Camping-Küchenbedarf: Mit diesen Kochern und Geschirr gelingt das Menü auch auf dem Campingplatz

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Camping-Küchenbedarf: Mit diesen Kochern und Geschirr gelingt das Menü auch auf dem Campingplatz

Back to the roots – für viele Urlauber das ultimative Erlebnis. Am Besten kann man dieses Gefühl mit einem Campingaufenthalt erleben. Jedoch hat sich dabei viel gewandelt: Die einfachen Zelte und schlichten Wohnanhänger sind sehr viel seltener geworden. An deren Stelle reihen sich nun gewaltige Wohnmobile und –wagen, die ein eigenes Haus oder eine Wohnung ersetzen. Es gibt häufig zwei Bäder und mehrere Schlafzimmer, dazu ein komplett funktionstüchtiges Bad und eine ebenso vollwertige Küche mit allem Zubehör. Bei dem letztgenannten Punkt wollen wir innehalten und uns die Kocher, aber auch das Geschirr für den perfekten Ausflug auf den Campingplatz näher ansehen. Egal, ob es sich hierbei um die Highclass-Einrichtung handelt oder um die einfachen Accessoires. Wählen Sie, welche Varianten für Ihre Bedürfnisse die Effektivsten sind.

Campen mit einfachsten Mitteln ist und bleibt beliebt

In Zeiten, in denen es vor großen Ferienhotels und luxuriösen Poolanlagen nur so wimmelt, entscheiden sich viele Personen bewusst für das Campen. War es bis vor einigen Jahren eher verpönt und für die jüngere Generation gedacht, die wenig Geld hat, ist Camping wieder in Mode gekommen. Dies vor allem auch durch die genannten Luxuswagen, die keine Wünsche mehr offenlassen. Doch selbst mit diesen muss man, wie beim Zelten, mit einigen Entbehrungen auskommen. Fließendes Wasser ist nicht an jedem Campingplatz zu haben, auch die Witterung spielt oftmals nicht wie gewünscht mit. Die Enge ist zwar nicht mehr die gleiche wie noch vor zehn Jahren, jedoch bietet eine Hotellobby größeren Komfort und Auslauf bei Regen als ein nie enden wollendes Prasseln auf das Wohnwagendach und das damit zusammenhängende Verdammtsein im Fahrzeug.

Da sich aber dabei die sanitären Einrichtungen verbessert haben und auch die Kochmöglichkeiten sinnvoll ausgebaut wurden, ist das Campen nun unter veränderten Voraussetzungen zu sehen.

Vorteile des Campens

Immer mehr Menschen machen aus folgenden Gründen wieder öfter Camping-Urlaub:
  • Man ist frei in seiner Entscheidung: Wer spontan einen schönen Strand oder einen ansprechenden Campingplatz sieht, kann dort auch unvorhergesehen Halt machen. Man trägt seine eigene Verpflegung immer bei sich. Zudem bedarf es keiner großen Voranmeldung. Fährt man mit einer Reisegruppe oder hat man ein Hotel verbindlich gebucht, sind diese Extratouren nicht möglich.
  • Camper können essen, wann und was sie möchten: Auch dieser Punkt ist für viele wichtig. Es gibt keine vorgeschriebenen Essenszeiten, weder beim Frühstück, noch mittags oder abends. Selbst eine Mahlzeit kann nach Bedarf beim Campen ausfallen und später zu sich genommen werden. Außerdem ist man der Herr in der Küche. Diesem obliegt die Entscheidung, welches Gericht gekocht wird oder ob die Küche kalt bleibt und man in ein Restaurant seiner Wahl geht.
  • Anstrengendes Kofferschleppen bis zum Flughafen? Sich plagen mit der maximalen Bepackung der Trolleys? Beim Campen umgeht man dieses Problem elegant und ohne Aufwand. Man kann soviel mitnehmen, wie es der Platz im eigenen Kleiderschrank hergibt und manchmal auch darüber hinaus. Einfach in den Wagen geladen und los geht die Fahrt.
  • Natur pur bereits beim Aufstehen: Kaum ist man wach, ist man auch schon der Umwelt ganz nah. Vor allem beim Zelten ist dies ein schönes Erlebnis jeden Morgen.

Diese und noch viele weitere Argumente sind für viele Grund genug, um sich einen Wohnwagen, ein Wohnmobil oder auch einfach nur ein Zelt anzuschaffen.

Beim Küchenbedarf für Camper muss unterschieden werden

Wie bereits gesagt gibt es zwei Gruppen von Campern. Diese sollen auch im Folgenden im Hinblick auf den Küchenbedarf unterschieden werden. Zum einen wird auf die Camper eingegangen, die Urlaub mit dem Zelt machen und bestenfalls mit dem Auto unterwegs sind. Zum anderen werden die betrachtet, die einen Wohnanhänger ihr Eigen nennen dürfen und damit zugleich eine Küche integriert haben.

Zudem wird explizit auf Kocher und Geschirr eingegangen. Andere Gegenstände werden dabei, wenn überhaupt, nur gestreift behandelt.

Küchenbedarf für die Low-Budget-Camper mit dem Zelt

Auch Zelturlauber wollen kochen. Denn Besuche im Restaurant sind häufig teuer. Außerdem ist es ein schönes Erlebnis, unter freiem Himmel seinen Kocher anzuwerfen und dort gekaufte Produkte zu fertigen.

So gibt es hierzu verschiedene Arten:

  • Der Gaskocher ist die beliebteste Variante. Dieser ist klein und handlich, damit passt er optimal in das nur sehr begrenzte Platzangebot. Hierbei kann man wählen zwischen einem Ein- und einem Zweiflammenkocher.
  • Eine andere Form des Gasgrills ist der Tischgrill. Dieser ist auch handlich und erhitzt die Speisen nicht nur, sondern liefert auch einen extra Geschmack. Er besitzt einen Grillrost oberhalb der Kartusche. Es können bei einigen Modellen sogar Gerichte wie Spiegeleier durch einen speziellen Aufsatz gebraten werden.
  • Der sogenannte Hobokocher ahmt den Kamineffekt nach. Dieser wurde früher aus einer einfachen Konservendose gefertigt. Diese steht unter dem Topf, in welchem sich die Gerichte befinden. Darin ist eine Feuerstelle errichtet. Diese besteht, wie ein einfaches Lagerfeuer, aus Hölzern, Reisig, Zapfen oder auch einem anderen brennbaren Material. Moderne Hobokocher produzieren mithilfe eine thermoelektrischen Generators aus der Hitze des echten Feuers Strom, den sie zum Betreiben des Gebläses nutzen.

Der Gaskocher erwärmt das Essen schnell und ohne Probleme  

Wer sich für einen Gaskocher entscheidet, wird vor allem die Geschwindigkeit zu schätzen wissen. Nur wenige Minuten dauert das Erwärmen und danach hat man bereits ein fertiges Menü. Wer zwei Gerichte gleichzeitig kochen möchte, sollte auch auf zwei Flammen umstellen. Diese sind in einem klappbaren Stahlgehäuse befestigt. Das Gas läuft durch darin enthaltene Gewinde. Mit zwei Reglern kann die Stärke der Flamme eingestellt werden.

Leicht sind die Geräte alle. Sie bestehen entweder aus Edelstahl oder Chrom und sind auch beschichtet erhältlich. Auch die Einsätze sind leicht zu reinigen, da sie eine ebensolche Beschichtung vorweisen können, die im besten Fall sogar eine Antihaftung bietet. Somit können Lebensmittelreste leicht mit Spülmittel abgewaschen werden.

Ein fester Stand ist bei allen Geräten gut gewährleistet. Für einen bequemen Kochvorgang ist ein Sitz in Armhöhe zu empfehlen.

Der Tischgrill sorgt für ein Barbecue-Flair auf dem Campingplatz

Wer es gerne etwas luxuriöser mag, der kann auf einen Tischgrill zurückgreifen. Diese besitzen zumeist eigene Beine, sodass sie auch ohne Tisch stehen können. Die Grills müssen zumeist vorgewärmt werden, sodass danach die Würstchen und das Fleisch nur noch kurz daraufgelegt werden müssen. Der Vorteil ist dabei gegenüber den Gaskochern, dass man sich nicht dauernd bücken muss während des Kochens.

Das passende Geschirr, sobald das Essen fertig ist, rundet eine gelungene Mahlzeit ab

Egal, ob im Zelt oder im Wohnwagen – das Geschirr muss immer passen. Es sollte in beiden Fällen vor allem leicht sein, nicht zerbrechlich und gut verstaubar. Aluminium bietet sich hierfür besonders an. Dies wirkt edler als Plastikgeschirr. Auch Melamin ist eine Lösung. Das ahmt echtes Keramik nach, wiegt aber bei Weitem nicht soviel.

  • Eine Besonderheit sind täuschend echt aussehende Kristallgläser. Sie sind allerdings aus Polycarbonat gefertigt und bieten sich deshalb perfekt zum Campen an. Sowohl der Stiel als auch der Fuß kann abgezogen werden, damit sind sie zusätzlich leicht verstaubar. Auch andere Gläser und Tassen wirken täuschend echt, sind aber aus SAN-Kunststoff oder Melamin gefertigt. So müssen Sie beim Campen, egal, welcher Art, keinerlei Abstriche machen.
  • Sie müssen nicht auf schlecht schneidende und wenig nutzbare Messer und Gabeln aus Plastik zurückgreifen. Verwenden Sie echtes Edelstahl, jedoch mit abgerundeten Ecken. So können diese nicht zu Verletzungen durch einen Stich aus dem Rucksack führen. Die Griffe hingegen bestehen aus Kunststoff.
  • Es gibt auch bereits farblich aufeinander abgestimmte Sets, mit welchen Sie sofort alles farblich zusammen erwerben können. So sind dies Eierbecher, aber auch Suppenteller, Essteller und Dessertteller, die perfekt zum Besteck passen. Anhand dieser großen Auswahl können Sie sehen, dass Sie bald keinen Unterschied mehr zu einer Geschirrausstattung im Hotel merken werden.
  • Auch Pfannen und Töpfe sind natürlich für den Campingurlaub zu erwerben. So muss man hierbei nicht mit den schweren Töpfen von Zuhause umgehen. Vor allem für Wohnwagenbesitzer ist dies wichtig. Rostfreier Edelstahl und Antihaftbeschichtungen sind keine Seltenheit, wenn es um die perfekte Campingausstattung geht. Dennoch sind diese äußerst leicht. Für alle Herdarten sind die meisten der Töpfe auch geeignet, sei es Induktion, Ceran, Halogen, Gas oder Elektro. Auch Töpfe, Kasserollen und passende Deckel sind in leichtem Material zur Mitnahme geeignet. Aluminium und abnehmbare Griffe sind hier leicht und praktisch auch auf den kleinsten Kocher zu stellen. Auch Milchtöpfe, Woks und Einmachkocher sind erhältlich, um sich im Campingwagen wie Zuhause zu fühlen.
  • Andere praktische Helferlein, die vor allem davor sorgen, dass das Geschirr bei der Fahrt im Wohnmobil nicht zerstört wird, sind zum Beispiel Tassen- und Gläserhalter. Diese sind aus weichem Gummikunststoff gefertigt und besitzen einzelne Einsteckfächer unterschiedlicher Größe. Dadurch können sowohl Kaffeebecher als auch Sektgläser und Espressotassen vor dem Zerbrechen geschützt transportiert werden. Was zudem entfällt, ist das lästige Klappern bei der Fahrt. Auch das wird durch den Halter vermieden.
  • Alle Wohnmobile besitzen einen Kühlschrank. In diesen können auch Dosen gestapelt werden, seien es Konserven, das Sechserpack Bier oder Flaschen. Bei einer Autofahrt schwanken diese des Öfteren im Kühlschrank. Um das zu vermeiden, gibt es Silikon-Matten, die dafür sorgen, diese Produkte sicher und fest auf dem Boden zu halten.
  • Auch um Teller fest zu verstauen und dabei noch Platz zu sparen, gibt es ein Gadget: eine Tellerablage für das Eck. Diese besteht aus drei Etagen und bietet Platz für alle Arten von Tellern. Durch die Anti-Rutschbeschichtung ist ein fester Halt garantiert.
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