Canon D60 alt gleich schlecht????

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Alt gleich schlecht ??? bestimmt nicht!!!

Ich habe mir gerade mal eine Canon D60 semiprofessionelle Digitalkamera für alle Fälle gekauft und muss sagen das sie mal (im Jahr 2003) 3300.- Euro gekostet hat sieht man nicht ;-) Was man aber sieht ist das sie mit ihren 6,3 Megapixeln (MP) sehr schöne Aufnahmen macht die auch bis zu 40x60cm ohne ersichtliche Schwächen vergrößerbar sind.

Und das ist schon mal ein dicker Pluspunkt, seien wir doch mal ehrlich wer hängt sich schon Bilder über 30x40 an die Wand das sind ja wohl die wenigsten.

Schnelligkeit ist auch gut mit 3 Bildern in der Sekunde und 8 in Reihe braucht sich diese Kamera auch nicht hinter neuen Kameras wie die Sony 200, 300, 100, Canon 350, 400, Nikon D40 usw. verstecken im Gegenteil sie ist sogar schneller als die Sony Kameras.
Autofokus

Am häufigsten wird der Autofokus kritisiert. Was wie ich finde aber zu unrecht geschieht. Wer mit einigermaßen statischen Motiven und lichtstarken Objektiven (möglichst noch mit USM) arbeitet, für den ist das ganze kein riesiges Problem. Aber auch mit anderen Objektiven ist der unterschied höchsten bei schlechtem Licht oder in der Sportfotografie zu bemerken.

Belichtungsmessung
Die Belichtungsmessung arbeitet sehr konservativ, d.h. es wird eher knapp belichtet, als das die hellen Teile überbelichtet werden. Da überbelichtete Bilder im Digitalbereich nicht mehr zu retten sind, ist dies eigentlich richtig. Dennoch ist bei vielen Motiven eine Belichtungskorrektur +0.5 problemlos möglich.

Anschluss am Computer
Im Gegensatz zu anderen Digitalkameras arbeitet die D60 am USB-Port nicht als "Mass Storage Device", welches von allen modernen Betriebssystemen direkt unterstützt wird, sondern benötigt Canon-spezifische Treiber. Dafür kann man hiermit die Kamera auch vom Computer aus Fernsteuern. Besonders nützlich bei Produktfotografie.

Rauschen.
Das ist bei der Canon so wie auch anderen Kameras diesen alters  ab 400 ISO sehr bescheiden. Aber bei ISO 100, 200 sehr gut.

Sensor:
Der Canon-CMOS-Sensor der zweiten Generation verfügt über insgesamt 6,52 Millionen Bildpunkte (3.152 x 2.068), von denen in höchster Auflösung effektiv 6,3 Millionen für das Bild genutzt werden. Die Fläche des Sensors beträgt 15,1 mm x 22,7 mm. Daraus ergibt sich eine Vergrößerung des Bildwinkels im Vergleich zum Kleinbildformat um den Faktor 1,6.
Der Sensor liefert im entpackten 24-Bit-RGB-Modus rund 18 Megabyte große Dateien. Damit sind Prints im Format DIN A3 in Fotoqualität möglich. Im RAW-Modus wird innerhalb der CRW-Datei ein JPEG (mittel/fein) hinterlegt, das mit Hilfe des mitgelieferten Treibers extrahiert werden kann. So stehen bei Bedarf ein unveränderbares Original im RAW-Modus zur Verfügung und gleichzeitig eine komprimierte JPEG-Datei.

Die EOS D60 ist ein zuverlässiges Werkzeug für die kommerzielle Fotografen wie beispielsweise Portrait- und Reportagefotografen, Gutachter, Architekten usw.

Fazit: ich hatte die Sony Alpha 300, Nikon D70, Canon 350D, 400D, Agfa, Fuji usw. aber ich kann sagen das alle Kameras neuer sind und eine ganze Menge mehr Hightech haben aber wirklich soviel besser sind sie nicht. Ok. Alle schreien nach Megapixel aber warum wenn man Fotos machen will die super in 30x40 sind genügen 6,3 Megapixel vollkommen, wenn man aber nicht kein Macrobjektiv hat und eine Biene auf 30x40 Mpix. vergrößern will sprich einen kleinen Ausschnitt vergrößern will, dann braucht man natürlich 10 oder besser 20 Megapixel.

Also wie ihr seht mit dem richtigen Objektiv ist die Canon D60 auch heute noch eine klasse Kamera. Allerdings ist die Kamera nicht für Neueinsteiger geeignet sondern nur für Leute die schon länger mit einer Spiegelreflex fotografieren und nicht nur die Automatik an Ihrer Kamera nutzen. Außerdem sollte man schon etwas Ahnung von digitaler Bildbearbeitung haben (zumindest soviel um ab und an Farbkorekturen zu machen)

Schon alleine aus dem Grund da die Canon D60 nur über 3 AF Felder in Reihe verfügt und nicht über 7 oder 9 wie es heute der Fall ist. Aber wie schon erwähnt für Fotografen kein Problem damit umzugehen. Was auch eine schöne Sache ist, wenn man die Kamera in der Hand hält dann hat man auch eine Kamera in der Hand und sie ist von ihren Abmessungen so groß wie eine Nikon D300 oder andere Profikameras, also kein Spielzeug und wird auch sofort von andren als Profikamera eingeschätzt. Anderer Nachteil ist für viele das kleine Display für mich nicht, da ich festgestellt habe wie groß das Display auch ist man letztendlich doch erst am Computer sieht was man wieder für Mist gebaut hat ;-)

Also für all diejenigen die von Canon Analog auf digital umsteigen wollen bekommen mit dieser Kamera für wenig Geld (ca.230€) eine sehr gute digitale Kamera.

Die Kamera verfügt auch über einen Anschluss für
Syncrokabel (Studioblitz) .

Aber immer vorher fragen wie viele Auslösungen die Kamera hat. Angeblich haben manche Canon D60 100.000 Bilder und mehr gut überstanden, ich selbst würde aber keine Kamera mit mehr als 40.000 gemachten Auslösungen kaufen. Sollte der Verkäufer nicht wissen wie viel Auslösungen die Kamera hat lasst die Finger davon. Im Normalfall kann man es anhand der Bildernummer auf der Speicherkarte sehen also lasst Euch ein zuletzt gemachtes Bild schicken besorgt euch im Netz Exif-Viewer (Freeware) und lasst das Bild damit auslesen. Bei Bildnummer steht dann zb. 204-0479

Canon fängt  mit 100-0000 an

Das bedeutet bei 204 = 10400 Bilder

                      0479 = 479 also insgesamt 10479 Bilder

Gruß

100vx

Nachtrag: Die neuen EF-S Objektive (für APS-C Format) passen nicht an die D60 alle anderen Canon EF (AF) Objektive passen auch die der älteren Generation.
Das gleiche gilt auch an der D30, 10D, D5 und die Profikameras wie D1, D1 Mark II, D1 Mark III,
Da es in naher Zukunft nur noch Vollformat Kameras ( entspricht den Chip in größe eines  Kleinbildfilms) gibt  ist das  aber auch egal ;-) EF-S Objektive passen auch nicht an analogen Spiegelreflex Kameras und sind in absehbarer Zeit genauso unsinnig wie damals die APS Kameras ;-)

Nachtrag 2

Es ist schon Wahnsinn je länger ich die Kamera habe desto mehr frage ich mich warum braucht man eigentlich ein neueres teures Model. Ich habe ja schon einige Kameras gehabt und ich komme mit dieser genausogut klar wie mit neueren Modellen und die Bildqualität ist wirklich super. Einziges Manko sind ab und an die hellen Bereiche aber nur bei starker Sonne.
Aber irgendwann werde ich auch diese wieder verkaufen, nicht weil sie schlecht ist sondern weil ich auf diese weise immer wieder andere Kameras ausprobieren und testen kann ,-)
Aber eines kann ich jetzt schon sagen es wird eine meiner lieblingskameras bleiben ich persönlich ziehe diese Kamera der Eos 300D, 350D, 400D vor.
gruß
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