigen Pflanzen kombiniert werden. Auch Stein- und Keramikkübel sind optisch ansprechend und von hoher Lebensdauer. Allerdings lassen sie sich aufgrund ihres hohen Eigengewichts weniger gut verschieben und sollten daher einen festen Standort haben. Farbenfroh blühende Pflanzen machen sich in den klassisch anmutenden Kübeln besonders gut.

Kübelform muss zur Pflanzenart passen

Doch nicht nur das Material sollte auf die Pflanzenart abgestimmt sein. Auch die Form und Kübelhöhe muss zum Gewächs passen. Hohe, zylindrische Kübel sind standsicher und eignen sich für voluminöse Pflanzen wie Farn oder Gräser. Flach wurzelnde Arten kommen in breiteren, niedrigeren Kübeln gut zur Geltung, die zudem leicht zu bewässern sind. Auch Palmen, Zitrusgewächse und Oleander machen sich in niedrigen Töpfen gut. Sollen verschiedene blühende und immergrüne Pflanzen in einem Kübel kombiniert werden, sollte man zu einem möglichst hohen, breiten Kübel greifen. Auch bauchige und geschwungene Kübel sind ein Blickfang und unterstreichen die Exotik einiger Zimmerpflanzen wie Zierananas oder Bergpalmen. Allerdings sollte man hierbei beachten, dass sich spätestens das Umtopfen schwierig gestalten kann.

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