Camcorder

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Mein Rat an jede/n, die/ der sich einen Camcorder zulegen möchte ist folgender.

Seit Euch im klaren, was ihr damit aufzeichnen wollt. Für kurze Aufnahmen in höchster Qualität empfiehlt sich ein Mini-DV-Gerät mit 3 CCD oder  3CMOS Sensoren wegen des besser Auflösenden Aufzeichnungsformats. Ich persönlich bevorzuge Festplattengeräte, da ich Langzeitaufnahmen mache in Form von Fussballspielen, Fussballturnieren oder Ausflüge im Auto mit festgesetzter Kamera an der Windshutzscheibe. Da ich gerne auch im Detail erkennen möchte was ich aufzeichne, habe ich mich für eine JVC GZ-MG730 entschieden mit 5 Megapixel Videoauflösung im Mpeg 2 Format. Das Gerät ist nicht leicht zu bedienen, doch wenn man sich intensiver damit beschäftigt, macht sie richtig Spaß. Man muß halt viel experimentieren. Entscheidend für den Kauf war allerdings der Preis der bei 399 Euro lag.

Man kann, wenn man nur im Nahbereich filmt, also auf Feiern oder in engen Räumen, natürlich auch die Billigangebote mit vielen Megapixeln in betracht ziehen, bis ca. 100 Euro. Dabei sollte aber auf die Aufnahmekapazität des Speichermediums geachtet werden" je nach Bedarf", und natürlich auf die Art und die Lebensdauer der Akkus. Das ist ehr was für Funfilmer die Quickshots mögen, oder vielleicht Reporter der Boulevardpresse.

Generell gilt zu sagen, daß ein digitaler Zoom nicht zu beachten ist, da dabei nur Pixelmüll entsteht. Ernsthaft, glaube ich nicht daran, daß man mit einem 3000 fachen digitalen Zoom auch nur schemenhaft erkennen kann, was man da aufgenommen hat, sei es denn, man ist in Besitz eines Abspielgerätes, daß in ca. 100 meter Entfernug steht und 30x40 meter groß ist. Einzig und alleine der OPTISCHE Zoom ist Interessant.

Das Stativ ist auch so eine Sache. Bei schnellen Kamerabewegungen an einem fixen Standort empfiehlt sich ein schweres Dreibeinstativ, allein schon wegen der Verwacklungsfreiheit. Eine Schnellwechselplatte ist für Videoreporter empfehlenswert. Schnell aufgebaut und schnell abgebaut. Bei machen Kameras erschwert die Schnellwechselplatte allerdings den Akkuwechsel im Outdoorbereich ohne fixe Stromversorgung. Ein großartiges Mittelding ist das Bilora Pro 936. Leicht zu transportieren, schnell auf und wieder abgebaut und dank Fluidkopf, sind sehr sanfte Kameraschwenks möglich. Allerdings hat es die eben genannte Schnellwechselplatte, die ich erst abschrauben muß um den Akku zu wechseln.

Kleiner Tipp noch zur Stromversorgung: Der Zoom zieht den Akku leer wie der Strohalm die Capri-Sonne. Bei neuartigen Geräten wird mittlerweile auch der Stromverbrauch in den Mittelpunkt gestellt. Vorallem bei den SD/ SD-HC Cardgeräten ist der Akkubetrieb bedeutend verbessert worden. Trotz alledem ist der Zoom immer noch Stromfresser Nr.1. Mein neuestes Gerät ist wieder ein JVC. Allerdings eine GZ-HM200. Von den ersten Aufnahmen bin ich begeistert, wenn auch der Ton nur Mittelklassig ist. Besonders hervorzuheben ist der Doppel SD/SD-HCkartenslot, der bei Benutzung von momentan allerdings recht teuren Karten, eine maximale Aufnahmedauer von ca. 6 Stunden in der höchsten Aufnahmequalität ermöglicht. Dies allerdings nur wenn beide Slots mit je einer 32GB SD/ SD-HCkarte bestückt sind.Bei Aufnahmen in der höchsten Aufnahmequalität ist allerdings auch zu beachten, daß die Aufnahmen nur auf Blueraydisks gebrannt werden können bzw. mit einer Multimediafestplatte auf einem entsprechenden, für die Qualität geeigneten Abspielgerät wiedergegeben werden können. Ergo, alles in allem, ein recht teures Hobby und nur für Vielfilmer mit gehobenem Anspruch zu empfehlen.

Noch ein kleiner Tipp am Rande, ein Blue Ray Player der die eingelegte DVD hochskaliert auf HD-format, kann bei so mancher Aufnahme ein wahres Wunder bewirken. Insbesondere bei Aufnahmen die mit großer Megapixelzahl gemacht wurden.

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