Der Anfang der Inspector-Banks-Serie

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Nach langer Zeit ist der erste Band in Peter Robinsons Inspector-Banks-Serie nun wieder in deutscher Übersetzung erhältlich. (Die erste Auflage erschien unter dem Titel "Falle für Peeping Tom" und ist seit langem vergriffen.) Hier bekommt Alan Banks es mit zwei Verbrechensserien zu tun, einem Spanner, die die Frauen von Eastvale in Angst und Schrecken versetzt und einem Räuberduo, das es auf die Ersparnisse älterer Mitbürger abgesehen hat.

Die frühen Krimis von Peter Robinson seien lange nicht so gut wie die späteren, hatte man mir gesagt. Als Fan der Serie seit "Kalt wie das Grab" machte ich mich daher mit etwas gemischten Gefühlen an die Lektüre von "Augen im Dunkeln". Doch diese Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Zwar ist es für Fans der Serie ungewohnt, zu sehen, wie verliebt Alan Banks und seine Frau hier noch sind, und wie der Inspektor erst damit beginnt, seinen Geschmack für klassische Musik zu kultivieren, doch "Augen im Dunkeln" überzeugt voll und ganz als Krimi. Das Personal ist noch nicht so ausgearbeitet wie in späteren Bänden und die Geschichte nicht so vielschichtig, doch das Buch ist spannend, die verschiedenen Fälle werden zufriedenstellend aufgelöst (auch wenn die Geständnisse der Verbrecher zum Teil wie aus einem Psychologiehandbuch abgeschrieben wirken) und ich bin mir sicher, dass auch Leser, die Inspector Banks noch nicht kennen, nach diesem ersten Band mehr über ihn lesen wollen.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Ullstein-Verlag auch den zweiten Band neu auflegt, der ebenfalls vergriffen ist.
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