Der passende Netzwerkanschluss – interne Netzwerkkarten vorgestellt

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Der passende Netzwerkanschluss – interne Netzwerkkarten vorgestellt

Das Netzwerk und seine Möglichkeiten

Mit dem Einzug des Computers in unser gesellschaftliches, berufliches- und privates Leben haben sich viele Dinge verändert. Dennoch lässt sich gerade im Themenbereich der elektronischen Datenverarbeitung feststellen, dass diese unser Leben äußerst positiv unterstützt und viele Dinge vereinfacht oder gar erst ermöglicht. Alleine der elektronische Handel und die Möglichkeit des elektronischen Zahlungsverkehrs stellen Vorteile dar, die in der Vergangenheit mit großem Zeitaufwand und Umstand verbunden waren. Dieser Prozess ist nur deshalb in der heute fast schon gewohnten Form möglich, weil es gelungen ist, ein weltweit umfassendes Computernetzwerk zu schaffen, das in der Lage ist, Computer und Computernetzwerke miteinander zu verbinden.

Netzwerke im Arbeitsbereich

Neben dem Internet spielen Netzwerke auch in abgegrenzten Bereichen eine sehr große Rolle. Dies betrifft beispielsweise die Verbindung von Arbeitscomputern, innerhalb eines Netzwerkes. In diesem Rahmen wird schließlich eine Datenbereitstellung realisiert, die besonders in unserem beruflichen Leben eine sehr große Rolle spielt. Eine Unternehmensführung ohne Computer und Computervernetzung ist heute kaum mehr vorstellbar. Die Möglichkeit der Kommunikation verschiedener Netzwerke untereinander bedeutet in diesem Zusammenhang einen weiteren Mehrwert, welcher der Computertechnologie heute zu einem Niveau verholfen hat, das noch vor wenigen Jahrzehnten als unvorstellbar galt. Alleine die Vernetzung und hierdurch entstehende Wissensteilung, die in dieser Form möglich geworden ist, führt zu einer virtuell unaufhaltsamen Weiterentwicklung von Know-how. Natürlich gehören Netzwerke längst auch zu einer unserer technischen Selbstverständlichkeiten für den Hausgebrauch, auf die deshalb heute bereits eine Vielzahl von Privathaushalten nicht mehr verzichten möchte. Die Rede ist hierbei vor allem vom sogenannten Heimnetzwerk. Mit diesem Netzwerkverbund lassen sich diverse Netzwerkgeräte, im privaten Gebrauch, miteinander vernetzen und damit kombiniert nutzen.

Die Voraussetzungen für das Surfen im eigenen Netz

Um unterschiedliche Geräte miteinander vernetzen zu können, bedarf es einiger grundlegender Voraussetzungen. Eine einheitliche Netzwerkstruktur legt alle angeschlossenen Netzwerkgeräte auf ein bestimmtes Niveau fest. Diese wird unter anderem durch eine „Subnetmask“ bezeichnet. Tatsächlich muss jedoch jedes Gerät, das in das Netzwerk eingebunden werden soll, über eine entsprechende Hardwarekomponente, einer Netzwerkkarte oder einen Netzwerkadapter verfügen. Die vorgenannte Hardware verfügt darüber hinaus über einen Steckplatz für ein LAN-Kabel, das die Verbindung zum Netzwerkverteiler (Switch, Router oder Hub) herstellt. Der Netzwerkadapter ist bei der Computerhardware der neueren Generation bereits integriert und voll funktionsfähig. Nachdem Sie nun, mit dem Verlegen der Netzwerkverkabelung sowie dem Einbinden eines Netzwerkverteilers die physikalischen Voraussetzungen für Ihr Netzwerk geschaffen haben, gilt es die Netzwerkkarten beziehungsweise die Netzwerkadapter der angeschlossenen Netzwerkgeräte entsprechend zu konfigurieren. In diesem Rahmen muss der Netzwerkadapter über die gleiche Arbeitsgruppenbezeichnung (z. B. Heimnetz) und die gleiche Bezeichnung der „Subnetmask“ verfügen.

Netzwerk IP Adresse

Abschließend sind nun die einzelnen Netzwerkgeräte mit einer eigenen Netzwerk IP Adresse zu versehen, die nur einmal innerhalb des Netzwerkes vorkommen darf und so das betreffende Netzwerkgerät eindeutig bezeichnet. So lässt sich das Netzwerk beispielsweise mit einem Router steuern, der anhand der vorgenannten IP Adressen gezielt Daten an ein bestimmtes Netzwerkgerät im Netzwerk versenden kann oder Daten identifiziert, die von einem bestimmten Netzwerkgerät im gleichen Netzwerk stammen. Diese Art der Netzwerksteuerung gilt als die technisch anspruchsvollste Form der Datenverteilung innerhalb eines Netzwerkes und garantiert eine optimale Datengeschwindigkeit. Neben der manuellen Vergabe von IP Adressen gibt es die Möglichkeit einer automatischen IP Nummern Vergabe. In diesem Rahmen können Sie diese Option im Menü Ihres Routers auswählen, der von nun an die Vergabe der IP Nummern selbstständig regelt. Diese Art der Netzwerksteuerung gilt als eine sehr zuverlässige Lösung, zumal hier die Prozesse im Netzwerk automatisch vom Netzwerkverteiler geregelt werden und Fehler durch eine fehlerhafte manuelle Konfiguration vermieden werden.

Der physikalische Aufbau eines Netzwerkes

Ein Netzwerk ist auf ein bestimmtes Datenübertragungsmedium angewiesen, das in der Lage ist Datensignale weiterzuleiten. Als konventionellste Lösung für diesen Bereich galt lange Zeit die herkömmliche Verkabelung mit einem LAN-Kabel. Bei der Wahl dieser Lösung ist es von großem Vorteil, bereits beim Neubau eines Hauses eine entsprechende Verkabelung zu berücksichtigen. Eine nachträgliche Verlegung von LAN-Kabel bedeutet meist einen vermeidbaren zusätzlichen Aufwand und jede Menge Dreck. Wohl dem, der möglichst viele Datendosen in seinem Eigenheim vorgesehen und installiert hat. Dennoch gibt es selbst beim herkömmlichen Ethernetkabel einige Dinge, die darüber hinaus zu beachten sind. In diesem Zusammenhang gibt es hier verschiedene Kabelkategorien, die eine Aussage zur maximalen Datenübertragungsgeschwindigkeit treffen, die ein solches Kabel in der Lage ist zu leisten. Wer hier am falschen Ende gespart hat, kann beim Versand größerer Datenmengen innerhalb seines Netzwerkes möglicherweise auf Probleme stoßen, die unter Umständen ärgerliche Komfortabstriche bei der Nutzung der Netzwerkverbindung zur Folge haben können.

Dennoch gibt es auch in diesem Fall noch Alternativen, die eine optimale und leistungsstarke Netzwerkperformance ermöglichen. In diesem Rahmen kann der Betrieb eines W-LAN Netzes eine dieser Lösungsansätze sein. Mit dieser Variante erfolgt eine Datenübertragung via Funk, innerhalb einer Netzwerkgruppe. Als technische Grundlage für die Einrichtung eines W-LAN Netzes muss das betreffende Netzwerkgerät über eine W-LAN fähige Netzwerkkarte verfügen. Diese unterscheidet sich von der herkömmlichen LAN-Version durch eine zusätzlich integrierte Antenne sowie durch den verbauten Funksender- und Funkempfänger. Weiterhin muss der Netzwerkverteiler (Router oder Switch) ebenfalls in der Lage sein, das über LAN ankommende Datensignal via Funk an die in das Funknetzwerk eingebundenen Netzwerkgeräte auf kabellosem Wege weiterzuleiten.

Die Vorteile und Nachteile eines kabellosen Netzwerkes

Die W-LAN-Technologie ermöglicht Ihnen eine nahezu barrierefreie Nutzung des Internets. Dies allerdings nur in Reichweite des Funknetzes. Tatsächlich kann es hier besonders innerhalb geschlossener Räumlichkeiten zu schwerwiegenden Leistungsverlusten kommen, die im Zusammenhang mit baulichen Begebenheiten stehen, die eine optimale Signalübertragung dämpfen. Dies sind beispielsweise Stahlträger, die Teile des Funksignals wie eine Antenne binden und damit nur noch eine geschwächte Signalweiterleitung zulassen. Darüber hinaus kann es bei der Übertragung zwischen zwei Wohnungsetagen ebenfalls zu Problemen kommen, da hier aufgrund der Dichte einer Betondecke große Leistungsverluste entstehen können. Die vorgenannten Verluste spiegeln sich in einer beeinträchtigten Datengeschwindigkeit sowie einer schlechteren Netzwerkperformance wider. Dies kann dann sogar bis hin zum völligen Signalabriss gehen, der in der Regel den Zusammenbruch der Internetverbindung zur Folge hat.

Dennoch gibt es auch hier durchaus Möglichkeiten, ein geschwächtes Funksignal auf ein leistungsfähiges Niveau zu bringen. Dies erreichen Sie durch die Einbindung eines oder auch mehrerer Repeater in das vorhandene Netzwerk. Diese Geräte arbeiten auf der technischen Basis eines Verstärkers und sind in der Lage, ein nur noch schwaches Eingangssignal auf die alte Sendestärke zu bringen. Dieser Prozess lässt sich beliebig wiederholen. Damit können Sie die volle Präsens Ihres W-LAN Signals nach eigenem Ermessen sicherstellen und verfügen so auch weiterhin über den uneingeschränkten Komfort der barrierefreien Nutzung ihrer Internetverbindung. Neben dem W-LAN steht noch eine weitere Alternative zur Verfügung, welche den Netzwerkaufbau innerhalb eines Gebäudes ohne die Nutzung einer LAN-Verkabelung ermöglicht. D-LAN nutzt in diesem Zusammenhang die Stromverkabelung. So gilt der bereits vorhandene Stromkreis gleichzeitig auch als Netzwerk für den Datentransfer innerhalb dieses geschlossenen Netzes.

Datenschutz im Netzwerk

Der umfangreiche Zugriff auf Daten gehört zu den Stärken eines gut strukturierten Netzwerkes. Dennoch ist neben einer optimalen Struktur auch die Sicherheit innerhalb des bestehenden Netzwerkes von großer Bedeutung. Dies bedeutet, dass unbefugte Zugriffe auf die Netzwerkdaten verhindert werden müssen. Hierfür gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, die in der richtig angewandten Form Angriffe auf Ihr Netzwerk von außerhalb sehr erschweren oder diese sogar unmöglich machen. Am anfälligsten für unberechtigte Zugriffe sind hier ohne Zweifel die W-LAN-Netzwerke, da deren Funksignal von jedem W-LAN fähigen Gerät, in Reichweite, aufgefangen werden kann. Ist hier keine oder eine nur unzureichende Verschlüsselung vorhanden, bedeutet dies einen freien Zugang auch für unbefugte User. Um dies zu verhindern, sollte in diesem Rahmen deshalb großen Wert auf eine ausreichende Verschlüsselung gelegt werden. Diese lässt sich in der Regel über den Router oder das Switch aktivieren. In diesem Zusammenhang können Sie einen eigenen Netzwerkschlüssel erstellen oder diesen einfach vom Router oder vom Switch vorschlagen lassen.

Netzwerkschlüssel und weitere Sicherungsmaßnahmen

Ebenso wichtig ist es, dass Sie sich diesen Schlüssel verinnerlichen oder sich diesen gut aufbewahren, da der Zugriff auf Ihr Netzwerk, nach Aktivierung der Verschlüsselung nur noch mithilfe dieses Schlüsselcodes möglich ist. Der Netzwerkschlüssel ist nicht mit dem Zugriffspasswort des Routers oder des Switchs zu verwechseln, denn dieser bezieht sich ausschließlich auf den Zugriff auf das Konfigurationsmenü der vorgenannten Geräte. Neben den unterschiedlichen Verschlüsselungsstufen bietet sich darüber hinaus noch eine weitere Sicherungsmaßnahme, die Sie mit der Aktivierung des MAC-Filters einleiten. In den vorgenannten MAC-Filter werden die MAC-Adressen der Netzwerkgeräte gesetzt, die einen Zugriff auf das betreffende Netzwerk erhalten sollen. Wird der MAC-Filter nun aktiviert, werden alle anderen Zugriffsversuche von abweichenden MAC-Adressen geblockt. Für die Sicherung eines LAN- oder D-LAN Netzwerkes ist eine einfache Passwortsicherung über den Router, das Switch oder der Hub vollkommen ausreichend. Hier reicht unter Umständen auch eine Passwortsperre auf nur bestimmte Ordner mit sensibleren Daten. Unbefugte Zugriffe sind hier aus der physikalischen Struktur des Netzwerkes heraus nur schwer möglich, in diesem Rahmen muss für einen Zugriff eine Kabelverbindung zum betreffenden Netzwerk hergestellt werden, die sich jedoch in aller Regel innerhalb eines nicht für jedermann zugänglichen Areales befindet.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden