Das sollten Sie beim Kauf von Teppich- und Polsterreinigern beachten

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Das sollten Sie beim Kauf von Teppich- und Polsterreinigern beachten

Sauberkeit und Frische im Handumdrehen – Teppiche und Polster selbst reinigen

Teppiche und Polster sind Gebrauchsgegenstände und werden entsprechend intensiv genutzt. Daher lassen sich Verschmutzungen auf Dauer nicht vermeiden. Doch wie lassen sich Flecken entfernen? Und wie werden große Flächen wirkungsvoll gereinigt? Lesen Sie, welche Reinigungsmethoden für Teppich und Polster zur Verfügung stehen und was Sie bei der Anwendung beachten müssen.

Losen Schmutz schnell und unkompliziert beseitigen

Sind Teppich und Polster nur mit oberflächlichem Schmutz wie Staub und Sand, Krümeln oder Tierhaaren bedeckt, können Sie diese ganz einfach mit einem Staubsauger oder Teppichroller entfernen. Der Teppichroller funktioniert dabei ohne Strom und besteht aus einer Kiste mit zwei Bürstenwalzen, die mithilfe eines Stiels über den Boden geschoben wird. Durch die hin und her Bewegungen bürsten die Walzen den Untergrund ab und transportieren den Schmutz in einen Auffangbehälter im Inneren des Geräts. Der Teppichroller punktet mit seiner geräuscharmen Arbeitsweise und der Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Dagegen bietet ein elektrischer Staubsauger eine besonders effektive Reinigung, da er eine hohe Saugleistung entwickelt und auch losen Schmutz aus tieferen Fasern entfernen kann. Zudem gibt es für den Bodenstaubsauger in der Regel unterschiedliche Bürsten und Düsen. Damit können Sie sowohl glatte als auch hochflorige Böden reinigen. Auch Polster und Ritzen können mit den speziellen Aufsätzen optimal gesäubert werden.

Für Badematten, Läufer und Teppiche eignet sich auch der klassische Teppichklopfer für eine effektive Grundreinigung. Dazu klopfen Sie den hängenden Teppich von der Unterseite her kräftig aus. Dadurch löst sich der Schmutz und die Fasern werden aufgelockert. Polster von Sitzmöbeln oder im Auto können Sie mit dem Teppichklopfer ebenfalls wirkungsvoll entstauben. Legen Sie zuvor ein feuchtes Tuch auf den Bereich, den Sie ausklopfen möchten. Darin wird der gelöste Staub gebunden, der durch das Klopfen aus dem Stoff austritt.

Der Fleck muss weg – effektive Fleckenentfernung auf Polstern und Teppichen

Flecken auf der Auslegeware oder den Polstermöbeln sind besonders ärgerlich, denn anders als eine gleichmäßige Verschmutzung fallen Sie einem sofort ins Auge. Diese Verschmutzungen können Sie mit Fleckentfernen beseitigen. Es gibt eine Fülle von unterschiedlichen Produkten auf dem Markt. Viele nutzen chemische Stoffe für die Fleckenentfernung, andere sind komplett auf biologischer Basis. Dazu gehört unter anderem die Gallseife oder Produkte mit Panamarinde.

Vor der Anwendung des Fleckentferners sollten Sie Teppich und Bezugsstoffe unbedingt auf ihre Farbechtheit überprüfen. Dazu behandeln Sie zunächst eine unauffällige Stelle mit dem Mittel und lassen sie wieder trocknen. Wenn nichts ausbleicht oder verwischt, können Sie das Produkt bedenkenlos anwenden. Achten Sie dabei genau auf die Gebrauchsinformationen des Herstellers, da diese gewährleisten, dass das Material nicht beschädigt und der Fleck wirkungsvoll entfernt wird. Bei hartnäckigen Verschmutzungen müssen sie den Reinigungsvorgang eventuell wiederholen.

Günstige Alternativen mit gutem Ergebnis

Wenn Sie keine Fleckentferner zur Hand haben, können Sie zur Reinigung auch auf Glasreiniger zurückgreifen. Er gilt inzwischen als erprobtes Hausmittel zur Fleckenentfernung aus Textilien und Teppichgeweben. Auch hier sollten Sie wie oben beschrieben kontrollieren, ob der Reiniger die Stoffe angreift. Dann können Sie den Fleck großzügig mit dem Glasreiniger einsprühen. Schon nach kurzer Einwirkzeit lösen sich auch hartnäckige Flecken wie Rotwein, Schokolade oder Kaffee und lassen sich mit einem Tuch oder einem Schwamm aufnehmen. Anschließend mit klarem Wasser nachwischen – fertig.

Auch Fettflecke lassen sich mit Glasreiniger bekämpfen. Ganz hartnäckigen Exemplaren kommen Sie mit Spülmittel bei. Auch hier ist das anschließende Auswaschen mit klarem Wasser wichtig, denn sonst wird die Oberfläche fleckig und hart. Dabei sollten Fasern und Stoffe nicht zu sehr durchweicht werden. Gerade empfindliche Teppichböden und Polstermöbel vertragen keine Nässe. Hier lieber mit einem feuchten Tuch arbeiten und dieses einige Male auswaschen, bis keine Rückstände des Reinigers mehr vorhanden sind.

Tiefsitzenden Schmutz aus Teppichen entfernen

Manchmal reichen Teppichklopfer und Staubsauger nicht mehr aus. Ist der Schmutz tief in die Fasern eingedrungen, hilft nur noch eine gründliche Komplettreinigung. Zu diesem Zweck stehen Ihnen zwei Methoden zur Verfügung: Die Trockenreinigung mit Teppichpulver und die Nassreinigung mit Teppichschaum.

Teppichpulver – schonende Trockenreinigung für empfindliche Untergründe

Pulver reinigt den Teppich ohne Wasser. Dadurch eignet es sich besonders für wertvolle und empfindliche Teppiche oder für die schnelle Reinigung zwischendurch. Das Teppichpulver wird von vielen unterschiedlichen Herstellern angeboten, doch meist unterscheidet sich die Handhabung der einzelnen Produkte kaum voneinander. Vor der Anwendung wird der Teppich gründlich abgesaugt. Danach verteilen Sie das Produkt gleichmäßig auf der Oberfläche und reiben es mit einem Schrubber gründlich in die Fasern. Nach der jeweiligen Einwirkzeit können Sie das Teppichpulver mit einem Staubsauger wieder entfernen. Hat sich das Pulver stark verfärbt, ist der Teppich stärker verschmutzt. Hier sollten Sie die Anwendung gegebenenfalls wiederholen.

Flüssigreiniger für Teppiche – fasertiefe Reinheit in wenigen Arbeitsschritten

Intensive Verschmutzungen lösen sich mit Flüssigreinigern besonders gut. Dazu stehen bei eBay zahlreiche Konzentrate und Tabs für Sie bereit. Sie sind meist für den Einsatz in Nass-trocken-Saugern oder Teppich-Reinigungsmaschinen vorgesehen. Vor dem Einsatz wird auch hier der Teppich gesaugt und von Oberflächenschmutz befreit. Stark verunreinigte Bereiche können Sie mit einem Vorreiniger behandeln, um diese Verschmutzungen vorab anzulösen. Nun kann der eigentliche Reinigungsprozess beginnen: Einige Maschinen besitzen einen Tank für das Reinigungsmittel sowie einen Auffangbehälter für das abgesaugte Schmutzwasser. Diese Geräte erledigen das Reinigen und Absaugen in einem Arbeitsgang.
Die Anwendung ist simpel: Sie betätigen über einen Hebel am Saugrohr Düsen, die das Reinigungsmittel auf den Teppichboden sprühen. Entweder sofort oder nach einer kurzen Einwirkzeit saugen Sie die Flüssigkeit mit dem Saugrohr wieder ab. Andere Waschsauger besitzen zusätzlich dazu Bürsten, die das Reinigungsmittel kraftvoll in den Teppich einarbeiten und dadurch auch tiefsitzende, hartnäckige Verunreinigungen lösen und beseitigen. Außerdem werden die Fasern durch das Bürsten aufgelockert und richten sich wieder auf. Das ist besonders bei stark genutzten Arealen von Vorteil, da dadurch bei regelmäßiger Anwendung die Bildung von sogenannten Laufstraßen verhindert bzw. verringert wird.

Polsterschaum und Flüssigreiniger – Neuer Glanz für Autositze und Möbel

Trockenreiniger sind für Polstermöbel und Autositze mit ihren Ritzen und geschwungenen Oberflächen eher ungeeignet. Auch mit speziellen Polsterdüsen fällt es schwer, die Reiniger mit dem Staubsauger wieder rückstandslos zu entfernen. Am besten benutzen Sie hierfür Polsterschaum aus der Sprühdose. Damit können Sie die Flächen gleichmäßig mit Reiniger bedecken und diesen nach der Einwirkzeit mit einem feuchten Tuch oder Schwamm wieder entfernen. Einige Produkte lassen sich auch ganz einfach absaugen. Manche Polsterreiniger werden auch flüssig angeboten. Sie werden mithilfe von Sprühflaschen oder Zerstäubern aufgetragen und ebenfalls im Anschluss abgewischt oder -gesaugt.

Mit Waschmittel gegen Verschmutzungen – alternative Polsterreinigung für wenig Geld

Auch für Polster gibt es ersatzweise ein langbewährtes Hausmittel. Sie können anstatt Polsterschaum auch eine Lauge aus Fein- oder Wollwaschmitteln herstellen. Mischen Sie dazu 10 Liter Wasser mit der angegebenen Menge Trocken- oder Flüssigwaschmittel für die Handwäsche. Nun können Sie die Lauge auf unempfindlichere Materialien direkt auftragen. Dazu eignet sich eine nicht zu harte Handbürste. Wichtig: Arbeiten Sie mit dem Strich der Fasern, um diese zu schonen und den Schmutz nicht noch tiefer in den Polsterstoff zu reiben.

Empfindlichere Oberflächen werden nicht mit der Lauge selbst behandelt, sondern nur mit deren Schaum. Diesen können Sie durch Handbewegungen im Putzeimer herstellen. Anschließend tragen Sie ihn auf die Polster auf und lassen ihn einwirken. Bitte beachten Sie, dass die Lauge in beiden Fällen nicht trocknen darf. Das Waschmittel muss auf jeden Fall in noch feuchten Zustand wieder entfernt werden. Dazu eignet sich wiederum am besten das obengenannte Verfahren mit feuchtem Tuch / Schwamm und klarem Wasser zum Ausspülen.

Diese Methode ist zwar etwas zeitaufwändiger, bietet aber den Vorteil, dass weniger Chemikalien verwendet werden und die Polstergarnituren und Autositze anschließend einen angenehmen Duft verbreiten.

Die Kraft des Wassers – mit dem Dampfreiniger Teppiche und Bezüge ganz natürlich auffrischen

Wer Chemikalien bei der Reinigung von Auslegeware und Sitzgarnituren vermeiden möchte, kann dazu auch einen Dampfreiniger benutzen. Diese Geräte arbeiten mit reinem Wasserdampf, der den Schmutz in den Fasern löst und diese auffrischt. Der heiße Dampf bekämpft gleichzeitig Bakterien und Milben und sorgt so rundum für Sauberkeit und Frische. Der Dampfreiniger ähnelt vom Aufbau her einem Staubsauger und wird auch ähnlich gehandhabt. Befüllen Sie das Gerät vor dem Einsatz nach Herstellerangaben mit Wasser und warten Sie, bis die Temperatur erreicht ist. Nun bewegen Sie den Dampfreiniger auf dem Teppich gleichmäßig hin und her. Dadurch kann der Dampf tief in die Fasern eindringen und den Schmutz lösen. Je nach Gerät besitzt er an der Düse ein eingespanntes Tuch oder einen integrierten Mopp, womit die Verschmutzungen aufgenommen werden.

Allerdings sind nicht alle Materialien für die Dampfreinigung geeignet. Dazu gehört zum Beispiel Microvelours. Auch ist die Tiefenreinigung bei Dampfgeräten nicht so gut, wie bei Nassreinigern. Starke Verschmutzungen benötigen daher entweder einen Vorreiniger oder sollten gleich mit herkömmlichen Waschsaugern behandelt werden.

Wirkungsvolle Vorsorge zum Schluss – Imprägnieren schützt vor Neuverschmutzung

Teppiche und Polster sind meist von Werk aus mit einer Schutzschicht versehen, die Schmutz abweisen und dafür sorgen, dass sich der Dreck nicht an den Fasern festsetzt. Werden diese Materialien nun gereinigt, geht diese Schutzschicht verloren. Dadurch verschmutzen sie im Anschluss wesentlich schneller, sodass sich die Zeitspanne zwischen den einzelnen Reingungsprozessen stetig verkürzt. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie frisch geputzte Teppiche und Polster im Anschluss mit einem Spezialmittel imprägnieren. Diese Mittel sind in der Regel als Spray erhältlich und werden nach der Reinigung auf die Textilien aufgetragen. Achten Sie dabei auf gute Belüftung im Raum, da diese Stoffe unter Umständen die Atemwege reizen und in zu hoher Konzentration generell gesundheitsschädlich sein können.

Schutz für Gartenpolster

Gerade Polster und Auflagen für Gartenmöbel können leicht verschmutzen wenn sie über Nacht im Freien gelassen werden oder die Katze der Nachbarn es sich dort bequem macht. Feuchtigkeit schadet ihnen ebenso wie starkes Sonnenlicht, das die Farben ausbleichen lässt. Um solche Beschädigungen und Verschmutzungen zu vermeiden, hilft eine Garten Auflagenbox, in denen Ihre Auflagen trocken, lichtgeschützt und sicher verstaut werden können wenn sie nicht in Gebrauch sind. Eine Garten Auflagebox kann neben den Polstern auch Ihre Garten Tischdecken oder ein Sonnensegel fassen. Es gibt sie in den verschiedensten Designs und aus Holz, Metall oder Kunststoff. Wählen Sie je nach Stil Ihres Gartens und Ihrer Gartenmöbel die passende Garten Auflagebox zum Schutz Ihrer schönen Polster.
 

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