Defekter Federringverschluss bei Schmuckketten

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Angeboten wird ein "Exclusives Collier Gold" mit "echten Swarovski Steinen.

Erst im Angebotstext erfährt man, dass dieses Collier "plattiert", d.h. vergoldet ist. Und dann versuchen Sie einmal herauszufinden, ob die angebotenen Swarovski Steine "echt" sind...

Der Kauf dieses Colliers wird aber erst zum Problem, wenn Sie nach Erhalt des Schmuckstückes feststellen, dass die Federschließe sich nicht ohne Gewaltanwendung öffnen läßt. Natürlich erfolgt die für diesen Fall angebotene Reklamation. Es kommt das Ersatzexemplar, und bei diesem ist die Feder der Schließe lahm. Also wieder Reklamation. Und nun erfährt der überraschte ebayer, daß die Colliers vor Versand persönlich überprüft und kein Mangel festgestellt wurde... dann habe wohl ich die Federschließen falsch behandelt? Aber  Schließen bei Schmuckstücken mit demselben Verschluss, die ich seit Jahren gern trage, haben diesen Defekt nie gehabt!

Da nach Aussage des Verkäufers kein Exemplar zur Verfügung steht, das meinen Anforderungen hinsichtlich Funktionssicherheit der Schließe entspricht, muss der Kauf storniert werden. Ob in der Erwartung, daß der Käufer den Defekt nicht reklamieren wird, ausschließlich fehlerhafte Ware versandt wird, wage ich zu vermuten - "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt"

Besonders ärgerlich ist, wenn es sich bei solchen Vorkommnissen um termingebundene Geschenke handelt, die dann nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen und um vermeidbaren Ärger durch z.T. die Grenzen der gebotenen Höflichkeit außer acht lassenden Schriftverkehr und wiederholte Gänge zur Post einschließlich anfallender Versandkosten.

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