DHL und Post

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Betrüger bei DHL und Post

Meine Überschrift trifft die Gefühlswelt und nicht den tatsächlichen juristischen Begriff.
1. Fall
Ich habe bei DHL ein Paket mit hochwertigem Sammlerporzelan versandt. Leider kam es beschädigt an. Daraufhin hat der Empfänger das Paket reklamiert und die heilen Teile entnommen. Bei der Entgegennahme wurde die ordnungsgemäße Verpackung mündlich bestätigt. Das Paket wurde mit dem beschädigten Porzelan innerbetrieblich bei der Post versandt. Auf einem Irrweg landete es schließlich bei mir als Versender. Da der Leerraum nicht aufgefüllt worden war durch die entgegennehmenden Angestellten der Post, war das Porzelan inzwischen nur Staub und konnte nicht mehr Instand gesetzt werden.
Trotz bestehenden Versicherungsschutzes wurde vom DHL-Zentrum (nur anonyme Sachbearbeiter ohne Namen) die Regresszahlung abgelehnt. Man bezog sich auf angeblich ausliegende Verpackungsbedingungen bei den Postfilialen. Obwohl bei der Entgegennahme der Reklamation keine Beanstandungen waren, lehnte DHL die Zahlung ab.  Angeblich sei nur das Frachtzentrum Essen für die Beurteilung zuständig. Da ich kein Geld für einen Klageweg hatte, musste ich dem  Käufer Geld  zurückzahlen.

2. Fall
Beim Versandt von Konzertkarten nach Spanien wurde mir eine Lieferzeit genannt. Auf Nachfrage wurde ein Wertbrief empfohlen.
Leider wurde die Versandtzeit nicht eingehalten. Ende vom Lied: Der Käufer erhielt seine Karten zwei Tage nach dem Konzert und  stornierte Flüge und Hotels.
Trotz dieser Falschberatung wurde kein  Schadensersatz geleistet.  Es wurde auf den Klageweg verwiesen. Leider hatte ich kein Geld für eine Klage.
Der Käufer hatte gegen einen Privatverkäufer keinen Regressanspruch.
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