Convertibles: Notebook und Tablet in einem Gerät

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Sie sind zwar schon länger auf dem Markt, aber erst seit dem Aufkommen der Tablets erleben auch die Convertibles einen Aufschwung. Sie verbinden zwei Welten: Klappt man den Bildschirm um oder nimmt ihn ab, verwandelt sich das Notebook in ein Tablet.

 

Convertibles: Notebook und Tablet in einem GerätDas ASUS Transformer Book T100 ist gleichzeitig Notebook und 10 Zoll HD-Tablet. (Copyright: ASUS)

 

 

Warum ein Convertible Notebook?

Sowohl Notebooks als auch Tablets haben ihr Vorteile: Das Surfen zum Beispiel geht auf dem Tablet dank Touchscreen flott vonstatten, dafür lässt es sich auf einer Notebook-Tastatur wesentlich besser tippen. Nun ließe sich zwar auch am Tablet eine Bluetooth-Tastatur anschließen, aber beides auf dem Schoß zu balancieren und vernünftig zu hantieren, ist kaum möglich. Zudem sind Notebooks wesentlich anschlussfreudiger und leistungsfähiger als reine Tablets. Wenn Sie die Vorteile beider Welten genießen möchten, ist ein Convertible das richtige Gerät für Sie.

 

 

Was kostet ein Convertible?

Das ASUS Transformer Book ist schon für etwa 350 Euro zu bekommen, das Acer Aspire R7 schlägt mit etwa 800 Euro zu Buche. Der Preis "Ihres" Convertibles hängt letztlich wie bei einem herkömmlichen Notebook vor allem von Ihren Bedürfnissen ab. Displaygröße, Leistung, Grafikfähigkeiten und Akkulaufzeit sind die wesentlichen Faktoren – die Software-Ausstattung mag das i-Tüpfelchen sein. Im Wesentlichen suchen Sie also ein Notebook mit Ihren Wunsch-Eigenschaften plus Convertible-Fähigkeit.

 

Tipp: Nicht alle Hersteller führen Convertibles in einer eigenen Kategorie. Suchen Sie daher auch unter "Notebooks" und "Ultrabooks".

 

 

Umklappen, sliden oder abnehmen?
Das Sony Vario verfügt über eine praktische Slider-Technik. (Copyright: Sony) Welche "Verwandlungstechnik" in den Hybrid-Geräten zum Einsatz kommt, hängt von ihrer Bauart ab: Steckt der Computer komplett im Bildschirm, ist die Tastatur nicht viel mehr als eine Docking-Station zum Schreiben. Hier ist es kein Problem das Display einfach abzunehmen. Handelt es sich aber um ein "klassisches" Notebook mit zusätzlicher Touchscreen-Funktion, wäre das Display ohne Rechenfähigkeiten nutzlos – hier hilft nur umklappen, oder "sliden" wie beim Sony VAIO Duo Slider. Bei einigen Modellen lässt sich der Bildschirm auch an einem Gelenk waagerecht um 180 Grad Drehen und dann auf die Tastatur legen. Diese smarte Ein-Punkt-Verbindung ist allerdings auch gleichzeitig eine bauliche Schwachstelle – Verschleißerscheinungen am Gelenk machen die Convertible-Funktion zunichte.

 

 

Arbeiten wie auf Zeichenpapier

Die Vorteile eines Tablets liegen buchstäblich auf der Hand: Die Geräte sind schlank, leicht zu handhaben und flott per Finger zu bedienen. Zusätzlich lässt sich auf einem Touchscreen auch mit dem Stift arbeiten, wie in einem Notizbuch oder auf einem Zeichenpapier. Auch Fotos oder Präsentationen lassen sich auf einem Tablet leichter zeigen, indem man es einfach flach auf den Tisch legt. Convertibles nutzen all diese Fähigkeiten, sie lassen sich aber jederzeit wieder in ein Notebook mit "ordentlicher" Tastatur umwandeln.

 

 

Tastatur ist für Vielschreiber unverzichtbar

Einfach umklappen - schon wird aus dem Lenovo-Notebook ein Tablet. (Copyright: Lenovo) Vor allem Vielschreiber brauchen eine anständige Tastatur, damit die Arbeit nicht zur Qual wird. Ein Tablet kann das nicht bieten – ein Convertible schon. Achten Sie auf einen deutlich spürbaren Druckpunkt und ein PC-getreues Tastenlayout, damit Sie sich nicht umgewöhnen müssen.

 

 

Anschlüsse sind bei Tablets oft Mangelware

Die Nachteile des Tablets: Die Anschluss-Möglichkeiten sind spärlich, meist fehlt sogar ein USB-Anschluss. Anders bei Notebooks: Hier haben Sie alle Schnittstellen der PC-Welt zur Verfügung – vom externen Speicher und Drucker bis zum Fernseher. Auch hier gewinnen Sie mit einem Convertible das Beste aus zwei Welten.

 

 

Fazit: Robuste Geräte sind praktische Hybride

Wenn Sie sich ohnehin ein neues Notebook zulegen möchten, spricht nichts gegen ein Convertible, solange die Leistung Ihren Ansprüchen entspricht. Die Wandlungsfähigkeit der Hybriden ermöglicht einen Einsatz zu Hause wie auch mobil. Je mehr Sie allerdings mobil mit dem Gerät arbeiten, desto mehr sollten Sie auf eine robuste Bauweise achten: Die Scharniere und alle anderen "Transformer"-Elemente werden naturgemäß oft beansprucht und sind potenzielle Schwachstellen. Alle Verbindungsteile sollten solide verarbeitet sein.

 

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