Coole Lauscher - die angesagtesten Piercings für das Ohr

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Coole Lauscher - die angesagtesten Piercings für das Ohr

Piercings haben sich in den letzten Jahren zu angesagten und trendigen Schmuckstücken entwickelt, sowohl beim männlichen als auch beim weiblichen Geschlecht. Piercing bezeichnet eine Form der Körpermodifikation, bei der Schmuck wie Ringe oder Stäbe an verschiedensten Stellen des Körpers durch die Haut gestochen wird. Über zwei Millionen Deutsche tragen mindestens ein Piercing, wobei das Ohrpiercing zum beliebtesten Körpertrend zählt.

 

Geschichte und Kultur des Piercings

Seit Jahrtausenden wird der traditionelle Körperschmuck von zahlreichen Kulturen und Ethnien getragen, um sich neben der schmückenden Funktion von anderen Volksstämmen abzugrenzen. Des Weiteren wird der Körperschmuck bei anderen Völkern eingesetzt, um spirituelle Rituale oder einen Veränderungsprozess der Reife oder des Status darzustellen. Der Modetrend rund um das Piercing in unserer Zeit begann in den 90er Jahren, in denen vor allem drei Gruppen, die Punks, die modernen Primitiven und die Fetischisten diesen Körperschmuck zur Schau trugen. Daraus entwickelte sich regelrecht ein Hype um diesen Körperschmuck, der bis heute noch anhält.

 

Beliebteste Arten des Piercings am Ohr

Das Ohrloch, also das Piercing durch das Ohrläppchen, wird schon seit vielen Jahren gestochen und fast jeder Mensch besitzt es. Doch nicht nur das Ohrloch kann geschmückt werden, sondern auch zahlreiche weitere Stellen in der Ohrmuschel. Beliebte Arten des Ohrpiercings sind das Helix, das Industrial, das Anti-Helix, der Daith, das Tragus-Piercing, das Anti-Tragus Piercing, das Snug und der Conch. Das Helix zählt zu den häufigsten Piercings in der Ohrmuschel, wobei meist ein kleiner Ring durch das Knorpelgewebe der Ohrkante gestochen wird. Beim Industrial hingegen werden zwei gegenüberliegende Helix-Piercings mit einem Stäbchen, auch Barbell genannt, verbunden. Beim Anti-Helix wird der innere Knorpel der Ohrmuschel durchstochen.
Ein etwas schwierig zu stechendes Piercing stellt der Daith dar, bei dem durch die kleine waagrechte Auswölbung in der Ohrmuschel gestochen wird.
Das Tragus-Piercing belastet das Knorpelgewebe stärkere als andere Piercings, da dies durch den Knorpelfortsatz am Eingang des Gehörkanals gestochen wird. Das Anti-Tragus Piercing hingegen liegt gegenüber und unterhalb des Knorpelfortsatzes am Gehöreingang.
Das Snug sitzt bei der inneren Knorpelauswölbung parallel zur Ohrkante, wohingegen der Conch direkt in der inneren oder äußeren Ohrmuschel sitzt oder beide umfasst.

 

Schmuckstücke für das Ohr

Um das Ohr auf verschiedene Art und Weise zu schmücken, gibt es heutzutage zahlreiche Schmuckstücke. Man kann sich zum Beispiel verschraubbare Barbells, das heißt Stäbe mit zwei verschraubten Kugeln an den Enden oder Ball Closure Rings mit einer sogenannten Klemmkugel einsetzen lassen.
Besonders beliebt ist vor allem der Flesh Tunnel, bei dem das Ohrloch auf eine nötige Weite gedehnt werden muss. Ähnlich wie der Flesh Tunnel sieht das Plug aus. Dieses ist aber im Gegensatz zum Flesh Tunnel geschlossen und bedeckt somit das ganze Ohrläppchen. Um das Ohrläppchen auf die Dehnung vorzubereiten und immer weiter zu dehnen, bietet sich der sogenannte Dehner an, der in Form von Stäben, Schnecken oder Sicheln eingesetzt wird.
Natürlich sind alle Schmuckstücke in unterschiedlichen Durchmessern, Materialstärken und Beschaffenheiten vorhanden, um sein Piercing individuell zu gestalten. Mögliche Materialien sind Kunststoff, Silikon, Holz, Stahl, Titan, Stein, Glas oder Kristall.

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