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Case, Rack oder Tasche: Wann setze ich welchen Schutz für meine Geräte ein?

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Case, Rack oder Tasche: Wann setze ich welchen Schutz für meine Geräte ein?
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Case, Rack oder Tasche: Wann setze ich welchen Schutz für meine Geräte ein?

Wer häufig empfindliche und hochwertige elektronische Geräte transportiert, muss sich Gedanken über die richtige Verpackung machen. Das gilt sowohl für die professionelle Veranstaltungstechnik als auch für DJs, Fotografen oder Hobbymusiker, die gelegentlich Auftritte absolvieren.

Transport und Aufbewahrung leicht gemacht

Das Angebot an Behältern, Taschen, Racks und vielen anderen Transportmöglichkeiten für Musikinstrumente, Boxen, Verstärker und Ähnliches, ist umfangreich. Die Frage, welcher Schutz für welche Geräte der Beste ist, ist nicht unerheblich, denn schließlich stellen diese Geräte auch einen hohen finanziellen Wert dar und sollten deshalb Transporte aller Art möglichst unbeschadet überstehen.

Aber nicht nur für den Transport sind Racks, Cases oder passende Taschen wichtig. Auch für die richtige Aufbewahrung des technischen Equipments Zuhause oder im Studio bieten sie Schutzfunktionen für die empfindliche Elektronik.

Flightcases - nicht nur bei Flügen der ideale Begleiter

Natürlich bieten Flightcases auch den perfekten Schutz für diverse elektronische Geräte, wenn man eine Flugreise plant. Aber der Begriff hat sich inzwischen besonders bei DJs und in der Veranstaltungstechnik durchgesetzt für Behälter, die als Kisten oder Koffer den sicheren Transport von Ausrüstungsgegenständen, Geräten oder sogar Instrumenten gewährleisten.

Normalerweise besteht ein Flightcase aus beschichtetem Holz, eingefasst in vernietete Aluminiumprofile und mit Kugelecken aus Stahl versehen. Verschlossen werden sie mit Butterfly-Verschlüssen. Das ist ein stabiler Dreh- und Zugmechanismus, der – genau wie die Griffe an den Flightcases – in speziellen Einbauschalen montiert wird, damit keinerlei Teile überstehen können.

Größere Flightcases sind meist mit Rollen ausgestattet, damit sie sich auch bei hohem Gewicht leichter bewegen lassen. Hier unterscheidet man zwei unterschiedliche Versionen, und zwar:

  • Bluewheels und
  • Greenwheels.

Bluewheels

Die sogenannten Bluewheels haben in der Regel eine Größe von 100 mm und sind als Lenkrollen mit weicher Lauffläche konzipiert. Wenn das Flightcase Geräte von höherem Gewicht aufnehmen muss, was besonders in der professionellen Veranstaltungstechnik der Fall ist, kommen häufig Greenwheels zum Einsatz. Diese Schwerlastrollen sind 125 Millimeter groß und bestehen aus einem Aluminiumkörper und Laufflächen aus hartem Kunststoff. Normalerweise sind die Rollen an Flightcases ungebremst. Es gibt allerdings auch Ausführungen, bei denen zwei Rollen über eine Vollabbremsung verfügen.

Greenwheels

In großen Flightcases mit Greenwheels können Gewichte von bis zu drei Tonnen sicher und geschützt transportiert werden. Während viele professionelle Anwender sich passende Flightcases häufig nach Maß anfertigen lassen, gibt es für genormte Geräte auch vorproduzierte Cases.

Kauftipp

Achten Sie darauf, ob das ausgewählte Flightcase die passenden Maße für Ihre Geräte hat. Nur, wenn im Inneren nichts verrutschen kann, ist auch ein gesicherter Transport möglich. Viele Mischpulte, Keyboards, Lautsprecherboxen und anderes Zubehör sind genormt, sodass man Flightcases teilweise recht günstig neu oder auch gebraucht online kaufen kann.

Taschen für den flexiblen Transport

Es gibt sehr viele unterschiedliche Variationen von Transportbehältern. Taschen bestehen meist aus reißfestem und wetterfestem Material. Sie eignen sich als Schutz gegen Staub, Regen und andere Umwelteinflüsse sehr gut. Die Schutzfunktionen vor Transportschäden sind hier allerdings sehr begrenzt, weil es keine stabile Außenfläche gibt, die zum Beispiel Stöße abschirmen könnte.

Trotzdem sind Taschen aus der Bühnen- und Veranstaltungstechnik kaum wegzudenken, weil man sie flexibel auch zum Transport von Zubehör verwenden kann. Auch für die unterschiedlichsten Instrumente wie zum Beispiel

  • Keyboards
  • Gitarren
  • Schlagzeugkomponenten

gibt es Taschen in den unterschiedlichsten Ausführungen und Materialien. Für den Transport kleinerer Gegenstände sind Taschen also durchaus eine Alternative. Grundsätzlich sollte aber gelten: Je hochwertiger der zu transportierende Gegenstand ist, umso komfortabler muss der Transportbehälter ausgestattet sein. Hier ist also die Form von Cases oder Racks, die aus Metall und Multiplexholz oder Hartkunststoff bestehen, immer die bessere Alternative.

Für kurze Transportwege sind Taschen allerdings flexibler einzusetzen und wiegen deutlich weniger als die robusteren Cases und Racks.

Achtung: Spitze und scharfkantige Gegenstände sollten nicht in Taschen befördert werden. Sie können das Material beschädigen und bergen so auch ein Verletzungsrisiko und die Gefahr der Beschädigung von anderen Geräten.

Racks und Cases

Wenn man sich die vielen unterschiedlichen Formen und Bauarten von Racks und Cases anschaut, ist die Entscheidung, welcher Transportbehälter geeignet ist, nicht ganz einfach. Zu den Modellvarianten gehören unter anderem:

Truhencases

Ein Truhencase besteht, wie der Name schon vermuten lässt, aus einem flachen Deckel und einem Behälter mit hohem Boden. Häufig sind hier noch Trennwände vorgesehen, die sich flexibel in verschiedenen Einschüben befestigen lassen. Der Deckel kann entweder komplett abgenommen oder – mit Scharnieren versehen – aufgeklappt werden.

Haubencases

Im Gegensatz dazu zeigt das Haubencase einen flach gestalteten Boden, der mit einem hohen Deckel verschlossen wird. Haubencases eignen sich besonders gut zum Transport von schweren und sperrigen Geräten, die sich aus einer tiefen Truhe schwer herausheben lassen. Außerdem kann man aufgrund der flachen Bodenkonstruktion manche Geräte einfach im Case lassen und nur den Deckel beiseitestellen.

Koffer- oder Kabel-Cases

Manchmal sind es die kleinen Teile, die einen besonderen Schutz bei der Aufbewahrung und beim Transport benötigen. Dazu gehören unter anderem:

  • Mikrofone
  • Musiker-Laptops
  • Spezielle Soundmodule
  • Synthesizer mit Klaviatur

Hier bietet das sogenannte Koffer- oder Kabel-Case die perfekte Aufbewahrungs- und Transportmöglichkeit. Nicht selten sind diese Koffer von innen mit diversen dicken Schaumstoffeinsätzen ausgestattet. Das erhöht den Schutz vor Stößen und Erschütterungen.

Racks - Perfekt für elektronische Geräte

Eigentlich sind es Schränke, aber der Begriff Rack hat sich inzwischen umgangssprachlich durchgesetzt. In der Regel handelt es sich dabei um 19-Zoll-Racks, die ganz unterschiedlich ausgestattet sein können.

Zum Transport von Geräten, die Normmaße haben, werden häufiger Cases als Racks verwendet. Da die Racks aber zum Beispiel auch mit Schubladen oder Regalböden versehen sein können, eignen sie sich perfekt auch für diverse Zubehörteile. Häufig verfügen Racks auch über Kabeldurchführungen, sodass auch hier die Geräte nicht unbedingt komplett ausgepackt werden müssen, wenn sich zum Beispiel vorn und/oder hinten die Deckel abnehmen lassen. Diese Racks werden auch als Single- oder Doubledoor-Racks bezeichnet. Ebenfalls geläufig sind die sogenannten Sideracks. Hier werden bereits vor dem Transport die im Rack befindlichen Effektgeräte miteinander verkabelt. Das Rack ist somit auf der Bühne sofort einsatzbereit und findet seinen Platz meist unmittelbar neben dem Mischpult.

Übrigens: Die Höhe von Racks wird nach sogenannten Höheneinheiten angegeben. Dabei entsprechen 1,75 Zoll, also 4,45 cm einer HE.

Sonderformen bei den Racks

Darüber hinaus gibt es noch spezielle Sonderformen bei den Racks. Eine davon ist das sogenannte Winkelrack, das man häufig auch unter der Bezeichnung L-Rack findet. Im Grunde handelt es sich dabei um ein Flightcase, bei dem man zwei oder drei Seitenteile abnehmen kann. Das erlaubt es, Geräte, die sich im L-Rack befinden, sowohl von oben als auch von der Vorderseite aus zu bedienen.

Größe von Racks

Es ist kein Zufall, dass die äußeren Abmessungen, abgesehen von der Höhe, bei Racks meist identisch sind. Das Außenmaß von 60 Zentimetern ist perfekt für den Transport in einem Lkw. So lassen sich exakt vier Racks oder Cases nebeneinander auf der Ladefläche stapeln. Das erleichtert das Beladen und macht diesen oft lästigen Vorgang auch wesentlich weniger zeitaufwendig.

In der Regel sind darüber hinaus alle 19-Zoll-Racks stapelbar. Sie können für den Transport übereinandergestellt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass sie verrutschen können. Normalerweise verwendet man dann aber zusätzlich sogenannte Außencases, in die die Racks einfach hineingeschoben werden können. Für den Transport auf einem Lkw stehen darüber hinaus noch Packcase-Truhen mit dem passenden Rastermaß zur Verfügung. Sie lassen sich zum Beispiel auf Europaletten stapeln und können beliebig miteinander kombiniert werden.

Die Höhe der Racks und Cases ist allerdings immer individuell und richtet sich nach den Gegenständen, die darin untergebracht werden sollen.

Dass sich schwere Gegenstände besser rollen als tragen lassen, ist klar. Bei normalem Reisegepäck sind deshalb Trolleys eine sehr beliebte Form von Koffern. Auch in der Veranstaltungs- und Bühnentechnik macht man sich diesen Umstand zunutze.

Racks in Trolleyform

Es gibt deshalb Racks in Trolleyform. Sie verfügen über stabile Rollen und einen Teleskopgriff, der sich bequem herausziehen lässt. Häufig bestehen solche Trolley-Racks aus hochwertigem Kunststoff, weil dieser das Eigengewicht im Gegensatz zu Holz-Racks deutlich verringert.

Ein solches Hartschalencase ist stoß- und kratzfest und schirmt die empfindlichen Geräte sicher gegen Stöße und Erschütterungen ab. In der Regel lassen sich eine oder zwei Türen abnehmen, sodass man leicht an die Geräte herankommt.

Auch hier gehören die sogenannten Butterfly-Schlösser zur Standardausrüstung. Neben dem Teleskopgriff verfügen Trolley-Racks noch über einen oder zwei Tragegriffe aus Aluminium, sodass auch Treppen und Bühnenaufgänge leicht zu bewältigen sind. Steuer- und Effektgeräte lassen sich so nicht nur platzsparend transportieren, sondern auch Zuhause sicher aufbewahren.

Racks im Studio

Geschlossene Cases und Racks sind natürlich die idealen Transportbehälter für elektronische Geräte. Aber auch bei der Studioeinrichtung spielen besonders Racks eine wichtige Rolle. Sie sorgen für Ordnung und gestatten es, die Arbeitsumgebung im Studio so zu strukturieren, dass alles zueinanderpasst.

Racks, die überwiegend in Studios zum Einsatz kommen, haben deshalb in der Regel offene Vorder- und Rückseiten. Es gibt auch Racks aus Metall, die rundherum offen sind und nur über passende Einschübe für die einzelnen Module verfügen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass genügend große offene Flächen vorhanden sind, damit die eingebauten Geräte nicht überhitzen können.

Hinweis: Normalerweise sind alle Racks dafür vorgesehen, dass die Module waagerecht in das Rack eingefügt werden. Es gibt aber auch Bauarten, die einen horizontalen oder sogar schrägen Einbau ermöglichen. Da inzwischen viele CD- und auch einige Plattenspieler horizontal eingebaut werden können, erhöht sich so die Flexibilität bei der Studioeinrichtung.

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