Der Opel Calibra: Übersicht über die Modellvarianten des Sportcoupés

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Der Opel Calibra: Übersicht über die Modellvarianten des Sportcoupés

Der Opel Calibra wurde von 1989 bis 1996 gebaut und folgte dem legendären Manta. Der Vectra diente dabei als Vorlage für das Sportcoupé. Serienmäßig war der Calibra mit ABS, Leichtmetallfelgen, getönten Scheiben, Servolenkung und Sportsitzen ausgestattet. Ab 1993 waren auch Airbags serienmäßig enthalten. Die verschiedenen Modelle des Opel Calibra und seine Sondermodelle unterscheiden sich in einigen Dingen.

 

Die Opel-Calibra-Modelle von 1989 bis 1990

Der Opel Calibra 2.0i hatte einen 4-Zylinder Reihenmotor mit 115 PS (85 kW) und Vorderradantrieb. Er war sowohl mit Automatik- als auch Schaltgetriebe erhältlich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 205 km/h.

Im Gegensatz zum 2.0i hatte der Opel Calibra 2.0i 16V einen Motor mit 136 PS (100 kW) eingebaut, der eine Höchstgeschwindigkeit von 223 km/h erreichte. Ansonsten war er baugleich.

Im Opel Calibra 2.0i 4x4 kam mit dem Motor des 2.0i zum Einsatz und wurde mit Allradantrieb angeboten. Dieses Modell gab es nur mit Schaltgetriebe.

Für den allradangetriebenen Opel Calibra 2.0i 16V 4x4 kam der Motor des 2-0i 16V zum Einsatz und war ebenfalls nur mit Schaltgetriebe erhältlich.

Mit dem Opel Calibra 2.0i Automatik wurde mit dem 2.0i Motor und Automatikgetriebe ausgeliefert. 

 

Die Opel-Calibra-Modelle von 1992 bis 1996

Mit dem Opel Calibra Turbo 4x4 kam 1992 ein 204 PS (150 kW) starker Motor mit Turbolader, Allradantrieb und Schaltgetriebe in den Handel. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 245 km/h.
1993 kam mit dem Opel Calibra V6 ein 6-Zylinder V-Motor zum Einsatz, der eine Leistung von 170 PS (125 kW) hatte. Der Wagen wurde mit Automatik- und Schaltgetriebe mit Frontantrieb angeboten. 237 km/h war die Höchstgeschwindigkeit und er beschleunigte in 7,8 Sekunden auf 100 km/h. Ab August 1993 wurde der Motor der EURO2-Abgasnorm angepasst und durch den X20XEV-Motor mit 136 PS (100kW) ersetzt. 

 

Die Opel-Calibra-Sondermodelle

Das Sondermodell Young entsprach der Grundausstattung des Calibra und war mit einem Grundig-Kassetten-Radio SC 303, elektrischen Fensterhebern sowie elektrisch beheizbaren und einstellbaren Außenspiegeln ausgestattet. Anfangs wurde er mit dem 2.0i Motor mit 115 PS ausgeliefert, später konnte zwischen dem 2.0i 16V Motor mit 136 PS und dem 2.5i V6 mit 170 PS gewählt werden.

In der Color Selection waren ebenfalls elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare und beheizbare Seitenspiegel, ein SC 303 Radio, Zentralverriegelung sowie elektrisches Schiebedach vorhanden. Je nach Motor und Farbe dieses Modells gab es verschiedene Radios, Lederausstattung, Klimaanlage, Pentaline Alufelgen, einen verstellbaren Beifahrersitz, einen Bordcomputer und ein Lederlenkrad.

Der Calibra DTM Edition war sportlich mit tiefergelegtem Fahrwerk, breiten Leichtmetallfelgen und diversen DTM-Schriften ausgestattet.

Das tiefere Fahrwerk wurde im Sondermodell Cliff Motorsport Edition übernommen. Hinzu kamen weitere Lufteinlässe, lackierte Seitenleisten, 16 Zoll BBS-Leichtmetallfelgen, eine geänderte Heckschürze und eine Klimaanlage.

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