Das perfekte Heimkino-Erlebnis: Das muss eine Beamer-Leinwand hergeben

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Das perfekte Heimkino-Erlebnis: Das muss eine Beamer-Leinwand hergeben

Die Preise für Beamer werden immer erschwinglicher. Doch viele Kunden vernachlässigen den Kauf der Leinwand, die einen großen Einfluss auf die Bildqualität hat. Eine Beamer-Leinwand gilt es, mit Bedacht zu wählen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier.

 

Beamer-Leinwand: Welche ist die richtige und worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Oft vergleichen Kunden eine Beamer-Leinwand mit einer einfachen weißen Fläche. Die Vermutung liegt nahe, dass auch eine weiße Wand für das Heimkino völlig ausreichend ist. Ein Blick in den Handel zeigt allerdings, dass auch Leinwände komplexe Produkte sind, die es in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Zwei Aspekte sind bei Beamer-Leinwänden entscheidend: der sogenannte Gain-Faktor und die Planlage.

 

Der Gain-Faktor bestimmt die Helligkeit und Schärfe des Bildes

Raufasertapete eignet sich denkbar schlecht als Projektionsfläche im Heimkino. Dies liegt an der rauen Oberfläche, die viel Licht schluckt. Sie hat einen sehr schlechten Gain-Faktor. Das heißt, dass sie einen Teil des Lichtes absorbiert und nicht zurückwirft. Der Gain-Faktor liegt also unter 1. Wenn der Beamer 100 lux auf die Leinwand wirft, kommen weniger als 100 lux zurück. Gute Leinwände haben hingegen einen Gain-Faktor von mindestens 1, sodass sie 100 Prozent des Lichtes wieder zurückwerfen. Dies macht das Bild hell und trägt deutlich zur Schärfe bei. Wenn Sie Ihre Leinwand im Freien einsetzen möchten, dann sollten Sie einen noch höheren Gain-Faktor wählen. Es gibt Leinwände mit einem Gain-Faktor von 2. Diese Flächen verdoppeln also die Menge des Lichtes und schaffen ein besonders helles Bild.

 

Die Planlage: Rahmenleinwand, Tensionleinwand oder Multifunktionsleinwand?

Ein weiterer entscheidender Faktor beim Kauf einer Leinwand ist die Planlage. Beamer-Leinwände sollten völlig plan sein. Aus diesem Grund eignen sich abgehängte weiße Bettlaken nicht als Projektionsfläche. Sie werfen Falten und verzerren das Bild unnötig. Eine gute Beamer-Leinwand hat eine hohe Planlage. Besonders gut ist diese bei einer Rahmenleinwand, bei der die Projektionsfläche in einen großen Rahmen gespannt ist. Allerdings müssen Sie eine solche Leinwand fest installieren. Eine Motorleinwand können Sie hingegen überall aufhängen. Hier sorgt ein Gewicht am unteren Ende für die nötige Planlage. Besonders hochwertig ist die Spannung bei einer sogenannten Tensionleinwand, die über eine spezielle Vorrichtung zum Spannen der Projektionsfläche verfügt. Auf eine optimale Planlage müssen Sie bei einer Multifunktionsleinwand hingegen oft verzichten. Dafür können Sie hier das Bildformat flexibel einstellen. Gute Modelle bieten hierfür eine elektrische Steuerung. Zusammen mit einem satten 5.1-Soundsystem und einem HD-Beamer bauen Sie so ein Heimkino, in dem Sie mit Sicherheit viel Spaß haben werden.

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