Dell Latitude D610 - ein würdiger Nachfolger des D600

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Das Dell Latitude D600 ist, bis auf das Problem der immer sehr warmen linken Handballenauflage, ein tolles Notebook. Der D610 ist tatsächlich noch besser.

Das D600 ist zwar bekannt als Profigerät, hatte aber (wie schon die C-Serie der Latitudes) gegenüber IBM immer ein bisschen den Makel des Billigen. Absolut zu Unrecht.

Das D610 als Nachfolger wird bei den Glaubenskriegern IBM versus Dell genauso verschrieen, dabei ist es ein absolutes Top-Gerät. Ich habe ein T43 von IBM und ein D610 von Dell. Beide sind gleichwertige Notebooks.

Das Dell sieht unzweifelhaft etwas klobig aus, es ist dicker als das D600, aber etwas leichter. Die Zunahme in der Höhe kommt daher, dass die Festplatte auf der linken vorderen Seite -tiefergelegt- wurde, damit die Handballenauflage endlich erträglich kühl bleibt (nicht wie beim D600). Über der Festplatte befindet sich als Puffer der PC-Card-Schacht.

Das D610 gibt es, wie bei Dell üblich, in sehr vielen Varianten, praktisch kann man sich ein Notebook tatsächlich so konfigurieren wie man will. Entsprechend viel wird hier auf Ebay angeboten.

Das es verschiedenen CPUs gibt (von 1,6 bis 2,2 GHz), verschiedenen Speicherausbau und verschiedene Festplattengrössen ist klar. Weniger bekannt ist vielleicht die Tatsache, dass es das D610 mit Intelgrafik (sog. UMA - also Grafikspeicher wird vom Hauptspeicher abgezweigt) aber auch mit der ATI X300 mit 64 MB eigenem Speicher gibt. Erstere Variante ist ausreichend für alle Internet, Office und fast alle Grafikanwendungen. Der Intelchipsatz 915 GM ist nämlich gar nicht schlecht. Für aufwendigere Grafikanwendung oder 3D-Spiele sollte es die X300 sein, wobei für dei 3D-Spiele gilt: aktuelle Spiele laufen nicht. Alles so um den Dreh Doom 3, Splinter Cell Pandora, aber auch Anno 1701 laufen gut.

Der Rechner läuft unglaublich leise. Der Lüfter ist zwar häufiger an, aber man muss mit dem Ohr direkt an das Lüftungsgitter gehen, um ihn zu hören. Unter sehr starker Last wird er natürlich lauter, bleibt aber immer erträglich.

Die Tastatur ist nicht ganz so gut wie im T43, aber um Längen besser als im Nachfolger D620. Sie ist straff, hat einen deutlichen Anschlag (Druckpunkt) nur für meinen Geschmack etwas zu wenig Hub.

Das Display gibt es als XGA (1024x768) und  SXGA (1280×1024). Es ist sehr gut ausgeleuchtet und ausreichend hell. Bei Sonnenschein im Garten kann man allerdings nicht damit arbeiten.

Die Hülle ist stabil, durch die silberne Beschichtung sieht man allerdings nach einiger Zeit Gebrauchsspuren wie Kratzer usw. (vom häufigen Ein- und Auspacken z.B.).

Insgesamt ist es ein tolles Notebook, besonders die absolute Laufruhe hat mich begeistert. Es ist schnell, der Treibersupport von Dell ist beispielhaft, und es arbeitet klaglos und sehr stabil

Viel Spass, tschaxx
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