Denn Sie wissen, was Sie tun: Vintage-Lederjacken und Jeansjacken für den James Dean-Typ von heute

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Denn Sie wissen, was Sie tun: Vintage-Lederjacken und Jeansjacken für den James Dean-Typ von heute

Die Fifties liegen wieder im Trend. Tragen Frauen schon seit langem Petticoat und Haarband, sind nun auch die coolen Looks bekannter Idole wie James Dean für den Herren wieder up to date. Mit der Retrowelle der 50er lebt auch der Trend der Lederjacken und Jeansjacken neu auf. Beliebt sind Vintagemodelle, die nach den originalen Schnitten der damaligen Zeit genäht sind, in der Regel aus den typischen Stoffen und in den Farben der 50er.

Mit den neuen Lederjacken im Vintagestil oder den coolen Retrojeansjacken können Sie heute den Stil von James Dean nachleben. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, was Sie für die Auswahl einer typischen James-Dean-Jacke aus Jeans oder Leder beachten sollten. Zudem lesen Sie hier, wie der angesagte James-Dean-Look perfekt wird und welche weiteren Kleidungsstücke sie unbedingt dafür benötigen.

Der einfache Weg zum James-Dean-Outfit

Die Kleidung von James Dean war im Wesentlichen eins: einfach und praktisch. Das, was sie heute so cool und begehrt macht, ist genau dieser Aspekt – und natürlich, dass sie ein Zeichen ihrer Zeit war. Sie ist ein Sinnbild der damaligen Jugendkultur, die sich aus den äußeren Zwängen einer spießigen Gesellschaft zu befreien versuchte.

Ihre modischen Markenzeichen lassen sich in den Begriffen Lederjacke und Jeans sehr gut auf den Punkt bringen. Auch dank James Dean galt die Jeans in dieser Zeit als Zeichen der Rebellion, als Bekleidung der alternativen Jugendbewegung.

Um das Styling von James Dean gekonnt nachzuformen, sollten Sie es vor allem einfach halten: nicht zu viele Accessoires und Details. Auch einen Hauch kindlicher Naivität oder wilder Jugendlichkeit sollten Sie sich bewahren, damit der Look authentisch wirkt. Uniformität galt für James Dean als Form der Langeweile. Der typische James-Dean-Stil ist deshalb nie massenkompatibel, sondern stets individuell.

Die Ikone der 50er: die Lederjacke von James Dean

Eines der beliebtesten Modestücke der 50er ist ohne Frage die Lederjacke. Nicht nur James Dean hat dazu beigetragen, dass diese das Straßenbild der Fifties prägte. Kaum ein anderes Kleidungsstück ist mehr Ikone dieser Zeit als die schwarze Lederjacke, die symbolisch für den Rebellen schlechthin steht. Das Tolle an der schwarzen Lederjacke ist, dass sie zu wirklich jedem weiteren Kleidungsstück kombiniert werden kann und dabei immer sehr gut aussieht. Zum Tragen gibt es vor allem eine Regel: Die Jacke sollte immer mit aufgestelltem Kragen angezogen werden. Falls Sie die Jacke ausziehen, dann ist es quasi ein Muss, diese cool und lässig über die Schulter zu hängen.

Es muss im Übrigen keine schwarze Lederjacke sein. In den James-Dean-Filmen der 50er trägt der Held auch eine rote Lederjacke. Wenn Sie sich zwei Basics anschaffen wollen, um den authentischen Fiftieslook zu kreieren, dann sollten das Lederjacken in diesen beiden Farben sein. Damit haben Sie im Kleiderschrank eine gute Auswahl, die sich immer neu kombinieren lässt.

Was die Lederjacke der 50er auszeichnet

Die Lederjacken im Vintagestil der 50er sind eng geschnitten. Neben dem typischen Schwarz und Rot gibt es auch 50er-Lederjacken, die in Brauntönen gehalten sind. Allerdings sollten Sie für eine authentische Jacke zu einem dunklen Braunton, wie etwa Kastanie, greifen.

Die Vintagelederjacke besteht aus echtem Leder. Sicher wird es schwierig werden, ein originales Vintagemodell zu ergattern. Da die 50er bereits länger zurückliegen, gibt es nur noch wenige sehr gut erhaltene Exemplare. Deshalb werden Sie wahrscheinlich eher eine neue Lederjacke im Vintagestil im Angebot finden. Diese Lederjacken sind nach originalen Schnittmustern der 50er designt. Besonders im Trend lagen zu der Zeit Motorradjacken. Diese zeichnen sich durch ihre Verstärkung im Bereich der Ellenbogen und Schultern aus. Zudem sind Sie mit Kragen im Stil klassischer Herrenhemden versehen, die sich gut aufstellen lassen.

Ein weiteres Modell, das in den 50er sehr beliebt war, ist die so genannte Fliegerjacke. Die Jacke zeichnet sich durch das eng anliegende Bauchbündchen an und besitzt zudem auch Armbündchen. Sie ist aus edlem Glattleder gestaltet und dank des Fells, das an einen kuscheligen Teddybären erinnert, ist die Jacke auch bei Wind und in der kalten Jahreszeit eine praktische Bekleidung.

Die Jeansjacke der 50er – lässig und rebellisch

Jeansjacken gehörten traditionell zur Arbeiterkleidung der US-Armee oder der Farmer. Erst in den 50ern etablierten sich die Jeansjacken zum Symbol der Jugend oder der abwertend als Halbstarken bezeichneten jungen Generation der USA. Neben James Dean war es vor allem Marlon Brando, der für den Siegeszug der Jeansjacke einstand. Anders als bei der Lederjacke, war die Kombination zur Jeansjacke etwas freier. Neben dem ebenfalls beliebten weißen Hemd, das gern im Poloschnitt gehalten sein durfte, waren auch einfarbige Hemden mit sehr schmalen Krawatten trendig.

Insbesondere die Jeansjacke der 50er ist ein Ausdruck des freien Lebensgefühls, das unter anderem auch vom Rock 'n' Roll und den damit verbundenen Idealen geprägt war. Die Modewelt wurde bunter und strahlte Freude und Fröhlichkeit aus.

Edel und figurbetont

Die typische Jeansjacke der 50er ist im Hemdenstil gestaltet. Das heißt, sie wird an den Ärmeln durch Bündchen und Knöpfe im Stil von Manschetten abgeschlossen. Der typische Hemdkragen wird aufgestellt getragen. Charakteristisch sind die aufgesetzten Brust- und Seitentaschen, insgesamt ist die Jacke im 5-Pocket-Stil gestaltet, der mittlerweile zum absoluten Modeklassiker geworden ist.

Die Jacke ist in jedem Fall in Mittelblau oder in einem sehr dunklen Denim zu wählen. Die aktuellen Vintagemodelle, die sich an den 50ern orientieren, haben keine Used-Effekte und sind insgesamt eher edel. Sie alle lassen sich am Casual Friday ohne Weiteres auch im Büro tragen. Auch in einen edlen Club werden Sie mit diesem Outfit garantiert eingelassen.

Die Jeansjacke im Vintagestil sollte nicht zu locker sitzen, sondern besser figurbetont, das heißt eng. James Dean trug die Jeansjacke meist offen. Diese Tragevariante wirkt sehr cool und lässt einen Ausblick auf das figurbetonte Darunter. Sie sollten beim Kauf die Jacke allerdings dennoch so wählen, dass die Knöpfe vorn geschlossen werden können und auch diese Tragevariante gut und passend aussieht.

Die besten Accessoires für den authentischen Look

Ob Leder- oder Jeansjacke – ohne die typischen Extras von James Dean kommt das Kleidungsstück kaum authentisch zur Geltung. Sie sollten in jedem Fall ein paar klassische, blaue Jeans im Schrank haben, um den Look damit zu ergänzen. Die Jeans sollten im klassischen Schnitt gehalten sein, was bedeutet, dass ein gerade geschnittenes Bein unabdingbar ist. Die Jeans sollte keinesfalls Used-Effekte haben, sondern nahezu fabrikneu aussehen. Die Jeans muss gut sitzen. Keinesfalls sollte sich bei Ihnen der typische Baggy Po bilden oder die Hose zu locker an ihrer Rückseite nach unten hängen. Die Hose muss den Po in seiner Form optimal stützen. Dank des geraden Beins kann die Hose aber im Schnitt variiert werden, wenn Sie die Beine umschlagen. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn die Hose etwas lang ist und die Gefahr bestünde, dass Sie die Enden abtreten. Die typische James-Dean-Jeans ist akkurat und ohne jede Fransen am Beinabschluss. Bei der Farbwahl sollten sich an einem mittleren bis dunklen Blau orientieren, die insgesamt als „ordentlich" zu werten ist. In jedem Fall sollten Sie einen breiten Gürtel mit einer großen, auffälligen Gürtelschnalle dazu tragen.

Ein weißes T-Shirt und Boots vervollständigen den Look der 50er Jahre

Zum obligatorischen Look gehört außerdem ein sehr einfaches weißes T-Shirt, das exakt gebügelt sein sollte. Besonders gut geeignet sind Poloshirts, die eng auf Figur geschnitten sind. Diese betonen die Muskeln und zeigen, dass der Mann hart arbeiten kann. Generell ist der Schnitt aber auch ein Symbol für den Rebellen, der äußerst cool ausschaut.

Den 50er-Look komplettieren Boots im Stil der klassischen Arbeitsschuhe. Ihren Reiz macht das Schlichte und Schmucklose aus, und gerade die flachen, festen Sohlen wirken cool zum übrigen Outfit. Wenn Ihnen das zu derb ist, können Sie aber auch ganz schlichte Chucks kombinieren. In diesem Fall sollten Sie aber ein weißes oder schwarzes Modell wählen.

Tipps zum Kauf von 50er-Vintagemode

Es lohnt sich, auch für 50er-Jahre-Mode einmal auf dem virtuellen Vintagemarkt im Internet zu stöbern. Speziell Lederjacken sind hin und wieder in einem sehr guten Zustand als originale Vintagemodelle im Angebot.

Bei Jeansjacken und allen anderen Accessoires lohnt der Blick zwar ebenfalls, doch hier kommen Sie in der Regel besser weg, wenn Sie neue Textilien kaufen. Der Erhaltungszustand der originalen Vintagemode mag zwar manchmal gut sein, dennoch hat die Stoffqualität auf die Dauer der Jahre gelitten. Stoffe wie Baumwolle werden porös. Nicht nur die Nähte fangen an, sich aufzulösen, auch insbesondere die größeren Stoffteile einer Textile können rissig werden. Oftmals sind mehr als Schönheitsreparaturen notwendig, um die originalen Vintagestücke überhaupt tragbar zu machen. Das ist in der Regel nicht nur kostenintensiv, sondern vor allem nur eine Reparatur auf Zeit.

Damit Sie lange Freude an Ihren Stücken im James-Dean-Stil haben, sollten Sie besser auf die aktuellen Modekollektionen setzen, die sich an den Schnitten der 50er-Jahre orientieren. Es muss auch nicht die Lederjacke sein, die genau der des James Dean entspricht: Genau diese Konformität der Mode ist es, die James Dean zuwiderlief und der er sich mit seinem Outfit entschieden entgegen stellte.

Lassen Sie sich vom 50er-Trend inspirieren, beispielsweise mit einem der vielen Filme von James Dean, aber finden Sie Ihren ganz eigenen Weg. Die neuen Lederjacken und Jeansjacken im Vintagestil orientieren sich an den 50ern, bieten aber zugleich sehr viel Spielraum für die eigene Individualität und für einen neuen Typ von James Dean, nämlich den modebewussten Rebellen von heute.

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