Das Auge isst mit: Tischdecken-Ideen für jeden Anlass

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Egal, ob man sich an den Frühstückstisch setzt, zu einer Hochzeit eingeladen wird oder auch den Kaffeeklatsch mit Freunden abhalten möchte – eine Tischdecke darf bei keinem dieser Anlässe fehlen. Das Tuch, das über den Tisch kommt, ist immer oder möglichst der Tischform angepasst. So gibt es neben den normalen rechteckigen Tüchern auch runde oder ovale Tischdecken. Im folgenden Ratgeber wird erläutert, welche Tischdecke zu welchem Anlass am besten passt und warum es überhaupt notwendig ist, eine solche auszulegen.

Warum werden Tischdecken verwendet?

  • Tischdecken sind dazu da, um den Tisch zu schützen. Die Oberflächen vieler Abstellflächen sind sehr empfindlich. Kommt zum Beispiel Fett oder Flüssigkeit auf Holz, ist der Fleck manchmal nicht zu entfernen.
  • Andererseits kann ein Tisch, der nicht mehr ansehnlich ist oder bereits starke Verschmutzungen vorweist, verdeckt werden.
  • Eine Tischdecke ist wichtig als Teil der Dekoration. Durch kann Einheitlichkeit erzeugt, aber auch eine schlichte Fläche zum Präsentieren geboten werden.
  • Zudem bieten Tischdecken eine Hygienefunktion. Denn auf vielen Tischen wird nicht nur gegessen, sondern es werden auch Hausaufgaben erledigt oder Spiele gespielt. Umgekehrt kann man sagen, dass auch das Essen, fällt es vom Teller, Bakterien oder Ähnliches erzeugen kann. Eine Tischdecke bietet Schutz, um damit nicht in Kontakt zu kommen.

Die kleine Geschichte rund um die Tischdecken

Als ersten Punkt in der Entwicklung von Tischtüchern kann man die Mundtücher nennen. Diese wurden bereits in der Antike auf kleinen Tischen mit den entsprechenden Speisen dargeboten. Ein kleines Abflauen dieser Entwicklung folgte dann im Mittelalter, während es eine Fortsetzung im Spätmittelalter gab.

In dieser Zeit fing man an, Tücher an den Tischen zu befestigen. Diese Entwicklung kann man bis ins Jahr 1200 verfolgen. Damit putzte man sich nach dem Essen den Mund und auch die Hände ab. Dies erinnert in heutiger Zeit eher an eine Serviette, die an den Tisch geklemmt wird. Dekorative Zwecke sollte die Tischdecke zu dieser Zeit eher noch nicht erfüllen. Da mit der Einführung des Bestecks auch der Wunsch nach Hygiene stieg, leistete die Tischdecke dazu einen wesentlichen Beitrag.

Tischdecken sind heute nicht mehr wegzudenken

Ein Tisch ohne Tischdecke ist nur halb gedeckt. Diese Meinung wird nicht nur in Restaurants und Gaststätten vertreten, sondern auch im privaten Bereich. Die Möglichkeiten der Eindeckungen sind hierbei immens groß. Denn es gibt neben den unterschiedlichen Formen auch ein großes Spektrum an Farben und Mustern. Damit Sie zu jedem Anlass passend eindecken können, folgen nun einige Ausführungen, die Ihnen die Qual der Wahl möglicherweise erleichtert.

Zwei Arten von Tischdecken – klassisch und modern

Es gibt zunächst zwei Kriterien, an denen Sie sich als Einkäufer orientieren können. Je nach dem gegebenen Anlass unterscheidet man klassische und moderne Tischdecken. Haben Sie vor eine Hochzeit zu feiern oder eine andere festliche Aktivität? Dann gilt es, auf die klassische Variante zurückzugreifen. Dies meint, dass Sie Weißwäsche verwenden. Sie besteht aus Baumwolle oder auch aus Leinen. Der Stoff ist demnach schwer und hat den Vorteil, dass er nicht so leicht verrutscht. Ebenso nimmt er Schmutz auf und gibt ihn in der Waschmaschine problemlos auch wieder ab, sodass keine Rückstände entstehen und man die Tischdecke sehr oft verwenden kann. Wem jedoch dabei Weiß zu schlicht erscheint, der greift zu ebenso eleganten Tönen wie Rot oder Bordeaux, Lila und Grün, die mit einem Anteil Seide versetzt sind. Dies stellt die modernere Variante dar.

Jahreszeitentaugliche Tischdecken – auf was ist dabei zu achten?

Wer die entsprechende Jahreszeit miteinplanen möchte, kann im Frühling zu frischen Nuancen greifen. Beliebt sind dabei zum Beispiel Hellgrün, wie die austreibenden Blätter an Bäumen und Pflanzen, aber auch Orange, Violett, Rosa und Türkis bilden einen schönen und stimmungsaufhellenden Blickfang.

Für den Sommer bieten sich dann neben unifarbenen Tischdecken auch Blumenmuster an. Karos sind ebenso beliebt. Diese kann man je nach Geschmack entweder in Rot-Weiß oder Blau-Weiß halten. Jedoch sind auch alle anderen Kombinationen mit der weißen Farbe möglich.

 

Im Herbst sollte man dann von zu knalligen Farben Abstand nehmen. Angepasst an bunte Blätter sind dabei Erdtöne eine gute Wahl. So bieten Ocker, Beige, Sand oder auch ein sanftes Orange eine angenehme Atmosphäre. Das lehnt sich auch an die zu der Jahreszeit wachsenden Kürbisse und Kastanien an. Diese können auch, als kleine Applikationen, auf den Tischdecken zu finden sein. Aufgedruckt oder auch eingestickt bilden sie bereits die Dekoration oder machen zumindest einen Teil davon aus.

Der Winter sollte dabei wieder schlichter einhergehen. Zum Adventskranz und fallendem Schnee (dieser kann auch auf der Tischdecke erscheinen, besonders ansprechend wirken gestickte Flocken) sind vor allem Creme oder Marineblau angesagt. Wer sich traut, greift zu Gold. Dies kann auch in einer Kombination, so zum Beispiel mit Schwarz, elegant und edel wirken. Sterne aus Filz, die mithilfe eines Bügeleisens auf die Tischdecke gebracht werden können, bilden ebenso ein Highlight und machen die Decke damit zu einem Unikat.

Es müssen jedoch nicht nur aufgedruckte Muster auf den Tischdecken sein. Auch eingestanzte Elemente, die zu der jeweiligen Zeit passen, sind möglich.

Kindergeburtstage kommen auch nicht ohne eine Tischdecke aus

Während man bei Tischen, die nur von Erwachsenen benutzt werden, gerne zu Stofftischdecken greifen kann, sollte man bei einem Kindertisch lieber Materialien verwenden, die man gut abwischen kann. Denn oft geht etwas daneben oder das Glas wird umgekippt. Ein empfehlenswertes Material ist Wachs. Zum einen weist es Wasser gut ab, schützt zum anderen das darunterliegende Material des Tisches und man kann Krümel und Flecken rückstandslos entfernen. Übrigens sind Tischdecken aus Wachs auch perfekt dazu geeignet, sie auf dem Gartentisch zu nutzen. Denn selbst ungünstige Witterungsbedingungen machen dem Stoff nichts aus.

Wer sich nun aber denkt, dass Wachstischtücher altmodisch sind und dabei einen rein praktischen Zweck erfüllen, der irrt. Lange waren sie zwar als so etwas verschrien, es gibt jedoch zahlreiche Verschönerungen wie zum Beispiel den beliebte Hahnentritt oder auch das Check-Karomuster. Für Kinder bieten sich bedruckte Tischdecken mit Comic-Helden oder auch knallbunte Unifarben an.

Festliche Anlässe dekorativ mit Tischdecken schmücken

Hier kommt es vor allem auf die Größe und das Material an.

  • Leinen muss unbedingt gebügelt werden, damit es auch seine Festigkeit und damit seine Eleganz behält. Optimal ist es, wenn der Stoff noch feucht ist. Zudem ist er sehr unelastisch und knittert daher leicht. Für einen strahlenden Auftritt braucht dieser Stoff deshalb etwas Pflege.
  • Kunstfaser, hierbei Polyester vornehmlich zu nennen, ist sehr viel leichter in der Pflege. Der große Vorteil an diesem Stoff ist, dass er sehr schnell trocknet, da er weniger Wasser in der Waschmaschine aufnimmt. Wem diese Variante dabei aber zu wenig edel erscheint, der kann einen Mix aus Baumwolle und Polyester wählen.

Es gibt in Sachen Größen bestimmte Standardmaße. Wollen Sie aber ganz sicher gehen, dass Ihre Tischdecke perfekt passt, addieren Sie den gewünschten Überhang zweimal zur Länge und zur Breite des Tisches. 

Bei einer Feierlichkeit ist es normal, dass es sehr viel Überhang, oft bis Knielänge gibt. Wer dies jedoch als störend oder optisch nicht ansprechend empfindet, der kann auch auf Tischläufer zurückgreifen. Dies sind schmal geschnittene Tischdecken, die meist längs und mittig auf dem Tisch liegen. So ist nicht der ganz Tisch bedeckt. Kerzen, Kerzenständer, Dekoartikel und Blumen kommen gut zur Geltung.

Andere Anlässe, die unbedingt eine Tischdecke benötigen

Zu einer Taufe oder auch einer Beerdigung kann Spitze an den Tischdecken dem Anlass entsprechend sein. Achten Sie darauf, dass diese gut verarbeitet ist und den Gästen nicht störend auf den Beinen liegt. Arbeiten Sie daher entweder mit Spitzen-Einsätzen oder Spitzen-Bordüren.

Das Auge isst mit: Tischdecken-Ideen für jeden Anlass

Zu Weihnachten sollte es in jedem Fall eine besondere Tischdecke geben. Hierzu kann man die klassischen Weihnachtsfarben Rot und Grün verwenden, diese sind dabei in Muster gelegt oder glänzen als einfarbiges Tuch. Wer es verspielt mag, kann Elemente entsprechend der Jahreszeit auf das Tuch bringen: Schneemänner, Weihnachtsmänner, Schnee, Sterne, gänzlich verschneite Landschaften, Schlitten oder auch stilisierte Skifahrer. Hier sollte jedoch darauf geachtet darauf werden, dass es nicht zuviel der Deko wird, sonst wirkt ein eigentlich festlich-eleganter Tisch schnell überladen. Eine schöne und nicht zu aufdringliche Alternative könnte wie folgt aussehen: Man verzichtet auf zusätzliche Elemente zur Gestaltung und nimmt stattdessen Servietten, die in einer oder mehreren Farben gut zur Decke passen. So hat man eine schöne Kombination.

Dasselbe gilt auch für das Osterfest. Hier werden Osterhasen und Ostereier als Motive verwendet und die Farben sind nicht klassisch-edel, sondern eher bunt und verspielt.

Die Grillparty im Garten – eine Tischdecke muss nicht, kann aber

Auch Open-Air-Anlässe werden oft mit Tischen oder Stehtischen gefeiert. Vor allem Stehtische müssen dann meistens mit einer Decke verhüllt werden, da sie sonst sehr plump aussehen und oft schäbig wirken. Stoff oder Kunstfaser – hier kann man zu beiden Varianten greifen. Stehtischhussen sind neben einer klassischen Tischdecke eine attraktive und genau passende Alternative. Gartentische können mit robusten Wachstüchern abgedeckt und verschönert werden.

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