Das müssen Sie beim Kauf einer Displayschutzfolie für Ihre Kamera beachten

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Das müssen Sie beim Kauf einer Displayschutzfolie für Ihre Kamera beachten

Seit einigen Jahren nutzen immer mehr Menschen technische Geräte, die mit einem Display ausgestattet sind. Zu diesen Geräten gehören beispielsweise Smartphones, Handys, Tablet-PCs, Camcorder und Digitalkameras. Wie Sie diese vor Beschädigungen und Verschmutzungen schützen können, aber auch, worauf Sie beim Kauf einer Displayschutzfolie achten müssen, erfahren Sie in diesem Einkaufsratgeber.

Die Vorteile von Displayschutzfolien genauer erläutert

Sehr schnell kann es bei den genannten technischen Geräten zu Kratzern und Verschmutzungen auf dem Display kommen. Natürlich ist davon auszugehen, dass Sie Ihre technischen Geräte pfleglich behandeln. Aber trotzdem kommt es immer mal wieder vor, dass man beispielsweise mit der Kamera irgendwo anstößt oder der Schlüssel in der Handtasche das Display aus Versehen verkratzt.

Beschädigungen dieser Art verhindert eine aufgebrachte Displayschutzfolie. Wurden früher Folien für Window-Color-Bilder von privaten Nutzern zurechtgeschnitten und auf das Display aufgebracht, haben heutige Displayschutzfolien mit diesem Material kaum noch Gemeinsamkeiten.

Wodurch unterscheiden sich Displayschutzfolien von anderen Folien?

Die früher für den Schutz von Displays genutzte Window-Color-Folie ist eine Adhäsionsfolie, die entweder aus PVC oder aus Polyethylen (PE) besteht. Damit die Motive lange halten, muss eine relativ große Kontaktfläche gegeben sein. Gerade deshalb sind diese Folien für den Schutz von Displays ungeeignet, da sie sich doch immer wieder vom Display ablösen.

Displayschutzfolien bestehen aus mehreren Schichten, deren Zusammenstellung auf den jeweiligen Einsatzzweck angepasst wird. Hier wird zwischen antireflektierenden, transparenten, vollverspiegelten und Blickschutz-Displayfolien sowie einer aufsprühbaren Folie unterschieden. Für Digitalkameras werden in der Hauptsache antireflektierende und transparente Schutzfolien verwendet.

Bei Bedarf können die Schutzfolien schnell abgenommen und durch eine neue ersetzt werden. Vielfach werden diese hier bei eBay im Doppelpack oder sogar in einer größeren Stückzahl angeboten, sodass Sie immer eine Folie auf Vorrat haben.

Vor allem für Frauen ist sicher auch eine Spiegelschutzfolie interessant. Ist die Kamera ausgeschaltet, kann die Kamera notfalls als Spiegel verwendet werden, um beispielsweise das Make-up, den Lidschatten und die Lippenkonturen zu überprüfen und wieder nachzuzeichnen.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl der passenden Displayschutzfolie achten?

Um die gewählte Folie recht lange nutzen zu können, müssen Sie bei der Auswahl einige Aspekte beachten. Diese werden in untenstehender Tabelle übersichtlich aufgelistet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Zu beachtende Punkte

Genauere Beschreibung

Kamerabezeichnung

Geben Sie bei der Suche nach einer Displayschutzfolie unbedingt die vollständige Kamerabezeichnung an, andernfalls kommt es wahrscheinlich zu Abweichungen der Maße. Denn die Schutzfolien werden für jede Modellreihe separat ausgemessen und gefertigt, um so eine optimale Passgenauigkeit bieten zu können.

Härtegrad beziehungsweise Kratzfestigkeit

Damit Beschädigungen am Display verhindert werden können, sollten Sie auf einen hohen Härtegrad achten. Dieser wird meist mit Bleistifthärten angegeben. Optimal wären hier Härtegrade von 3H oder sogar 4H. Durch die hohe Härte wird auch eine sehr gute Kratzfestigkeit erreicht.

Wischfestigkeit

Haben Sie kleinere Kinder, die sich für Ihre Kamera interessieren, so sollten Sie nicht nur eine kratzfeste, sondern zugleich auch abwaschbare Schutzfolie erwerben. Diese kann bei Bedarf mit einem feuchten Reinigungstuch abgewischt und noch weiterverwendet werden.

Blickschutzfolie

Möchten Sie verhindern, dass andere Menschen bei der Kontrolle des Bildes über Ihre Schulter schauen, so verwenden Sie eine Blickschutzfolie. Diese sorgt dafür, dass das Bild ab einem Blickwinkel von 30 Grad nicht mehr sichtbar ist. Natürlich kann diese Folie bei Bedarf ebenfalls mit einem feuchten Reinigungstuch abgewischt werden. Blickschutzfolien werden übrigens auch für Handys, Smartphones und Notebooks angeboten.

So bringen Sie die Displayschutzfolie problemlos auf

Stellen Sie sich bitte alle benötigten Utensilien bereit. Zu diesen gehören ein trockenes Geschirrtuch, eine Sprühflasche Glasreiniger, eine Kreditkarte, eine Rolle Klebefilm mit Abroller, die Fotokamera und natürlich die Displayschutzfolie.

Beginnen Sie mit der Reinigung, indem Sie etwas Glasreiniger auf das Geschirrtuch geben und mit diesem über das Display wischen. Versuchen Sie so, alle Verschmutzungen zu beseitigen. Die Kamera selbst sollte dabei natürlich ausgeschaltet sein. Auf keinen Fall sollten Sie mit Ihrem Ärmel über das Display fahren. An diesem haften viele kleine Staubpartikelchen, die so auf das Display gelangen und es zerkratzen können.

Im nächsten Schritt entnehmen Sie die Displayschutzfolie der Verpackung und ziehen die Rückseite der Folie nur im oberen Bereich ein Stück ab. Dieses legen Sie nun passgenau an das Display an. Sitzt die Folie richtig, lösen Sie wieder ein Stück der Rückseite. Da die Folie elektrostatisch geladen ist, klebt sie ohne großes Andrücken auf dem Display fest. Auf keinen Fall sollten Sie die Rückseite der Folie in einem Stück entfernen, denn so sind Faltenbildungen und Bläschen nahezu vorprogrammiert. Auch das richtige Anlegen der Folie wird bei ganz abgezogener Rückseite wesentlich erschwert.

Stellen Sie nun fest, dass doch noch ein paar Staubkörnchen auf dem Display verblieben sind, so können Sie diese mithilfe von zwei kurzen Klebestreifen mühelos entfernen. Dazu befestigen sie ein Stück Klebestreifen auf der Displayschutzfolie und heben diese so problemlos an. Nun nehmen Sie den zweiten Streifen zur Hand, den Sie direkt auf die Staubkörnchen drücken. Ziehen Sie den zweiten Klebestreifen mitsamt Staub wieder ab und kleben jetzt die Displayschutzfolie wieder auf. Daraufhin entfernen Sie auch das andere Stück Klebestreifen.

Haben sich beim Befestigen der Folie kleine Luftblasen gebildet, können Sie diese mit der schmalen Seite einer Kreditkarte oder aber mit Ihren Fingernägeln meist mühelos herausstreichen. Ansonsten verfahren Sie in der gleichen Art und Weise wie bei der Entfernung der Staubkörnchen.

Zum Schluss wischen Sie noch einmal mit dem Geschirrtuch über die aufgebrachte Folie.

Die Montage der Handy-, Smartphone, Tablett-PC- und Camcorder-Displayschutzfolien können Sie übrigens in der gleichen Art und Weise vornehmen.

Weitere Hilfsmittel, um Ihre Kamera vor Verschmutzungen und Beschädigungen zu schützen

Kompaktkameras besitzen in der Regel ein eingebautes Objektiv, welches bei Nichtnutzung automatisch verschlossen wird. Anders hingegen verhält es sich bei Bridge-, Spiegelreflex- und Systemkameras. Um Verschmutzungen und Beschädigungen am Objektiv zu verhindern, benötigen Sie einen Objektivdeckel. Dieser gehört zwar zum Lieferumfang dazu, kann aber sehr schnell abhandenkommen. Ist dies der Fall, sollten Sie schnellstmöglich einen neuen Objektivdeckel erwerben.

Spiegelreflex- und Systemkameras arbeiten mit Wechselobjektiven. Um diese Objektive vor Beschädigungen zu sichern, müssen sie zudem mit einem Objektivrückdeckel versehen werden. Dieser Rückdeckel passt übrigens auch in die Aussparung, in die sonst das Objektiv eingesetzt wird.

Eine Kameratasche sorgt ebenfalls für Sicherheit

Auf jeden Fall empfiehlt sich der Kauf einer Fototasche oder eines Fotorucksackes. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass nicht nur Ihre Kamera, sondern auch sämtliches Zubehör in der Tasche oder dem Rucksack untergebracht werden kann. Besitzen Sie beispielsweise eine digitale Spiegelreflexkamera, so sollten in der Tasche auch sämtliche Objektive, Akkus, Blenden und Telekonverter Platz finden. Deshalb ist es von Vorteil, wenn die Größe der einzelnen Fächer durch gepolsterte und entnehmbare Wände individuell angepasst werden kann. Nur so kann die Kamera vor Stößen und Kratzern zuverlässig geschützt werden.

Möchten Sie sich die Auswahl der Tasche so einfach wie möglich machen, so geben Sie in der Kategorie einfach die genaue Typbezeichnung Ihrer Kamera ein. Sodann zeigt Ihnen eBay an, welche Taschen für dieses Modell angeboten werden.

Die passende Displayschutzfolie bei eBay finden

Um sich die Suche nach Displayschutzfolien, aber auch nach weiterem hier aufgeführten Zubehör zu vereinfachen, können Sie die in diesem Einkaufsratgeber gesetzten Links nutzen. Sie müssen jetzt nur noch die genaue Kamerabezeichnung angeben, um das passende Zubehör angezeigt zu bekommen. Natürlich haben Sie aber auch die Möglichkeit, in den einzelnen Kategorien nach Angeboten zu stöbern.

Da Displayschutzfolien zu den sehr günstigen Angeboten zählen und immer mal wieder ausgetauscht werden müssen, lohnt es sich durchaus, einen Vorrat zu erwerben. Entweder entscheiden Sie sich dabei für eine Großpackung von beispielsweise zehn Stück, oder Sie ordern gleich zwei oder drei Verpackungen beim selben Verkäufer.

Fazit

Bei eBay finden Sie für jede Kamera die passende Displayschutzfolie. Sie müssen bei Ihrer Suche nur die genaue Kamerabezeichnung angeben, denn sämtliche Folien werden von den Herstellern, sei es Nikon, Canon oder Panasonic, passgenau gefertigt. Aber auch anderes Zubehör, mit dem Sie Ihre Kamera vor Verschmutzungen oder Beschädigungen schützen, wird bei eBay in großer Auswahl angeboten.

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