Dem Hund das ziehen an der Leine abgewöhnen!

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Hallo liebe Ebayer

Leinenführigkeit ist für den Hund und seinem Besitzer eine gute Übung um eine bessere Bindung auf zu bauen.
Es ist doch immer besser wenn ein Hund freiwillig und ohne ziehen neben einem Läuft,als wenn man wie ein blöder durch die Gegend gezogen wird.

Ich nutze für diese Arbeit immer den Spieltrieb des Hundes aus,wenn sie am Anfang auf dem Platz oder in das Gelände gehen werden sie merken das ihrem Hund alles wichtig ist, nur sie sind nicht wichtig,weil alles andere einfach interessanter ist für den Vierbeiner.

Genau da setze ich an,ich muss für meinen Vierbeiner interessanter sein als seine Umwelt.
Also teste ich wo drauf mein Hund am besten reagiert,bei den einem ist es Futter,bei dem anderen ist ein Ball mit Kordel oder eben auch eine Beisswurst.

Als ich angefangen habe schaute mein Hund überall hin,nur nicht zu mir,mittlerweile bin ich das Objekt der Begierde für ihn ,weil er in ständiger Erwartung neben mir läuft um seine Belohnung zu bekommen!

Ich selber habe die Führleine immer in der rechten Hand und den Ball halte ich links erst sichtbar und gehe dann los,der Hund läuft aber auf der linken Seite,so das er immer den Ball(Die Beute) sieht . In den Anfangschritten bekommt der Hund sofort den Ball sobald er mich nur einmal anschaut.
Das werden sie später ausbauen und die Abstände werden verlängert,sollte der Hund auch schon mal 15-20 Schritt wunderbar neben ihnen laufen und schaut sie dabei an,dann werfen sie den Ball einfach weg um den Hund zu belohnen.

Nach kurzer Zeit werden sie merken das der Hund wirklich anfängt sie interessanter zu finden als alles andere um sich herum.
Fangen sie irgendwann auch mal an kleine Winkel zu laufen und Kehrtwendungen zu machen,sobald der Hund wieder etwas anderes interessanter findet,geben sie einen wirklich nur kleinen Ruck an der Leine und laufen in die andere Richtung,sollte er sie wieder anschauen sofort wieder mit dem Ball belohnen.
Später können sie den Ball dann in der Jackentasche verstecken,glauben sie mir der Hund weis das sie den Ball haben und wird sie immer wieder anschauen,bis sie ihn wieder für gute arbeit belohnen.

Stellen sie sich doch mal vor,jemand sagt zu ihnen,"immer wenn du mich anschaust schenke ich dir 5 Euro"!
Ich denke die meisten würden gar nicht mehr wegschauen und genau das müssen wir dem Hund vermitteln.

Ich muss hier natürlich darauf hinweisen das man diese Übungen über einen längeren Zeitraum immer wieder trainieren sollten.
Kurze gute Übungen mit viel Belohnungen und ihr Hund hat gar keinen Grund mehr sich für andere Dinge zu interessieren,als für sie.

Oben sehen sie unseren schwarzen Mischling und unten unseren Malinois.
Es ist von der Rasse her natürlich sehr verschieden wie schnell ein Hund etwas lernt und hinzu kommt wie gut der Hundeführer in seiner Ausbildung ist.

Bei dem belohnen ist es sehr wichtig das man genau in der richtigen Sekunde den Ball wirft oder das Futter gibt.
Hunde vergessen sehr schnell und verhalten sich im Leben fast immer wie Egoisten,sie fordern und fordern und wir belohnen aber erst wenn er genau das getan hat was wir wollten.

Das heisst wenn ich den Hund im falschen Augenblick belohne,hat er es falsch verknüpft und wir haben wieder einen Schritt zurück gemacht!
Auch das spielen zwischen den Übungen ist sehr wichtig,sollte ihr Hund auch nur noch so kleine Fortschritte gemacht haben,lösen sie die Situation auf in dem sie einfach mal nur Bälle hin und her werfen.
Natürlich gibt es verschiedene möglichkeiten und das war eben eine so wie ich es mache,informiert euch auch ruhig bei anderen und filtert euch das beste für die Erziehung eures Hundes heraus.


Danke für ihr Interesse
Schlagwörter:

Hunde und ihre Halter

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