Charlotte Thomas Die Liebenden von San Marco

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Nachdem ich von Charlotte Thomas bereits "Die Madonna von Murano" begeistert verschlungen hatte, wollte ich weitere Bücher von ihr lesen. Auch mit "Die Liebenden von San Marco" ist ihr wieder ein spannender mittelalterlicher Roman gelungen, der mich in seinen Bann geschlagen hat. Erzählt wird das Schicksal von Cintia, Tochter eines Seidenwebers in Venedig um 1510, die durch abenteuerliche Umstände nicht Frau eines Patriziers wird, wie ursprünglich geplant, sondern Paolo zum Mann bekommt, einen Schiffsbauer. Beide Hauptpersonen sind starke Charaktere, die in ihrer Zeit um das größtmögliche Maß an Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung kämpfen, was besonders für Cintia als Frau nicht leicht ist. Aber auch Paolo muss sich den Gesetzen und Vorschriften des venezianischen Rechts unterwerfen, was oft sehr schwierig für ihn ist, da er z.B. neue Erfindungen macht und umsetzen möchte, was häufig in den Mühlen der Behörden untergeht. Toll an der Geschichte ist auch, dass viele beteiligte Personen nicht nur eindeutig gut oder schlecht sind, sondern dass man nicht weiß, was man von ihnen halten soll und ob man ihnen vertrauen kann. Da geht es uns Lesern nicht anders als den Menschen im Buch, so dass der Fortgang der Geschichte immer spannend bleibt. Die über 900 Seiten habe ich verschlungen. Sehr empfehlenswert!!! Charlotte Thomas ist von der Qualität her ohne Weiteres mit Rebecca Gablé zu vergleichen.
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