Der Zauberkristall

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Auf dem Einband ist der Kristallkönig zu sehen.

Der buckelige Zwerg Pico, ist nicht schön ist, hat aber ein reines Herz. Weil er aber einen Buckel und ein hässliches Gesicht hat für das er sich schämt,  ist einsam und kommt nur nachts heraus um Steine zu klopfen. Er weiß nicht, das tief unten im Berg ein Zauberkristall wächst. Dies wissen aber nur die Kristallmännchen. Eines Nachts trifft Pico zufällig die Kristallmännchen und hört ihnen zu wie sie singen. Nur leider ist ihr Lied nicht vollständig. Pico dem das Lied sehr gut gefällt und dem es leid tut, dass das Lied keinen Schluß hat, dichtet es zuende. Die Kristallmännchen sind so begeistert, dass sie Pico mit zum Kristallkönig nehmen. Erst schämt er sich seines Aussehens, doch niemanden hier unten stört das. Im Gegenteil, alle sind begeistert, das Pico solch schöne Geschichten erzählen kann und so setzt sich Pico nieder und erfindet die schönsten Geschichten für die Kristallzwerge. Als Dank erhält er  vom König ein Stück des Zauberkristalls. Wer hindurchblickt wird die Dinge im Wahren Licht sehen. Und als Pico nach einiger Überwindung in das Kristallstückchen hineinblickt, wirft es wie ein hoher Spiegel sein Bild zurück....und siehe da, sein Inneres war so bunt, licht und schön, das man weder den Buckel noch sein Gesicht bemerkte. Ein neidischer Troll wollte nun auch einen solchen Zauberkristall um es in Splitter zu schlagen und diese zu verkaufen und tat es Pico gleich. Er reimete das Lied zuende, als er den Kristallmännchen auflauerte und wurde mit zum Kristallkönig genommen. Dort erhielt auch er ein Stück des Kristall, obwohl er sich nicht allzuviel Mühe gegeben hatte. Doch sollte er sich dort nie mehr wieder sehen lassen - dass war seine Auflage. Der Troll versprach es und ging von dannen. Trotz allen schaute auch er neugierig durch den Kristall und stellte fest, dass sein inneres finster und hässlich wie ein Drachenschlund war. Er war so erschrocken, dass er tief im Wald verschwand. Pico aber hatte Freunde gefunden. Er versteckte sich nicht mehr, sondern traf die Freunde sehr oft und sie sangen und lachten zusammmen und er erzählte ihnen all die Geschichten, die ihm draußen in der großen, weiten Welt zugeflogen waren.

 Das Buch von Brigitte Weninger und Robert Ingpen ist hinreißend bebildert und zeigt den Zwerg (trotz der beschriebenen Häßlichkeit) mit einem hübschen und vor allem freundlichen Gesicht. Die Zauberkristalle haben einen metallischen und bunten Schimmer, so daß sich Kinder genau solche vorstellen können und es vor allem Abends Spaß macht, dieses Buch auf zu schlagen. Die Geschichte ist sehr liebevoll und gerade für Kinder die ein Problem mit sich und ihrem Aussehen haben ein Volltreffer. Aber auch für alle Anderen ein Geheimtipp. Es gibt nur wenig so schön gestaltete Büche, die auch noch eine ansprechende, hintergründige Geschichte erzählen. Das Buch ist trotz des hohen Preises für alle zu empfehlen, die wissen und vor allem vermitteln wollen, daß das Herz eines Menschen sehr Wichtig ist.

Erschienen im Neugebauer Verlag

Empfehlenswert Kindergarten und Grundschüler und alle die sehr, sehr, sehr schön gestaltete Bücher mögen.

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