Das Power-Notebook von Dell.....

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Hallo liebe Leserinnen und Leser !

Nachdem ich vor längerer Zeit schon über meinen Firmenlaptop X300 von Dell berichtet habe, möchte ich heute über meinen neuen dienstlichen Laptop schreiben. Es geht heute um den Latitude D 830, den ich seit knapp vier Wochen nutze.

Hersteller ist die Firma Dell, die ihren Sitz in Frankfurt besitzt. Die PCs werden ausschließlich per Telefon oder Internet bestellt und dann gefertigt. So hat man recht gute Qualität zu einem vernünftigen Preis. Außerdem gehört Dell zu den weltgrößten Herstellern von PCs, Notebooks und Servern. Erreichbar ist Dell per Telefon unter der Nummer 069-9792-0 und im Internet unter http://www.dell.de

Rein optisch gesehen ist das Notebook schon ein Leckerbissen. Ganz in mattschwarz gehalten mit einer hellgrau abgesetzten Umrandung der Tastatur sowie einer hellgrauen Unterseite sieht er schon mal sehr edel aus. Das Display ist mit 15,4 Zoll im 16/9 Format recht groß geraten und sorgt fast schon dafür, das man keinen zusätzlichen Monitor mehr am Arbeitsplatz benötigt. Durch das große Display sind aber auch die Abmessungen etwas größer als bei Notebooks üblich. Sie betragen 36 x 26 x 3,5 cm ( B X T X H ). Und das Gewicht ist mit rund 2,7 KG recht hoch. Ist also nicht gerade handlich und für Anwender, die viel unterwegs sind, sicher nicht das ideale Arbeitspferd. Der klappbare Deckel ist ganz in mattgrau gehalten und mit dem Dell-Logo verziert. Was mir noch ausgefallen ist, ist die Tatsache, das die Scharniere sowie auch der Öffnungsmechanismus aus Metall sind. Hier kann also nichts abbrechen oder abknicken, was eine teurer Reparatur nach sich zieht.
Die Tastatur ist bedingt durch die Abmessungen recht großzügig dimensioniert. Die Tasten sind fast so groß wie auf einem Standard-Keyboard und der Abstand zwischen den Tasten ist sehr gut bemessen. Zwei Aufkleber weisen mich noch darauf hin, das der Notebook einen Centrino Duo Chipsatz von Intel besitzt und voll tauglich für Microsoft Vista ist.

Das Display ist einfach eine Wucht. 15,4 Zoll Diagonale und das noch im 16/9 Format. Es kann maximal 1920 x 1200 Pixel Auflösung darstellen. Das ist mir persönlich aber schon zu klein und ich habe als Auflösung 1680 x 1050 Pixel gewählt. Die Größe ist sehr gut getroffen. Man kann wirklich sehr gut mit dem Display arbeiten, kann alles gut erkennen und ermüdungsfrei arbeiten. Die Helligkeit ist fein einstellbar und das Display ist sehr kontrast- und leuchtstark.

Mit Laufwerken ist der Latitude D 830 recht gut ausgestattet. Man findet an der Seite ein DVD +- RW DL, kann also auch die DVDs im Double-Layer-Format brennen. So hat man doch etwas mehr Kapazität, um Daten sichern zu können. Eine Besonderheit befindet sich im Bereich der eingebauten Festplatte. Hier kommt eine sogenannte Solid-State-Festplatte zum Einsatz. Diese Festplatte ist ein Hybridmodell aus Flashspeicher und einer normalen Festplatte. Die gesamte Kapazität beträgt 120 GB, wovon rund 32 GB als Flashram integriert sind. Der große Vorteil liegt darin, das wohl das komplette Betriebssystem im Flashram Platz findet ( und natürlich noch häufig benutzte Programme ) und so der Laptop innerhalb weniger Sekunden hochgefahren ist. Außerdem ist er weniger empfindlich gegenüber Stößen und Erschütterungen., wesentlich leiser und benötigt auch noch weniger Strom. Das ist ganz wichtig für die Akkulaufzeit. Das ist ein sehr nützliches Feature, wenn man es denn auch nur gegen Aufpreis bekommt. Laut Liste kostet diese Hybrid-Festplatte 160 € Aufpreis.

Jetzt aber zum Kern des Systems, jetzt komme ich zum Prozessor. Es handelt sich hierbei um einen Intel Core 2 Duo T 7700 mit einem Takt von 2,4 GHz, einem Cache von 4 MB, einem FSB von 800 MHz sowie der Grafikkarte nVidia Quadro NVS 140M. Diese Karte bietet für Office-Anwendungen und leichte 3D-Anwendungen mehr als genügend Leistung. Bei aufwendigen 3D-Spielen geht sie aber in die Knie, aber dafür ist dieses Notebook ja auch nicht gebaut. Der Gesamtspeicher des Systems beläuft sich auf satte 4 GB RAM. Das ist zwar etwas viel RAM, aber die Grafikkarte kann sich bis zu 358 RAM vom Arbeitsspeicher ausleihen, da sie keinen eigenen Speicher besitzt. Weiterhin onboard findet man noch eine Soundkarte sowie integrierte Lautsprecher, deren Klang gar nicht mal so schlecht ist. Desweiteren ist noch eine WLAN-Karte nach Centrino-Standard ( 802.11 Draft-n ) an Bord sowie ein 56,6 K V92 kompatibles internes Modem. Und es gibt auch noch eine Bluetooth-Schnittstelle, um drahtlos mit anderen Bluetooth-Geräten Verbindungen auszubauen. Ich benutze das z.B. um mit meinem Handy eine Verbindung aufzubauen.

Mit Schnittstellen und Anschlüssen ist das Notebook sehr gut ausgestattet :
1 x Seriell
1 x Parallel zum Anschluss eines Druckers
Docking-Anschluss für einen Dell Port-Replicator
3 x USB 2.0
USB mit Stromspeisung (D/Bay)
1394 Firewire
VGA-Anschluss für einen externen Monitor
S-Video
Kopfhörer-/Lautsprecherausgang
RJ-11 für die Verbindung des Modems zur Telefondose
RJ-45 Netzwerkanschluss
Bluetooth

Für mobiles Arbeiten ist ein leistungsstarker Akku natürlich unabdingbar. Im Dell ist ein Li-Ion-Akku mit neun Zellen und einer Leistung von 85 Wh eingebaut. Dieser Akku ist sehr leicht austauschbar und auch wieder recht schnell aufgeladen. Nach knapp einer Stunde am Netz ist der Akku wieder komplett aufgeladen und hält je nach Beanspruchung bis zu vier Stunden durch. Das ist für ein Gerät dieser Leistungsklasse ist sehr guter Wert. Zusätzlich zu dem eingebauten Akku habe ich immer noch einen Reserveakku im Gepäck und kann so bis zu acht Stunden ohne Steckdose arbeiten.

Ein weiteres Feature ist der eingebaute TPM-Chip, der eine Festplattenverschlüsselung ohne Leistungseinbusen ermöglichen soll. Ausprobiert habe ich das nicht, da diese Verschlüsselung bei uns in der Firma nicht aktiviert ist.

Zum Service kann ich sagen, das wir immer einen Drei-Jahre-Vorort-Service mit 24 Stunden Reaktionszeit haben. Das schlägt natürlich auch beim Preis mit zu Buche.

Der Gesamtpreis laut Liste beläuft sich auf rund 2700 €, wobei ich den Firmenpreis jetzt nicht kenne. Mir wäre dieses Gerät privat viel zu teuer. Aber als leistungsfähige Arbeitsmaschine, die auch mal unterwegs benutzt wird, ist der Laptop wirklich sehr gut geeignet. Für Anwender, die ihn ausschließlich unterwegs nutzen, ist er wohl etwas zu schwer und von der Leistung her auch überdimensioniert. Hier gibt es andere Geräte, die leichter sind, und für unterwegs eine vollkommen ausreichende Leistung bieten.

Ich bin vom dem Laptop voll und ganz überzeugt. Ich nutze ihn regelmäßig auf Dienstreisen und den Rest der Zeit bin ich damit an meinem festen Arbeitsplatz. Die mitgelieferte Nylontasche ist wasserabweisend und bietet genug Platz für den Notebook, das Netzteil sowie noch das ein oder andere Zubehörteil wie z.B. eine externe Maus.
Die eingebaute Technik ist recht fortschrittlich und vor allem die Hybrid-Festplatte hat es mir angetan. Sehr leise, wahnsinnig schnell und einen geringen Stromverbrauch. Der Prozessor ist sehr schnell genauso wie auch die eingebaute WLAN-Karte, die für stabile und sehr schnelle Verbindungen sorgt. Die Tastatur ist großzügig dimensioniert und sorgt für entspanntes Arbeiten. Das Display ist von der Bildqualität her sehr gut und kontrastreich. Die Grafikkarte bietet für Office-Anwendungen mehr als genug Leistung, geht aber bei aufwendigen 3D-Spielen in die Knie. Das Gewicht ist mit 2,7 KG zwar etwas hoch, aber in Anbetracht der eingebauten Technik geht das Gewicht in Ordnung.

Von mir gibt's satte vier Sterne. Einen Sternen ziehe ich ab, da es mit 2700 € für Privatanwender doch etwas zu teuer geraten ist. Aber ansonsten bin ich voll zufrieden mit dem Gerät.

Ich wünsch euch allen noch einen schönen Sonntag

LG
Ingo
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