Das müssen Sie beachten, wenn Sie ein Aprilia-Motorrad suchen

Aufrufe 1 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Das müssen Sie beachten, wenn Sie ein Aprilia-Motorrad suchen

Der italienische Motorradhersteller Aprilia hat seinen Sitz in Noale und wurde 2004 vom Piaggio-Konzern übernommen. Zur Piaggio-Unternehmensgruppe gehören außerdem die Motorradhersteller Laverda und Moto Guzzi. Aprilia ist neben der Produktion von Motorrädern für den Freizeitgebrauch seit etwa Mitte der 80er Jahre auch im Motorradsport tätig und gilt dort aktuell als eine der erfolgreichsten Marken Europas. So konnten Fahrer von Aprilia-Maschinen besonders in den Klassen bis 125 ccm und 250 ccm zahlreiche Male beim Grand-Prix und bei Weltmeisterschaften den höchsten Platz auf dem Siegertreppchen erringen. Auch die Konstrukteursweltmeisterschaft ging recht oft an Aprilia, allein 18mal seit 1992 (Stand: Juni 2013).

Auf diese Weise war Aprilia ebenfalls im Rennsport aktiv 

Daneben war Aprilia auch von 1999 bis 2002 mit der RSV Mille und seit 2009 mit der RSV4 Factory bei Superbike-Weltmeisterschaften aktiv und konnte im Jahr 2000 mit dem australischen Fahrer Troy Corser den dritten Platz bei der WM einfahren. 2010 schaffte es Max Biaggi schließlich den Weltmeistertitel auf einer Aprilia zu holen. Nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke konnte Aprilia so in der Zwischenzeit wieder an den Erfolg früherer Jahre anknüpfen.

Erfahren Sie mehr über das italienische Unternehmen

Aprilia wurde ursprünglich als Fahrradfabrik gegründet und hat seinen Ursprung in der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Verantwortlich dafür war der Vater des aktuellen Aprilia-Chefs Ivano Beggio, Alberto, der seiner Marke als Hommage an das seiner Meinung nach beste Auto der Welt, den Lancia Aprilia, ihren Namen gab. Beggios Plan war es, die besten Fahrräder der Welt zu bauen, während sein Sohn Ivano bereits sehr früh auch kleine Geländemotorräder produzieren wollte. Ab 1968 wurden dann die ersten Aprilia-Mopeds Colibri, Packi und Daniela konstruiert und verkauft. Es folgte das Motocross-Modell Scarabeo. Ab 1980 folgte die Umgestaltung des Unternehmens. Man kümmerte sich vorrangig um die Entwicklung neuer Modelle und ließ die dafür notwendigen Zweiradteile von anderen Unternehmen liefern. In den 80er und 90er  Jahren folgten schließlich einige weitere Straßen-, Trial- und Enduro-Motorräder, bis Aprilia im Jahr 2002 schließlich der erste italienische Motorradhersteller war, der große Motorräder mit einem geregelten Katalysator auf den Markt brachte. 2004 wurde Aprilia von der Piaggio-Gruppe übernommen und gehört damit nun zum größten europäischen Zweiradkonzern.

Diese Aprilia-Modelle eignen sich perfekt für die Straße

Im Produktportfolio von Aprilia finden sich verschiedene Modelle, die perfekt für Straßenfahrer geeignet sind. Diese gibt es wiederum in verschiedenen Ausführungen. Vergleichen Sie am besten die einzelnen Modelle miteinander, um das passende Aprilia-Motorrad für Ihre Zwecke zu finden.

Die Aprilia Caponord 1200 ABS - ein vielseitiges Motorrad

Die Aprilia Caponord 1200 ABS gilt als Enduro für alle Fälle und ist als Reisemotorrad ebenso geeignet, wie zum täglichen Gebrauch. Sie verfügt über ein typisch italienisches Design und ist eher schlank und sportlich gehalten. Die Verkleidung besitzt ein höhenverstellbares Windschild, das den Fahrer auch bei Wind und Regen schützt. Verbaut ist ein großvolumiger 90°-VC-Aprilia-Motor mit reduzierten Verbrauchswerten und vier Ventilen je Zylinder. Serienmäßig verfügt die Caponord außerdem über „Ride-by-Wire“ mit drei wählbaren Modis, die der Fahrer während der Fahrt wechseln kann. Je nach Talent, Straße und Wetter kann so die Kraftentfaltung des Motors einfach per Tastendruck geregelt und individuell angepasst werden.

Die Dorsodura 750 ABS – für mehr Spaß auf der Straße

Die SMV 750 Dorsoduro gilt als die Spaßmaschine von Aprilia und basiert in technischer Hinsicht auf der SL 750 Shiver. Es handelt sich hier um ein Mittelklassemotorrad mit sportlicher Ausrichtung, dessen Gestaltung eher als minimalistisch beschrieben werden kann. Bei der Dorsoduro 750 ABS haben Sie freien Blick auf die Technik und durch den kompakten und schlanken Sitz direkten Kontakt zur Maschine. Dadurch können Sie sich im Sattel gut bewegen und Ihr Gewicht schnellstmöglich verlagern. Daneben ist das Funbike mit einem 90°-VC-Aprilia-Triebwerk ausgestattet und bringt es auf 749,9 ccm Hubraum. Über die Multimap-Funktion können Sie außerdem aus den Modi Sport, Touring und Regen wählen. Noch einen Ticken kraftvoller ist die Dorsoduro 1200 ABS/ATC, die mit 1200 ccm V2-Power und 130 PS punkten kann.

Die Mana 850 – ein innovatives Automatikmotorrad

Die Mana 850 ist ein Motorrad, dessen Automatikantrieb auf der Rollertechnik Aprilias basiert und entsprechend angepasst wurde. Der eingebaute 90-Grad-V2-Motor stammt von Piaggio und war ursprünglich als Motorisierung für Großroller vorgesehen. Der Motor entspricht dem aktuellen Stand der Technik und das Automatikmotorrad verfügt über einen G-Kat und ist mit einer Doppelzündung ausgestattet. Das Touringbike Mana 850 GT ABS ist serienmäßig mit einer Halbschalenverkleidung und ABS ausgestattet und kann auch von Führerscheinneulingen mit dem A2-Führerschein gefahren werden. Dafür gibt es ein Mapping mit 33KW/46 PS.

Die RS4 – für die Rennfahrer der Zukunft

Die RS4 gibt es in verschiedenen Ausführungen, vom Superbike bis hin zum Primus für die Nachwuchsrennfahrer. Die kleinste ist die RS4 50 ccm, die den Großen jedoch in Farbe und Design in nichts nachsteht. Die kleine RS4 können Sie in Gelb, Schwarz und als Replica der Superbike-Version erwerben. Die nächste erhältliche Größe finden Sie dann mit der RS4 125, bei der Sie sich auf 125 ccm Hubraum, 15 PS und eine elektronische Benzin-Einspritzung freuen können. Design und Technik sind dem Weltmeister-Motorrad der Superbike-Weltmeisterschaft 2010 nachempfunden. Ein besonderes Highlight der RS4  125 ist ihr Fahrwerk. Zudem wird die RSV4 FACTORY APRC ABS  angeboten, die direkt aus der Werksabteilung Aprilias stammt und unter anderem mit moderner Steuerelektronik, edlen Fahrwerkskomponenten und überaus sportlichem Design punkten kann.

Die Shiver 750 – stilsicher und sportlich elegant

Die Shiver 750 ist ein Naked-Bike in typisch italienischem, sportlich-elegantem Design. Mit ihrem sportlich-aggressiven Look und ihren technischen Highlights ist die auffällige Maschine auf bestmöglichen Fahrspaß ausgerichtet. So verfügt das Motorrad beispielsweise über einen Bordcomputer, der mit LED-Beleuchtung ausgestattet ist, und vom Matrix-Cockpit abgelesen werden kann. Angetrieben wird die Aprilia-Maschine zudem über einen 90°-VC-Motor mit vier Ventilen pro Zylinder. Zudem ist die Shiver mit Tri-Map und Ride-by-Wire ausgestattet. Bei Bedarf kann der Fahrer zwischen den Modi Sport, Touring und Regen wählen. Außerdem verfügt das Motorrad über eine elektronische Benzin-Einspritzung, eine Aluminium-Schwinge mit seitlichem Federbein, Federvorspannung und Zugstufe.

Die Tuono V4 R / APRC – purer Fahrspaß auf dem Naked-Bike

Die Tuono V4 R ist auf das Wesentliche reduziert und ist der RSV4, dem Weltmeister-Motorrad aus der Superbike-WM, nachempfunden. Die Tuono ist perfekt für sportliche Fahrer und sorgt mit 167 PS und 111 Nm Power für puren Fahrspaß. Sie verfügt über ein 65°-V4-Triebwerk und wirkt mit ihrer aerodynamischen Frontverkleidung und den beiden polyelliptischen Scheinwerfern sehr schlank. Das Design an sich ist typisch italienisch. Zudem ist das Triebwerk der Tuono V4R mit zahlreichen technischen Highlights ausgestattet. Dazu gehört zum Beispiel das elektronische Multi-Kontroll-System von Aprilia in der APRC-Version, das unabhängig und individuell eingesetzt werden kann.

Diese Aprilia-Modelle eignen sich perfekt fürs Gelände

Neben den bereits genannten Straßenmodellen hat Aprilia auch verschiedene Geländemaschinen im Angebot. Die Modelle RXV, SXV und MXV sind wiederum in verschiedenen Untervarianten erhältlich.

Die RXV 450 – für perfekte Kontrolle in jeder Lage

Die RXV 450 ist langlebig und verspricht durch ihren gleitgelagerten Zweizylinder-V-Motor eine hervorragende Leistung. Das Fahrwerk der RXV 450 ist ausgewogen und sorgt für Kontrolle, auch bei der Fahrt durch schwieriges Gelände. Die Federgabel hinten sorgt für gute Stabilität in hartem Gelände, während die vordere Telegabel die Fahreigenschaften der Maschine verbessert. Die RXV 450 wurde außerdem mit einer leichten Aluminiumschwinge gebaut, die das Gewicht verringert und die Traktion des Motorrads verbessert. Darüber hinaus verfügt die RXV 450 über ein ECU mit Hard- und Softmapping und einen Stepper-Motor für ein einwandfreies Startverhalten. Der Leerlauf ist selbstregelnd.

Die SXV 550 – die Geländemaschine mit dem kompakten V-Triebwerk

Diese Geländemaschine besitzt einen stabilen Stahl-Gitterrohr-Rahmen mit Aluminium-Seitenprofilen und ist das einzige Zweizylinder-Supermoto der Welt, das im Segment der 450er und 550er Maschinen mit einem überaus kompakten V-Triebwerk ausgestattet ist. Bei dieser Maschine finden Sie das typische Aprilia-Design, das sie sehr ergonomisch macht. Die SXV 550 kam bereits bei verschiedenen Weltmeisterschaften zum Einsatz, so etwa bei der Supermoto-WM und der Internationalen Deutschen Supermotomeisterschaft im Jahr 2011.

Die MXV 450 – die einzige Zweizylinder Motocross-Maschine der Welt

Die MXV wurde auf Basis der Erfahrungen aus der Motocross-Weltmeisterschaft entwickelt und ist mit einem sehr breiten Drehzahlband und einem stabilen Fahrwerk ausgestattet. Der eingebaute Zweizylinder-Motor sorgt für lange andauerndes Fahrvergnügen, während das Design der Geländemaschine auch etwas für das Auge bietet. Die MXV erreicht vollgetankt ein Gewicht von 112,7 Kilogramm.

Diese Roller aus dem Hause Aprilia werden angeboten

Neben Motorrädern können Sie bei Aprilia auch aus verschiedenen Rollermodellen wählen. Hierzu zählt beispielsweise der SRV 850 i.e. ABS/ATC, der mit seinem sportlichen Aussehen besticht. Dieser Roller erreicht eine Leistung von 76 PS und ist mit ABS und ATC ausgestattet. Das Maxi-Rollermodell SR MAX 300 besitzt einen Hubraum von wahlweise 125 oder 300 ccm und ist mit einer modernen Vierventil-Technik und Einspritzelektronik ausgestattet. Das Einsteigermodell unter den SR-Modellen ist der SR 50 Street, der einen wassergekühlten Vergaser-Motor, 13-Zoll-Räder und Scheibenbremsen besitzt. Der SR 50 R verfügt dagegen über ein Zweitakt-Vergaser-Triebwerk und kann in fünf unterschiedlichen Lackierungen erworben werden. Vom Digital-Cockpit und dem Motor abgesehen, ist dieses Modell mit der Einspritzversion, dem SR 50 R Factory, absolut identisch. Der SR 50 R Factory ist mit einem Direkt-Einspritz-Motor ausgestattet und besitzt einen sehr geringen Benzin- und Ölverbrauch. Auch er kann in fünf unterschiedlichen Farben gekauft werden.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber