Darauf sollten Sie beim Kauf von Akku-Batterien achten

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Darauf sollten Sie beim Kauf von Akku-Batterien achten

Mit Akkus können Sie viel Geld sparen. Gute Modelle lassen sich bis zu 1000 mal wieder aufladen und kosten nur wenige Euros mehr als gute Einwegbatterien. Doch der Akkukauf kann verwirrend sein: Hersteller bieten Ihnen eine große und vielfältige Auswahl unterschiedlicher Akku-Batterien, die sich in mehreren Aspekten voneinander unterscheiden. Welche Akkutypen es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

                                         

Verschiedene Akkuarten und ihre Eigenschaften: NiMh-, NiCd- und LiIon-Akkus

Akkus funktionieren alle nach demselben Prinzip: Sie verwandeln elektrische Energie in chemische Energie und machen sie so speicherbar. Wird ein Verbraucher an einen Akku angeschlossen, so entsteht ein Stromfluss, der die chemische Energie wieder in elektrische Energie umwandelt. Um die Energie chemisch zu speichern, befinden sich in Akkus verschiedene chemische Elemente, die sich je nach Akkuart unterscheiden. So gibt es Akkus auf Basis von Nickel wie NiMh- und NiCd-Akkus sowie Batterien auf Basis von Lithium wie LiIon-Akkus. Der Vorteil der Lithium-Akkus ist ihre höhere Energiedichte. Das heißt, dass Sie in einem LiIon-Akku gleicher Baugröße mehr Energie speichern können. Trotzdem kommen bei Akku-Batterien der Bauform AA und AAA hauptsächlich NiMh-Akkus zum Einsatz. Sie sind deutlich günstiger und lassen sich mit intelligenten Ladegeräten gut laden und pflegen.

 

Akku-Batterien auswählen: Kapazität und Anzahl der Ladezyklen

Die meisten AA- und AAA-Akkus sind NiMh-Zellen. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich ihrer Kapazität und der Anzahl an Ladezyklen. Angegeben ist die Kapazität eines Akkus in Milliamperestunden (mAh). Je höher die Zahl, desto mehr Energie kann eine Akku-Batterie speichern. Modelle von Eneloop und Varta erreichen hierbei Spitzenwerte. Doch ist auch die maximale Anzahl der Ladezyklen entscheidend. Ein guter Wert sind 1.000 Ladezyklen. Das Problem: Mit jedem Ladezyklus nimmt die Kapazität der Akkus ab. So entladen sich Akkus selbst dann, wenn sie nicht genutzt werden. Man spricht hierbei von der Selbstentladung. Bei guten Batterien ist diese sehr niedrig. Was fehlt, ist eine Angabe auf der Verpackung. In Tests haben sich hierbei ebenfalls Akkus von Eneloop bewährt.

  

Akku-Batterien richtig lagern und laden

Sie können die Lebensdauer von NiMh-Akkus verlängern, indem Sie sie richtig laden und nutzen. Wichtig ist insbesondere, dass Sie die Batterien vor dem Aufladen gänzlich entladen. Am besten gelingt dies mit einem intelligenten Ladegerät wie dem BC 700. Es entlädt die Akkus zunächst vollständig und lädt sie erst dann wieder auf. Auf diese Weise wird die Kapazität möglichst lange erhalten. Möchten Sie die Akkus lagern, dann sollten Sie darauf achten, dass ausreichend Restspannung enthalten ist: Lagern Sie Akkus daher nur bei einem Ladestand von rund 60 %. Nach einigen Wochen sollten Sie die Batterien wieder benutzen, um eine Tiefenentladung zu vermeiden.

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