Der Pappchinese

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Am 07.11.1958 erschien in der DDR eine Sondermarke zum 40.Jahrestag der Novemberrevolution in Deutschland-doch nur wenige Stunden nach Erscheinen wurde sie zurückgezogen.Von offizieller Seite gab es keine Begründung-der Volksmund fand schnell einen Namen:"Pappchinese"wegen der asiatischen Gesichtszüge des NVA-Soldaten,eine zweite Variante sagt das der Mann im Hintergrund mit dem Gewehr dem Soldaten in den Hinterkopf schießt-wenn 2 Marken nebeneinander liegen,ist das gut nachzuvollziehen.Und das war aus politischen Gründen nicht haltbar.
Es gab auch einen Sonderstempel der beim Berliner Postamt W8 geführt wurde und bis 14.00Uhr im Einsatz war.FDC damit sind seltener und werden im Katalog mit 90.00Euro bewertet.Vom 11.bis 21.11.58 wurden die Marken dann wieder zugelassen,ab 22.11.58 wurden die Marke dann blau umrandet und der Stempel daneben gesetzt-teilweise wurde Nachgebühr erhoben.Ich habe in meiner Sammlung einen Einschreibebrief der sogar vom 06.11.58(einen Tag vor Ausgabe!)ist.Allerdings sind die Marken-es ist ein Paar,blau umrandet und nur die 2 anderen Marken sind abgestempelt.Der älteste echt gelaufene Brief ist vom 15.10.59!Sogar eine Fälschung ist dabei:eine geschnittene Michel-Nr.662 mit Sonderstempel von Schierke(Wintersportmeisterschaft der DDR-o7.11.58).Von dieser Marke habe ich je ein Bogenteil mit je 16 Marken postfrisch in gezähnt und geschnitten(die es garnicht gegeben hat!).Die echt gelaufenen Briefe,sind natürlich die interessantsten und aussagekräftigsten dieses spannenden Sammelgebietes.
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Briefmarken

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