Checkliste für Verkäufer

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Worauf muss ich als Verkäufer achten - hier meine persönliche Liste an Schritten bis zu einem eingestellten Artikel!
  • Zunächst einmal versuche ich mir im Klaren zu sein, was ich selbst von dem Artikel halte. Bei technischen und elektronischen Geräten überzeuge ich mich immer hundertporzentig davon, ob ein Gerät funktioniert. Falls es nicht funktioniert, sollte man es immer unter dem Begriff Bastlerstück einstellen. Werden Defekte falsch beschrieben oder nur verallgemeinert ("Das Gerät funktioniert leider nicht einwandfrei"), haftet nach Deutscher Rechtssprechung der Verkäufer, falls der Kunde sich den Defekt anders vorgestellt hat.  Ob ein Artikel gebraucht oder neuwertig ist, entscheidet sich ganz allein an der Frage, ob der Artikel exakt in dem Zustand ist, wie er ursprünglich verkauft wurde. Dazu gehören vor allem eine ungeöffnete Originalverpackung. Auch Auslaufmodelle dürfen nicht ohne Weiteres als Neuware deklariert werden. Also Vorsicht bei der Verwendung der Option "Sofort & Neu" oder dem Srcollmenü "Gebraucht ; Neu".
  • Wichtig ist auch die Frage nach dem Versand. Ein Klavier mag einen hohen Preis wert sein, aber durch den nahezu unmöglichen Versand, wird sich kaum ein Käufer finden lassen, wenn er nicht in der Lage ist, das Klavier selbst abzuholen. Also versuche ich mich immer vor dem Einstellen über mögliche Versandlösungen informieren. Käufer legen großen Wert darauf genau zu wissen, mit welchen Kosten sie nach Auktionsenende noch zu rechnen haben.
  • Jedes Angebot sollte mit Fotos versehen werden. Das Auge kauft immer mit und deswegen ist für mich der erste Schritt vor dem Einstellen zunächst das Objekt zu fotografieren und wenn möglich natürlich auch ein wenig in Pose zu bringen. Bei hochwertigen Gegenständen schadet es nicht, mehrere Fotos einzustellen, denn schließlich würde ich auch gerne genau sehen können ,wofür ich mein Geld ausgebe.
  • Die Artikelbeschreibung ist ein heikles Thema. Ich verweise hier auch auf meinen Ratgeber für Käufer. Denn der Verkäufer sollte sich an den Interessen der Käufer ausrichten. Wer seriös verkauft sollte sich auf Leistungsmerkmale und tatsächliche Eigenschaften des Artikels beschränken. Sicherlich kann man auch gerne einen Satz schreiben, was man selbst mit dem betreffendem Artikel erlebt hat bzw. woher der Artikel stammt.
  • Bei entsprechenden Sparten, die besonders viele Artikel enthalten, sollte man seinen Artikel durch ein Galeriebild oder ein Highlight abheben, da sonst auch der beste Artikel in der Masse untergeht.
  • Wichtig ist, dass man seine private Haftung und Gewährleistung  wirkungsvoll ausschließt, da auch Privatverkäufer nach neuen Richtlinien, Gewährleistung übernehmen müssen. Dazu gehört mindestens der Passus, dass sich jeder Bieter mit der Abgabe eines Gebotes mit den Regeln der Auktion einverstanden erklärt. Ob der Passus geeignet ist, muss gegebenfalls durche einen Juristen geprüft werden.
  • Bei Artikeln nach denen eine niedrige Nachfrage besteht, sollte man einen vernünftigen Startpreis festlegen. Sonst erhält man auf einen raren Sammlergegenstand auch schon mal keine Gebote und verkauft diesen dann für einen Euro...
  • Rabatte, Bonis etc. sollten wohlüberlegt sein, sind aber wirkungsvolle Werkzeuge, um Käufer von der angebotenen Ware zu überzeugen.
So das war erst mal das Wichtigste zum Thema verkaufen bei Ebay. Wobei ich mich in erster Linie an Privatverkäufer, wie ich es bin, mit diesem Ratgeber wende. Geschäftliche Verkäufer sollten diesen Ratgeber nur als Basis betrachten, denn dann muss man doch erheblich mehr Aufwand einbringen.
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