Darauf sollten Sie beim Kauf von Landschaftsbildern achten

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   Darauf sollten Sie beim Kauf von Landschaftsbildern achten

Durch ein Landschaftsbild fühlen Sie sich mittendrin in der zauberhaften Welt der Natur. Damit Sie jeden Tag etwas Neues im Bild entdecken, gilt es einige Regeln beim Kauf zu beachten.


Einfach nur Landschaften zu malen, ist erst seit dem späten Mittelalter modern

Bereits die Römer und Griechen malten das, was sie umgab. Sie taten es den Urvölkern gleich, die Tiere und Jagdszenen auf den Höhlenwänden verewigten. Erst im frühen 15. Jahrhundert stellten Flamen und Holländer die Landschaft in den Mittelpunkt künstlerischen Schaffens. Peter Paul Rubens war einer von ihnen. Er malte neben Porträts Landschaften in Öl, die real existierten. Viele Künstler beschäftigten sich danach mit der Landschaft als Kunstgegenstand. Anfang des 20. Jahrhunderts waren es Künstler wie Nolte und Macke, die Landschaften in Aquarellen festhielten.

 

Egal welche Maltechnik: Das Bild muss Ihre Emotionen und Gefühle ansprechen

Ein gutes Landschaftsbild passt in jedes Domizil. Dabei ist die Maltechnik sekundär. Ob Öl, Bleistift oder Aquarellfarben: Jedes Bild lebt durch die richtige Proportion und Anlage. Formen und Konturen bilden wichtige Elemente für den Betrachter. Sich hineingezogen fühlen, die Schönheit der Landschaft im Gemälde jederzeit neu entdecken: Das weckt in das Gefühl, mittendrin zu sein. Bevor Sie sich für den Kauf eines Landschaftsbildes entscheiden, sollten Ihnen Motiv und verwendetes Medium zusagen. Berge, Meer oder Gebäude: Jede Ansicht versetzt Sie in eine andere Stimmung. Jahreszeiten verbinden mit einem bestimmten Ort. Eine Winterlandschaft in Öl wirkt anders als ein luftiger Sommertag in sanften Pastelltönen eines Aquarells.


Die Perspektive macht für das Auge den kleinen feinen Unterschied

Als Nächstes gilt es, auf die Bildperspektive zu achten. Die Landschaften müssen in die Tiefe gehen und das Auge in sie hineinführen. Deshalb sind weit entfernt liegende Objekte kleiner als die im Vordergrund. Im Hintergrund stehende Bäume entschwinden dem Blick. Das wirkt sich auf die Detailgenauigkeit im Bild aus. Einzelheiten fehlen, sie entgleiten dem Auge und die Objekte wirken dunkler. Im direkten Blickfeld des Betrachters liegende Gegenstände sollten hingegen detailgetreu wiedergegeben sein. Achten Sie bei einem Landschaftsgemälde auf die Bildeinteilung. Bilder, die dem Goldenen Schnitt genügen, führen das Auge automatisch zum Bildhöhepunkt. Sie wirken harmonisch und dennoch spannend.

 

Die Farbenlehre der Bauhauskünstler rundet die bildliche Darstellung ab

Farben machen eine Landschaft lebendig. Die Weimarer Bauhauskünstler hielten sich in ihren Arbeiten an die klaren Regeln des Farbkreises. Dadurch wirken Bilder ausgewogen, die Farben leuchten mehr und geben dem Bild Ruhe oder Unruhe. Pop-Art-Künstler nutzen Farbeffekte bewusst für ihre Bilder. Die Technik spiegelt sich in modernen Landschaftskunstdrucken wider. Komplementärfarben wie Rot und Grün oder Blau und Gelb steigern und fordern sich gegenseitig. Sie vernichten sich in ihrer Mischung. Achten Sie beim Erwerb von Landschaftsbildern darauf, ob die Farben leuchten und ob das Bild die Stimmung vermittelt, die Sie erwarten. Tiefe, Kontrast, Bildaufteilung, Ausarbeitung der Details und farbliche Gestaltung sind die entscheidenden Qualitätsfaktoren eines Bildes. Und natürlich muss es Ihnen ganz einfach gefallen.

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