Das große Longboard 1x1

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Longboard 1x1

Achsen: (Trucks)
Beim Longboarden unterscheidet man zwischen Oldschool- und Reverse Kingpin Achsen, die in einer Aluminiumlegierung  gegossen werden und einen Stahl-Achsstift besitzen.



Die Oldschool Achsen sind vom Aufbau wie normale Skateboardachsen, nur breiter.

Die Reverse Kingpin Achsen weisen eine andere Geometrie auf, die für die höheren Geschwindigkeiten geeigneter ist. Diese gibt es dann auch als CNC gefräste Präzisionsachsen.

Achsstand:
Auch als Wheelbase bezeichnet, ist der Abstand zwischen der vorderen und hinteren Achse.

Base Plate:
Der Teil der Achse, der am Brett festgeschraubt wird. Je flacher der Base Plate Winkel (Lenkwinkel), desto stabiler, aber auch träger, ist das Fahrverhalten der Achse. Für Downhill werden in der Regel 35°-45° verwendet. Die 50°-60° Versionen sind für Cruising und Carven geeignet.

Bushings:
Die “Federungsteile” zwischen und auf dem Hanger und Base Plate. Sie bestehen, wie die Rollen aus Urethan und ermöglichen erst die richtige Funktion der Achse.

Weiche Bushings sind eher für carven und cruisen, wo man viel Lenkeinschlag benötigt.

Je härter die Bushings sind desto stabiler wird die Achse bei höheren Geschwindigkeiten.

Es gibt verschiedene Formen:

Cones – für Carving, Barrels – für Downhill, Cone/Barrel Kombination – Allround

Bottom Bushing = Das Bushing zwischen Hanger und Base Plate

Top Bushing = Das Bushing oben am Hanger

Camber:
Nennt man die Vorspannung eines Brettes. Erkennt man schön am unbelasteten Brett, da es der Länge nach eine Wölbung nach oben hat. Bretter mit Camber haben zu 99% auch Flex (siehe Erklärung Flex). Der Camber macht das Brett „lebendiger“, er gibt in Zusammenarbeit mit dem Flex die Energie teilweise an den Fahrer retour beim Carven.

Centerset:
Bezeichnung wie der Kern (Lagersitz) bei Rollen platziert ist, bei Centerset ist dies mittig! Centerset wird für Rollen mit Grip verwendet.

Concave:
Bezeichnet die Biegung des Brettes quer zur Fahrtrichtung. Das Concave gibt dem Fuß bei Kurvenfahrten mehr Halt und man kann durch das Concave mehr Druck auf das Brett bringen.

Drop Thru:
Ist die Bezeichnung für die Montage der Achsen am Brett, wenn zuerst die Base Plate von oben durch einen dafür vorgesehenen Schlitz montiert wird. Der Hanger wird anschließend von unten an der Base-Plate befestigt.

Vorteil einer Drop Thru Montage ist der niedrigere Schwerpunkt und somit mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Auch wird das pushen und Fußbremsen, durch den tieferen Stand erleichtert. Der Nachteil, das Fahrverhalten des Boards wird träger und rutscht (slidet, driftet) bei ungeübten Fahrern in schnellen Kurven leichter weg.

Flex:
Bezeichnet das Federn des Brettes. Mehr Flex ist fürs Carven und Cruisen gut. Beim Downhill ist die Devise, je weniger Flex desto besser.

Flushcut/Flushmount:
Beim Flushcut handelt es sich um eine Montagevariante für die Achsen. Hierzu ist eine Vertiefung ins Board gefräst um die Vorteile einer Drop Thru und Top Mount Montage zu vereinen. Mehr Kontrolle und Druck auf den Achsen bei gleichzeitiger Senkung des Schwerpunktes.

Freeride:
Ist einerseits die Bezeichnung für Veranstaltungen, bei denen eine Strecke für Lonboarder gesperrt wird, es aber keine Rennwertung gibt, sondern es nur um den Spaß am bergab fahren geht.

Andererseits ist es eine Bezeichnung, die sich für Rollen zum driften, sliden und generellem Spaßhaben am Berg, in den letzten Jahren durchgesetzt hat.

Hanger:
Ist der Teil der Achse an den die Rollen geschraubt werden. Die angegebenen Achsbreiten beziehen sich immer auf den Guss/Aluteil zwischen den Achsstiften.


Härteangabe Bushings/Rollen:
Die Härte der Bushings und Rollen werden in A angegeben. Je höher die Zahl vor dem A, desto härter sind die Bushings und Rollen.

Bei Bushings gilt je härter umso stabiler/träger wird die Achse.

Kingpin:
Als Kingpin bezeichnet man den Schrauben der die Base Plate und den Hanger verbindet. Am Kingpin sitzen auch die Bushings.

Lager ABEC:
Die Zahl hinter der Abec Bezeichnung zeigt die Fertigungstoleranz an. Je höher die Abec Zahl desto genauer gefertigt. Dennoch lassen sich (in Hinsicht auf Skate-/Longboarden) keine Rückschlüsse über die Qualität der Lager ziehen.

Setup:
Als Setup wird die Kombination von Brett, Achsen, Rollen und deren Kleinteile bezeichnet.

Sideset:
Bezeichnung wie der Kern (Lagersitz) bei Rollen platziert ist, bei Sideset ist dies an einer Aussenseite der Rolle! Sideset Kerne werden für Rollen zum Sliden und Driften verwendet.

Sliden:
Ist das Querstellen/Rutschen des Boards. Dies wird zum Bremsen, aber auch rein zum Spaß gemacht. Funktioniert mit harten Rollen die runde Kanten haben leichter.

Spacer:
Kleine Buchse die zwischen die Lager in die Rolle montiert werden. Dadurch kann die Achsmutter festgezogen werden, ohne das sich die Lager verkanten und somit besser drehen.

Speedrings:
Sind die kleinen Beilagscheiben auf den Achsstiften. Sie werden zwischen Hanger und Lager bzw. Lager und Achsmutter gegeben, damit der Druck vom festziehen nur auf den inneren Lagerring wirkt und sich das Lager ungehindert drehen kann.

Top Mount:
Ist die Bezeichnung für die Montage der Achsen am Brett, wenn Sie wie auch bei normalen Skateboards an der Unterseite montiert sind. Der Vorteil bei dieser Montage, das Board bleibt Strukturell stabiler, da keine grösseren Ausnehmungen vorgenommen wurden. Beim Fahrverhalten zeigt der Top Mount  seine Stärken in der Kontrolle des Boards in Kurven, da das Gewicht des Fahrers schön von oben auf die Achsen und Rollen drückt und somit den meisten Grip hat. Der Nachteil zeigt sich in der meist hohen Bauweise, durch die es für Anfänger oft schwieriger wird mit bremsen und pushen.

Wheels: Rollen

Wheelbase: Achsstand

Wheelbite:
Ein Wheelbite ist die Berührung von Rolle und Brett beim Lenken. Dies führt oft zu ungewollten Abstiegen vom Board.

Wheelwells:
In die Unterseite eingeschliffene Vertiefungen bei den Achsen, die Wheelbites verhindern.




Ansicht Trucks
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Gut zu Erkennen: Camber (gebogenes Brett) Carving Ausführung
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