Computer aufrüsten: Das bedeuten die Angaben auf RAM-DDR-Speicher-Modulen

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                           Computer aufrusten Das bedeuten die Angaben auf RAMDDR Speicher Modulen

Mehr Arbeitsspeicher verspricht einen schnelleren Rechner. Um die lahme Kiste auf Vordermann zu bringen, ist das Aufrüsten mit RAM-Speicher der erste Schritt. Doch was steckt hinter dem Zahlen- und Buchstabenwirrwarr der verschiedenen Modelle?
 

Arbeitsspeicher – die Bedeutung der Abkürzungen und Zahlen

Das DDR-SDRAM-Speichermodul (Double Data Rate) ist eine Art von RAM (Random Access Memory), also Arbeitsspeicher. Von der Festplatte lädt der Prozessor Daten in den Arbeitsspeicher, diese sind dort temporär verfügbar. Der RAM-Speicher ist flüchtig, bei einem Stromausfall sind somit die Daten verloren. Die Geschwindigkeit der Module ist das Besondere. Beispielsweise hat ein SDRAM-Modul mit einer Taktung von 133 Mhz eine Datenübertragungsleistung von 1,06 GB/s, nahezu doppelt so schnell ist das DDR-SDRAM-Modul. Dieses ist vier Varianten erhältlich:

Als DIMM-Module verbauen die Hersteller diese in Computer, als (kleinere) SO-DIMM in Notebooks. DDR2 ist stromsparender als DDR und arbeitet mit einer Spannung von 1,8 Volt anstelle von 2,5 Volt. Aufgrund der höheren Taktung verarbeitet DDR2 pro Sekunde mehr Daten als die Vorgängervariante. Bei der Auswahl des passenden Speichers sind neben den Kontakten weitere Aspekte zu beachten.

 

Beispiel: DDR-RAM PC3200, DDR-RAM PC3200U und Dual Channel

Auf dem Speichermodul DDR-RAM PC3200 sind acht DDR-400-Chips verbaut, woraus sich die Bezeichnung PC3200 ergibt. Damit erreicht das einzelne Modul eine Übertragungsrate von 3,2 GB/s. Im Dual-Channel-Modus sind bis zu 6,4 GB/s möglich. Bei Dual-Channel gelangen die Daten über zwei Wege zum Arbeitsspeicher, was eine Verdoppelung der Geschwindigkeit zur Folge hat. Die Dual-Channel-Technologie ist heute Standard. Entweder sind die zusammengehörigen Steckplätze auf dem Mainboard farblich markiert, oder Sie greifen für den Einbau auf die Informationen aus dem Handbuch zurück. Damit die Technik funktioniert, muss in jedem Kanal ein gleich großes Speichermodul stecken. Damit ist die Kombination von 2 x 2 GB DDR-RAM besser, als einen einzelnen 4 GB RAM -Speicher einzubauen. Zu beachten ist, dass das 32-Bit-Betriebssystem maximal 3 GB nutzen kann; wer 4 GB oder 8 GB RAM nutzen möchte, muss auch die 64-Bit-Version des Betriebssystems installieren.

 

Der Energieverbrauch der DDR-RAM-Module: normal, sparsam, ultra-sparsam

Auf den Arbeitsspeicher-Modulen befinden sich weitere Kennzeichnungen. Ist auf dem RAM-Modul die Bezeichnung PC3L angegeben, handelt es sich um ein Low-Voltage-Modul, also um die energiesparende Variante. Noch sparsamer sind die Ultra-Low-Voltage-Speichermodule, bezeichnet mit PC3U. Das „L“ und „U“ verwenden die Hersteller ebenso bei den Chips, die Bezeichnungen sind dann DDR3L und DDR3U.

 
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