Das Düngen von Chili-Pflanzen

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Die Meinungen bezüglich der Düngung von Chili-Pflanzen gehen zwar auseinander, aber man sollte hier den "alten Hasen" vertrauen, die oft schon seit Jahrzehnten Chilis züchten. Die "Hochburg" hierfür ist Neumexiko in den USA.

Wurde der Boden gut mit Kompost vorbereitet, ist ein Düngen während der Wachstumsphase eher schädlich als nützlich. Steht der Sämling noch im Topf, ist es problemlos möglich, die Pflanze mit Dünger zu versorgen, weil sie an Masse zu legen soll. Wird sie dann aber in den Garten oder in einen Kübel gepflanzt, sollte sie nicht mehr gedüngt werden, weil die Pflanzen Stickstoff, der meist Hauptbestandteil der Düngermischungen ist, nicht vertragen. Phosphor ist für die Pflanzen völlig uninteressant.

Chili-Pflanzen reagieren auf Stickstoff mit vegetativem Wachstum, d.h., sie bilden mehr Blätter aus, neigen aber dazu, weniger Blüten und somit auch weniger Früchte zu produzieren.

Sollte jedoch ein Stickstoff-Mangel festgestellt werden (die Blätter färbens sich gelblich, oder das Wachstum wird völlig eingestellt), ist eine leichte Düngergabe notwendig - aber auch nur dann.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Chili-Pflanzen ihre Büten abwerfen. Ein Grund dafür ist ein zu hoher Stickstoff-Gehalt.

 

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