Call of Duty: Wissenswertes rund um einen der beliebtesten Ego-Shooter

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Call of Duty: Wissenswertes rund um einen der beliebtesten Ego-Shooter

Wer Ego-Shooter sagt, meint Call of Duty. Die Actionspiel-Reihe, bei der sich die Spieler in der Rolle eines Soldaten durch verschiedene historische, gegenwärtige oder komplett frei erfundene Schlachtfelder kämpfen, ist inzwischen so populär, dass es fast gleichbedeutend mit einem ganzen Genre ist. Mehr als 55 Millionen Mal gingen die Call of Duty Spiele seit dem Erscheinen des ersten Teils im Jahr 2003 über die Ladentheke – und ein Ende der Popularität ist bislang nicht abzusehen. Auch wenn Kritiker immer wieder bemängeln, dass sich die einzelnen Titel zu sehr ähneln, ist der Release des neuesten Call of Duty Teils immer noch ein Großereignis in der Videospielindustrie. Dies liegt mitunter auch daran, dass die Neuerscheinungen in Regel immer für alle aktuellen Systeme, wie zurzeit Xbox One, PS4 oder PC, verfügbar sind. Im Folgenden einige interessante Fakten, die zumindest teilweise den anhaltenden Erfolg der Serie erklären.

  

Revolution des Multiplayers

Seit dem Erscheinen des vierten Teils der Serie, Call of Duty: Modern Warfare, ist die Serie vor allem für ein Element bekannt: den Mehrspielermodus. Per Internetverbindung kann man sich mit Dutzenden anderer Spieler aus aller Welt in heißen Gefechten messen und herausfinden, wer der beste Schütze ist. Das ist an sich nichts Neues. Multiplayer-Spiele gab es bereits lange vor Modern Warfare. Das Spiel fügte allerdings ein entscheidendes Element hinzu: ein Rollenspiel-ähnliches Erfahrungspunkte-System, mit dem man im Laufe der Zeit immer neue Fähigkeiten, z. B. ein verbessertes Zielvermögen erwirbt. Für die Spieler ist das ungemein motivierend und auch für die Entwickler ist es praktisch: Damit stellen sie nämlich sicher, dass es einen Grund gibt weiterzuspielen. Inzwischen verwenden auch Konkurrenz-Produkte wie das Multi-Player-Spiel Battlefield ein ähnliches System.

  

Kontroversen gab es immer wieder

Die Call of Duty Reihe ist auch für ihre Kontroversen bekannt, die größtenteils aus der drastischen Gewaltdarstellung resultieren. In einem Actionspiel, vor allem einem Kriegsspiel, ist das zunächst nicht weiter verwunderlich, schließlich ist Gewalt ein untrennbarer Bestandteil jeder bewaffneten Auseinandersetzung. Wer die Serie eine Zeit lang verfolgt hat, muss allerdings feststellen, dass die Entwickler dieses Element zunehmend auf die Spitze trieben: Begnügte man sich in den ersten Teilen des Ego-Shooters noch damit, historische Schlachten wie die Erstürmung der Normandie oder den Kampf um Stalingrad auf die Bildschirme zu bannen, nimmt der Spieler im vierten Teil an einem Terror-Anschlag teil und muss unschuldige Zivilisten erschießen. In der deutschen Version wurde diese Szene entschärft, dennoch sorgte es damals für einen großen Aufschrei.

  

Action wie im Kino

Ein weiterer – für viele vielleicht sogar der wichtigste – Bestandteil von Call of Duty: die filmreife Präsentation. Die Grafik-Engine wurde zwar nicht für jeden neuen Titel komplett neu programmiert, aber alle Titel der Serie bestechen durch bombastische Explosionen und eine äußerst detailgetreue visuelle Darstellung, sodass sich der Spieler komplett in das Geschehen versetzt fühlt. Und das gilt nicht nur für die Grafik: Auch die Sound-Untermalung überzeugt mit durchweg hoher Qualität, für die deutsche Version von Call of Duty: Black Ops konnten z. B. die Synchronsprecher bekannter Hollywood-Schauspieler wie Gary Oldman oder Gerard Butler gewonnen werden.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden