Darauf sollten Sie beim Fotografieren mit einer Mamiya achten

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Darauf sollten Sie beim Fotografieren mit einer Mamiya achten

Bei Kameras der Marke Mamiya handelt es sich um Mittelformatkameras, die für den professionellen Einsatz konzipiert sind. Das japanische Unternehmen Mamiya Digital Imaging produziert in erster Linie analoge Mittelformatkameras, wie die Mamiya 645 AFD III, die Mamiya 645 AFD II und die Mamiya 7 II, hat jedoch seit dem Jahr 2006 auch das digitale Mittelformatmodell Mamiya ZD im Programm. Die analogen Kameras können durch ein digitales Kamerarückteil aufgerüstet werden, zum Beispiel mit dem Mamiya ZD Back oder mit Digitalrückteilen von Phase One, Leaf, Sinar oder Jenoptik. So verbinden Sie die hervorragende Bildqualität der analogen Technik mit dem Bedienkomfort von digitalen Kameras.

 

Die analogen Mittelformatmodelle von Mamiya ermöglichen die Aufnahme auf Rollfilm

In der Profifotografie und auch bei künstlerischen Fotografen wird der Aufnahme auf Rollfilm aufgrund der guten Bildqualität und der Weiterverarbeitungsmöglichkeiten häufig noch der Vorzug gegeben. Mit der Mamiya 645 AFD III wurde die neue Rollfilmkassette HM402 vorgestellt, die eine Aufnahmefrequenz von 2 Bildern in der Sekunde hat. Die vorherigen Modelle erreichen immerhin auch bereits 1,2 Bilder pro Sekunde.

 

Mittelformatkameras sind größer und schwerer als Kleinbild-Spiegelreflexkameras

Infolge ihrer Bauweise haben Mittelformatkameras größere Maße und ein größeres Gewicht als die üblichen digitalen Spiegelreflexkameras. Aus diesem Grund wird ein Stativ benötigt, um die Kamera ruhig zu halten. Für die spontane Fotografie ist diese Art von Kameras daher eher nicht geeignet. Die Einsatzgebiete liegen vielmehr in der Porträt-, Studio-, Makro- und Produktfotografie.

 

Die Brennweiten von Normalobjektiven sind an Mittelformatkameras größer als an Kleinbildkameras

Das klassische Mittelformat beträgt 6 x 6 Zentimeter und nimmt damit Bilder mit einer Größe von 56 x 56 Millimetern auf. Digitale Spiegelreflexkameras arbeiten mit Sensoren, die in der Regel eine Größe von 24 x 36 Millimetern entsprechend dem Kleinbildformat haben. Das kleinere Bildformat der digitalen Spiegelreflexkameras bringt einen sogenannten Crop-Faktor mit sich, das heißt, die lichtempfindliche Fläche ist kleiner und das Bildfeld wird beschnitten. Wenn Sie noch nicht mit einer Mittelformatkamera gearbeitet haben, sollten Sie daher beachten, dass die Brennweite von Normalobjektiven an dieser etwa das Doppelte beträgt.

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