Der Kult um Perry Rhodan - Science Fiction mit Geschichte

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Der Kult um Perry Rhodan - Science Fiction mit Geschichte

Perry Rhodan gibt es seit 1961. Seit dieser Zeit erscheint wöchentlich ein Heftroman voll mit Abenteuern. Mittlerweile gibt es die Serie auch als E-Book und als Hörbuch. Des Weiteren existieren Hörspiele, Filme, Computerspiele und Comics. In Taschenbüchern werden regelmäßig mehrere Hefte zusammengefasst. Mit Perry Rhodan Neo erfolgte 2011 eine Anpassung der Serie an die heute Zeit und den heutigen Stand der Technik und Raumfahrt.

 

Die Angst vor dem Atomkrieg - der geschichtliche Hintergrund

Die Idee zu der Romanserie entstand Anfang der 60er Jahre. Die reale Zeitgeschichte damals war vor allem durch die Konfrontation der beiden Supermächte UdSSR und USA geprägt. Dazu kam das Riesenreich China, dessen Bedeutung und zukünftiger Einfluss auf die Weltpolitik schwer einzuschätzen war. Die politische Lage war also geprägt von Wettrüsten, atomarer Aufrüstung, Einteilung der Welt in zwei Lager und schließlich dem Wettlauf zum Mond.

Genau diese Lage ist das Startszenario in den ersten Perry-Rhodan-Heften. Perry Rhodan landet auf dem Mond und trifft dort auf eine bislang unbekannte Spezies aus dem All. Aus dieser Situation entwickelt sich die Story.

 

Die Gründe für den Erfolg: Science Fiction, Geschichte und viele Hefte

Seit 1961 sind circa 2750 Heftromane erschienen. Dazu kommen 900 Atlan-Hefte. Die Atlan-Serie ist eine Schwesterserie rund um eine weitere Figur, die vom Leserpublikum sehr positiv aufgenommen wurde. Dazu kommen 450 Taschenbücher. Woher kommt dieser einzigartige Erfolg? Mögliche Gründe:

  • Science-Fiction als spannendes Genre
  • Durch Bezug auf die Zeitgeschichte war die Reihe immer hochaktuell
  • Heute lässt sich durch Perry Rhodan mehr über die letzten 50 Jahre lernen, als aus dem Geschichtsbuch.
  • die Tatsache, dass eine Reihe so extrem lange fortgeführt wird. Das bindet die Leser.

All diese Faktoren haben dazu geführt, dass Perry Rhodan viele Fans hat. Rund um die Hefte hat sich ein echter Kult entwickelt, inklusive einer "Perrypedia" analog zur Wikipedia.

 

Wer schreibt das alles? Ein ganzes Team von Autoren

K.H. Scheer und Clark Darlton (Pseudonym von Walter Ernsting) waren die ersten Autoren der Serie und verfassten die Anfangshefte. Später kamen weitere hinzu. Die Hefte werden von einem Autorenkollektiv geschrieben. Außerhalb des Perryversums sind die meisten weitgehend unbekannt. Gelegentlich schreiben jedoch bekannte Schriftsteller als Gastautoren ein Perry-Rhodan-Heft. Dazu gehören unter anderem Andreas Eschbach, Tanja Kinkel, Gisbert Haefs und Markus Heitz.

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