Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

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von Jonas Jonasson

„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson ist ein schon eine ganze Weile ein „Bestseller“. Da mir die meisten Bestseller nicht gefallen, wollte ich auch dieses Buch zuerst nicht lesen. Letztendlich haben meine Neugier und die Leihgabe dieses Romans doch dazu geführt, dass ich mich überwunden habe.
Das Buch beginnt witzig, doch spätestens ab der Hälfte habe ich mich durch gequält und die Kapitel nur noch grob überflogen, weil ich das Ende der Geschichte erfahren wollte. Meine Erwartung des „Bestsellers“ hat sich für mich bestätigt und er bekommt von mir die Note: „ausreichend“!
Die Rückblenden des Lebens von Allan Karlsson (= der Hunderjährige) sind so ausgeschmückt und skurril, dass sie nur noch langweilig sind. Er bereist die Welt und trifft sämtliche berühmte Staatsoberhäupter. Die Gegenwartsgeschichte ist ein „lustiger“ Flucht – Krimi, bei dem der „Alte“ ohne Bedauern Leichen hinterlässt, die sich irgendwie von selbst entsorgen. Zwar witzig geschrieben, dies geht dem Leser, nach einiger Zeit, eher auf den „Geist“.
 
Inhalt:
An seinem 100. Geburtstag flieht Allan Karlsson aus dem Fenster des Altersheims. Mit Pantoffeln läuft er zum nächsten Busbahnhof. Für einen jungen Mann achtet er auf dessen Koffer, während dieser auf die Toilette geht. Als Allans Bus einfährt, stiehlt er kurzerhand den Koffer. Der junge Mann nimmt sofort die Verfolgung auf, da ein Vermögen an Geld im Koffer steckt. Allan landet bei dem Dieb Julius, der mit Allan gemeinsam den Verfolger um die Ecke bringt, natürlich ausversehen. Bei der Entsorgung der Leiche kommen sie mit dem Imbissbesitzer Benny in Kontakt, der sie ab diesem Moment chauffiert. So geraten sie auf einen abgelegenen Hof einer schönen Frau Gunilla, die einen zugelaufenen Elefanten (hier erschließt sich mir das Bild auf dem Buchcover), versteckt. Doch die Clique des jungen Mannes macht sich auf die Suche nach ihm und dem Geld. So gibt es die nächste Leiche, die sich selbst entsorgt. Das ruft  den Chef der Bande auf den Plan, der sich nach schwerer Verletzung ebenfalls der Gruppe um Allan anschließt. Selbst die Staatsanwalt Ranelid und die Polizei können Allans Gruppe nichts nachweisen. Kommissar Aronsson schließt sich am Ende der Truppe an und mit dem Geld setzen sich alle in Bali ab und leben glücklich bis an ihr Ende!    
   ???????????????????? „Uaaahhhh!“ Der Leser könnte dies eventuell als modernes Märchen ansehen, ansonsten sehe ich persönlich in dieser Geschichte wenig Sinn.
Die Gegenwart wechselt mit Kapiteln aus Allans letzten 100 Jahren. Seine Kindheit, seine berufliche Laufbahn als Bombenbauer, bei der er mehr seine eigenen Unterkünfte sprengte und seine Reisen durch Spanien, Amerika, China, Himalaya, Russland … . Bei diesen traf er die hohen Persönlichkeiten, wie amerikanische Präsidenten, MaoTse-Tung, Stalin, Winston Churchill … . Am Ende ist er sogar Agent  für den CIA in Russland. Diese Kapitel sind gähnend in die Länge  gezogen und wurden von mir nur überflogen. 
 
Mein Fazit: Ein Bestseller ist ein Buch, das sich viel verkauft hat! Leider sagt dies nichts über den Inhalt aus. Manchmal erschließt sich mir nicht, warum so viele Leser sich solch ein Buch kaufen! „Gott, sei Dank!“ sind Geschmäcker verschieden. Wenigstens kann ich über dieses Buch mitreden, wenn ich es auch nicht empfehlen würde. Ein weiteren Roman dieses Autoren werde ich mir nicht mehr zu Gemüte führen.
Die Verfilmung werde ich mir aus Neugier irgendwann mal ansehen!
 
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Danke für eine positive Bewertung!
                                                                                             (C) Afrikafrau, März 2015
 

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