Caribbean Red Habanero

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Klein aber … Scharf!

Scharfes Essen wird von vielen Personen nur allzu gerne gegen klassische Hausmannskost à la Königsberger Klopse & Co. ausgetauscht. Doch um Speisen wie Chili con Carne, Szechuan Curry und anderen Köstlichkeiten die nötige Würze zu verpassen, gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Methoden und Möglichkeiten. Ganz natürlich gelingt dies mit einer Chili-Schote, etwa mit der kleinen, unscheinbaren Habanero …
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Caribbean Red Habanero

Ursprung, Verbreitung und Geschmack

Rein optisch gesehen gleicht die Habanero einer Paprika, fällt jedoch mit einem Durchmesser von gut drei bis vier Zentimetern deutlich kleiner aus. Betrachtet man die Taxonomie der hiesigen Pflanzenwelt, so fällt sogar auf, dass die Gattung der Habaneros, die sogenannte Capscium Chinense, eng verwandt mit der geläufigen Paprika ist. So ist es auch für die Habanero typisch dass die einzelnen Untergattungen sowohl im grünen, orangen oder roten Zustand geerntet beziehungsweise zubereitet werden können.

Über den eigentlichen Ursprung ist man sich bis heute allerdings noch nicht absolut sicher. So verorten viele Forscher den natürlichen Erstwuchs auf Kuba, etliche Historiker gehen aufgrund der Erwähnung dieser Pflanze in frühen Schriftwerken wiederum von der Stadt Yucatan in Mexiko in dieser Beziehung aus. Doch wie dem auch sei: Angebaut wird die Pflanze mittlerweile in der ganzen Karibik, kann aber auch im Eigenheim gezüchtet werden!

Das Besondere der Habanero ist und bleibt deren unglaublich hoher Schärfegrad, welcher auch in Scoville angegeben wird. Mit einem Wert von 250.000 bis 300.000 übertrifft diese Chilisorte nämlich die allseits bekannte Jalapeno sogar um das Fünfzigfache! Grund dafür ist der sehr hohe Anteil an Capsacin. Geschmacklich wirkt sich dieser im Grunde genommen „nur“ in dem unglaublich hohen Schärfegrad aus. Profis der Chili-Züchtung schreiben der Habanero, insbesondere der Untergattung der sogenannten Caribbean Red Habanero, jedoch auch einen etwas fruchtigen Nachgeschmack zu.

Zubereitung und Züchtung

Ganz gleich, ob die besonders rote Caribbean Red Habanero oder aber die leicht bräunliche Brown Habanero gezüchtet wird: Die karibische Pflanze – welche gut einen Meter groß wird – bedarf vor allem viel Sonnenlicht. Wer seine eigene Habaneros anpflanzen will, kommt um den Einsatz eines Wärmestrahlers und einer Rotlichtleuchte somit kaum herum. Von dem Zeitpunkt des Einpflanzens bis zum Ernten können übrigens je nach Sorte bis zu sechs Monate vergehen – wichtig ist auf jeden Fall, die Pflanze „richtig“ zu wässern. Das genaue Vorgehen entnimmt man am besten den jeweiligen Züchtungsanweisungen, die sich auf den Samenpackungen befinden.

Ist die Habanero erst einmal geerntet (hierbei unbedingt Handschuhe tragen und auf keinen Fall in die Augen fassen!) kann diese entweder frisch in Speisen verwendet, als Soße mit Tomatenpüree gekocht oder aber getrocknet werden. So kann ein extrem scharfer Karibikgenuss auch in der deutschen Küche recht schnell und unproblematisch Einzug halten.
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