Das Korsett

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Das Korsett (aus dem Französischen corset, früher Kürsen, Kursat, Schnürleib) ist die Bezeichnung für ein wesentliches Stück der früheren Unterbekleidung von Frauen. Das Korsett ermöglicht es, Kleidungsstücke an den Hüften aufzuhängen und soll dem Körper Halt geben.

Seit dem Mittelalter wurde das Korsett benutzt, erhielt aber erst im 15. Jahrhundert die endgültige Form mit Schienen aus Holz und Stahl oder Fischbein. Die zunehmende Panzerung des Korsetts führte zu einer unnatürlichen Form der weiblichen Figur während des 17. Jahrhunderts und 18. Jahrhunderts.

Im 14. und 15. Jahrhundert trugen auch die Männer Korsetts, um die Enge der männlichen Mode nachvollziehen zu können.

Starre Korsetts haben einen ungünstigen Einfluss auf die Gesundheit und waren der Hauptgrund vieler Gesundheitsprobleme von Frauen im 18. und 19. Jahrhundert. So behinderten Korsetts nicht nur die Atmung (Ohnmachtsanfälle) sondern drückten auch auf die inneren Organe.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde empfohlen, statt der ungünstigen starren Korsetts, nachgiebige Mieder zu verwenden, die eine Aufhängung der Kleidungsstücke am Schwerpunkt des Körpers (den Hüften) ermöglichten, statt an den Schultern, wie es heutzutage üblich ist.

Im Mittelalter waren Korsetts auch als männliche Überkleidung in Gebrauch. Es bestand aus einem blusenartig gegürteten, meist mit Pelz gefüttertem Rock mit meist weiten Ärmeln, der bis an das Knie reichte.

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